Pilgerorte - Informationen von Drusberg Reisen AG

Name Beschreibung Pilgerorte
Aachen / D "Kommt, und ihr werdet sehen!" - lautet das Motto der Aachener Heiligtumsfahrt, wo die Reliquien des Mariensch...

"Kommt, und ihr werdet sehen!" - lautet das Motto der Aachener Heiligtumsfahrt, wo die Reliquien des Marienschreins den Gläubigen zugänglich gemacht und gezeigt werden. Der Aachener Dom, den Karl der Große zwischen 792 und 800 erbauen ließ und damit Aachen zum religiösen Zentrum machte, war die erste Kirche des nördl. Abendlandes, die der Jungfrau Maria geweiht war. Zur Einweihung der 799 vollendeten Kapelle wurde ein Reliquienschatz aus Jerusalem durch den dortigen Patriarchen übersandt. Der kostbare Schatz enthielt das Kleid von Maria, die Windeln Jesu, das Lendentuch Christi und das Enthauptungstuch von Johannes dem Täufer und wird seither von Pilgern aus aller Welt aufgesucht und verehrt. Weiteren Aufschwung erhielt die Wallfahrt nach Aachen durch die Heiligsprechung Karl des Großen durch Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) im Jahre 1165. Seit 1239 wurde die Wallfahrt zu den Heiligtümern des Aachener Doms als "Heiligtumsfahrt" bezeichnet. Bis 1349 fand sie in Abständen von ein bis fünf Jahren statt. Danach wurde ein siebenjähriger Turnus eingeführt. Die Zahl sieben galt in der mittelalterlichen Symbolik als besonders heilig. Ihren Höhepunkt erreichte die Aachener Heiligtumsfahrt im 14. und 15. Jahrhundert. Auch heute noch werden unzählige Menschen ihrem Glauben folgen und die Stadt bevölkern. Zur Aachener Heiligtumsfahrt der Jahrtausendwende hielten sich Tausende Pilger in der Stadt auf – etwa 60.000 Menschen besichtigten den Reliquienschatz im Dom. Die Heiligtumsfahrt ist eine Christuswallfahrt, vor allem durch die Bezugnahme auf das irdische Leben des Herren bei der Betrachtung der Heiligtümer. Sie ist Marienwallfahrt durch das Gnadenbild, das sich bei der Heiligtumsfahrt in unmittelbarer Nähe der Heiligtümer befindet. Das Wort „Kommt, und ihr werdet sehen“ (Joh. 1,39) ist ein Wort der Einladung. Jesus Christus spricht es aus. Auch die Kirche sagt es. Es lädt zunächst ein, die Heiligtümer anzuschauen. Bei dieser Art der Wallfahrt ist das Sehen unersetzbar. Das äußere Sehen muss daher ernst genommen werden. Der Evangelist Johannes meint mit Sehen aber nicht nur die sinnliche, sondern auch die geistige Wahrnehmung. Der Blick muss vom Sichtbaren zum Unsichtbaren geführt werden. Die Reihenfolge der beiden Worte: Kommt, und ihr werdet sehen, ist entscheidend. Zuerst muss jemand kommen, dann kann er erst sehen. Lange zuschauen, prüfen, dann entscheiden, ob man kommt, ist nach biblischer Auffassung nicht möglich. Die Heiligtumsfahrt ist stets auch Marienwallfahrt gewesen. Das Johannes-Evangelium legt im ersten Kapitel das Zeugnis des Täufers über sich selbst und über Jesus vor und führt dann mit dem Hinweis des Täufers von Johannes zu Jesus hin. Lukas erzählt im ersten Kapitel seines Evangeliums die Vorgeschichte der Geburt Jesu und führt so über den Gehorsam Mariens zur Geburt Jesu hin. Maria hat sich auf die Botschaft des Engels hin auf einen Ruf „Komm“ eingelassen, ohne Weg und Ziel zu kennen. So ist sie zum Ort des Sohnes Gottes in der Welt geworden, der Leib, der ihn getragen hat, die Bundeslade des neuen Bundes, der Ort, an dem Gott unter uns wohnt. (Tuchfühlung mit Jesus Christus), Maria und Johannes. Von einem mit dem äußeren Wahrnehmen befriedigten Wallfahrtswunsch zu einem Umgang mit den Heiligtümern im Gebet. Von einer isolierten Schau zu einer Aufnahme in die Feier des Heilswerkes Christi, vor allem in der Eucharistie. Von einer individuellen Wallfahrtsteilnahme zu einer Teilnahme an einer Feier der Kirche, an dem neuen Interesse der letzten Jahre an Wallfahrten, die durchaus mit Anstrengungen verbunden sind, kann die Aachener Heiligtumsfahrt anknüpfen. Die traditionellen Formen des Umganges mit den Heiligtümern und ihrem Schrein werden unangefochten respektiert, allerdings durchaus mit distanziertem folkloristischem Interesse. Die Aachener Heiligtumsfahrt wird begangen in enger Verbindung mit der Heiligtumsfahrt in Kornelimünster, wo drei Herrenreliquien, auch textile Heiligtümer, verehrt werden. Auch zu der in demselben siebenjährigen Rhythmus gefeiert Heiligtumsfahrt in Mönchengladbach, wo das Tischtuch des letzten Abendmahls verehrt wird, gibt es eine Verbindung. Zum Leitwort der Heiligtumsfahrt 2007 Das Leitwort der Heiligtumsfahrt, stets entnommen der Heiligen Schrift oder der Liturgie der Kirche, möchte einen Aspekt des christlichen Lebens herausstellen, der im Jahr der Heiligtumsfahrt besonders hervorgehoben zu werden verdient, herausstellen. Als Leitwort für 2007 wurde bewusst das Wort Jesu gewählt, das zu einer – in der Art des Johannes-Evangeliums – erzählenden Perikope gehört. Einerseits muss deutlich werden, dass es sich um ein Wort Jesu handelt, andererseits gehört die ganze Perikope Jo 1,35-51 als Rahmen zu diesem Wort. In der Übersetzung „Kommt und seht“ wurde das Wort von den Wallfahrtsorten der nordwestdeutschen Bistümer für das Jahr 2006 als Leitwort gewählt. Es knüpft an das Leitwort des Weltjugendtages 2005 an. Das Verb „kommen“ bildet ein Bindeglied zwischen den beiden Jahresthemen. Das Heiligtum des Marienkleides ist eine antike häusliche Webarbeit. Es wurde als Unterkleid genutzt, worauf schon die älteren Bezeichnungen (camisia oder indusium) hinweisen. Es besteht aus naturfarbenem Leinen (in Israel gab es Flachs und Baumwolle nur an der Küste und im Tiefland des Jordan, für den alltäglichen Gebrauch wurden deshalb meist wollene Gewebe genommen) und ist durch gewebte Längs- und Querstreifen quadratisch gemustert. Das aus einem Teil ohne Naht gewebte Kleid weist eine feingestickte Halsborte auf, die mäanderförmig gestaltet ist. Zwei aufrecht geführte Einschnitte an den unteren Seiten des Saumes, Gieren vergleichbar, sind ebenfalls mit einer mäanderförmigen Stickerei versehen, doch in der Form von der Halsborte verschieden. Ein Ärmel des Kleides scheint früher länger gewesen zu sein; der Befund deutet darauf hin, dass vom linken Ärmel etwas abgeschnitten wurde. das Kleid misst in der Höhe 153 cm, der Saumumfang beträgt 246 cm, die Spannung der Ärmel 132 cm. Bei der Zeigung wird es der Länge und Breite nach entfaltet (wogegen die drei anderen Heiligtümer zusammengelegt und mit Schnüren zusammengebunden bleiben.) Das Tuch der Enthauptung des heiligen Johannes des Täufers In der Reihenfolge der Zeigung und Verehrung folgt an dritter Stelle das Tuch der Enthauptung des heiligen Johannes des Täufers. Dieses Heiligtum wird verehrt als Zeichen der Treue bis in den Tod, weil in ihm das Haupt des Vorläufers Johannes nach dessen Hinrichtung unter Herodes Antipas geborgen wurde. Das Tuch ist ein äußerst fein gewobener Damast und hat die Form eines länglichen Vierecks. Die Größe und Feinheit des Gewebes deuten auf einen wohlhabenden Besitzer. Es zeigt große Flecken (Blutspuren) und weist auch größere Löcher auf, da Teile dieses Heiligtums als Reliquien herausgenommen wurden. Zur Zeigung und Verehrung bleibt es zusammengefaltet, einmal in seiner Länge und zweimal in seiner Breite mit einem Seidenband umbunden. Die Windeln Jesu Über die Herkunft und die Entdeckung des Heiligtums der sogenannten Windeln Jesu gibt es erst verhältnismäßig spät erste Hinweise. Aus dem Altertum wird über den Stoff, aus dem die „Windeln“ gefertigt sind, nichts mitgeteilt. Es ist ein dicker und dicht gewalkter Stoff von bräunlicher Farbe, der dadurch eher einem porösen Filz als einem gewebten Textil ähnlich erscheint. Das Heiligtum ist dreifach zusammengefaltet; entfaltet hat es Trapezform, die Oberkante ist in Art eines Halsausschnittes halbrund ausgeschnitten. – In Aachen erzählt eine alte Tradition, dass die „Windeln des Heilandes“ aus der Fußbekleidung des hl. Josef gemacht seien: Die „Botzen des hl. Joseph“ seien zu einer Art an drei Seiten geschlossenen „Muff“ zusammengenäht worden. Ein Zusammenhang dieser Tradition mit einer Notiz des Patriarchen Germanus (13. Jahrhundert), die „Windeln“ seien von Maria selbst gefertigt worden, da Mittel gefehlt hätten, Windeln zu kaufen, ist nicht bekannt. – Auf die Armut Jesu weist die Einladung und Ankündigung der Verehrung dieses Heiligtums hin. Das Lendentuch Christi Das Heiligtum des Lendentuches Christi ist ein grobes Gewebe von weißlicher Farbe, aus einem größeren Gewand grob herausgeschnitten. Ursprünglich war es wohl ein einem Hemd ähnliches Gewand, vielleicht eine Tunika. Darauf weisen zwei deutlich erkennbare Einsätze (einer noch vollständig erhalten) hin. Erhalten ist ein unregelmäßiges, oben stumpf abgerundetes Dreieck (Maße: untere Breite: 151 cm, Höhe 127,5 cm, obere Breite 123 cm). Es wird mit einem Seidenband kreuzweise zusammengehalten umbunden, bei der Zeigung und Verehrung wird es nicht auseinandergefaltet. Die Frage, ob der Gekreuzigte am Kreuz ein Lendentuch getragen habe, ist immer wieder von Theologen diskutiert worden. Die Leidensgeschichte erwähnt diesbezüglich nichts, berichtet aber, dass die Soldaten die Kleider des Herrn unter sich geteilt und um den Rock gelost hätten; andererseits geboten es sowohl die römische wie auch die jüdische Sitte, dem Verurteilten ein Lendentuch zu lassen. Quelle: A. Peters, Die Betefahrt nach Aachen

Alba de Tormes / E Das an einem Hügel auf der rechten Seite des Rio Tormes erbaute altertümliche Städtchen Alba de Tormes liegt 2...

Das an einem Hügel auf der rechten Seite des Rio Tormes erbaute altertümliche Städtchen Alba de Tormes liegt 22 km südöstlich der Provinzhauptstadt Salamanca. Hier starb 1582 die hl. Theresa von Avila. Der Ort ist voller Erinnerungen an das Wirken der grossen Mystikerin und Kirchenlehrerin Santa Theresa de Avila. Das Grab befindet sich in der reich ausgestatteten Kirche des 1570 von ihr gegründeten Karmelitinnenklosters La Anunciacion. Das Kloster mit dem schönen Renaissanceportal liegt unterhalb der sehr hübschen Plaza Mayor. Die Karmeliterpatres unterhalten im Nebengebäude ein kleines Museum, in dem Reliquien der Heiligen und des hl. Juan de la Cruz (Johannes vom Kreuz) ausgestellt sind.

Altötting / D Es zählt zu den bedeutendsten Fusspilgerorten Deutschlands. Die Gnadenkapelle, welche sich mitten auf dem Kape...

Es zählt zu den bedeutendsten Fusspilgerorten Deutschlands. Die Gnadenkapelle, welche sich mitten auf dem Kapellplatz befindet, ist der älteste Kirchenbau des Landes mit der schwarzen Muttergottes. Nach einer alten Tradition werden beim Betrachten der schmerzhaften Rosenkranzgeheimnisse Kreuze um die Kapelle getragen, bevor die Pilger das Heiligtum betreten. Besonders eindrucksvoll sind auch die unzähligen, teils gotischen Mirakeltafeln, die einen grossen Teil der Kapellenmauer bedecken. Eine alte Chronik von 1489 berichtet, dass ein ertrunkenes, lebloses Kind aufgrund des Vertrauens seiner Mutter zur Jungfrau Maria wieder lebendig wurde. Die Pilger können nicht nur die Gnadenkapelle, sondern auch die anderen zahlreichen Kirchen besuchen. Am Kirchenplatz befinden sich die Stiftskirche mit dem "senseschwingenden Tod" von Eding, die Tillygruft, die Schatzkammer mit dem goldenen Rössl, die St. Magdalenakirche, ehem. Jesuiten-, heute Kapuzinerkirche. In der Konradskirche mit dem St. Annakloster befindet sich das Grab des hl. Pförtners Konrad von Parzham, der im Jahr 1894 starb. Er hat durch sein heiligmässiges Leben, seine Ehrfurcht und seine Liebe, ganz wesentlich zum Aufschwung und zum Gelingen der Wallfahrten nach Altötting beigetragen.

Amsterdam / NL Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Annecy / F Das ehemalige Savoyer-Städtchen liegt am malerischen Lac d’Annecy. Oberhalb des Schlosses, beim schönsten Auss...

Das ehemalige Savoyer-Städtchen liegt am malerischen Lac d’Annecy. Oberhalb des Schlosses, beim schönsten Aussichtspunkt über die Stadt und den See, besuchen wir die Grabeskirche der hl. Franziska v. Chantal (1572-1641) und Franz v. Sales, Bischof v. Genf (1567-1622). Er war geistlicher Schriftsteller und Gründer des weltberühmten Ordens der Heimsuchung. Wer seine Schriften, „Einführung in das Leben aus christl. Glauben“ (auch „Philothea“ genannt) liest, stellt fest, dass sie für unsere heutige moderne Zeit nichts an Aktualität eingebüßt haben.

Antwerpen / B Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Arenzano / I Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Ars / F Der hl. Pfarrer von Ars (Jean Baptist Maria Vianney), Patron der Priester, wurde während der fran. Revolution ...

Der hl. Pfarrer von Ars (Jean Baptist Maria Vianney), Patron der Priester, wurde während der fran. Revolution am 8. Mai 1786, als armer Bauernsohn geboren. Nur unter grossen Gefahren konnte er während der grossen Christenverfolgung am religiösen Leben teilnehmen. Nach dem Aufruhr studierte Johannes Baptist unter grossen Mühen und unterstützt durch den gelehrten Priester Balley, am Priesterseminar in Lyon, und wurde 1815 zum Priester geweiht. Seine äusserste Bedürfnislosigkeit, sein Gebetsleben und sein unermüdlicher Seeleneifer im Beichtstuhl und auf der Kanzel wurden durch die Bekehrung vieler Menschen belohnt. "Wenn wir das Gebet wieder aufnehmen, spüren wir, wie in uns der Wunsch nach himmlischen Dingen wiedererwacht". Von überall her strömten die Menschen herbei, um bei ihm zu beichten; 1855 wurde dafür ein besonderer, zweimal täglicher Zubringerdienst von Lyon aus eingerichtet, und oft sass der Pfarrer 16-18 h täglich im Beichtstuhl. Dabei musste er Verleumdungen und dämonische Versuchungen erleiden. Für sein vorbildliches priesterliches Wirken ernannte ihn der Bischof 1850 zum Ehrendomherrn und die Regierung 1855 zum Ritter der Ehrenlegion. Erschöpft und allein, wie er gelebt hatte, starb er am 4. August 1859. In einem Glasschrein in der Basilika ruht der unverweste Leib dieses Heiligen. Neben der Basilika befindet sich das alte Pfarrhaus, das besichtigt werden kann.

Assisi / I Das alte Städtchen Assisi lädt uns mit seinen schönen Steinhäusern und Gässchen zum Verweilen ein. Möglichkeit...

Das alte Städtchen Assisi lädt uns mit seinen schönen Steinhäusern und Gässchen zum Verweilen ein. Möglichkeit zum Besuch des kleinen Klosters S. Damiano, wo der hl. Franziskus den Ruf des Herrn vom Kreuz vernahm und später, während seiner kranken Tage den Sonnengesang schrieb. Besuch der Kirche St. Chiara und der Basilika San Francesco mit dem Grab der Heiligen. Ausserhalb der alten Stadt Assisi, auf der Ebene, steht die Basilika S. Maria degli Angeli mit der Portiunkulakapelle. Die Stelle der Kapelle war der "kleine Fleck", der dem hl. Franziskus für seine "Brüder" vom damaligen Ortsbischof geschenkt wurde. Franziskus stellte die uralte Kapelle wieder her. Hier gründete er den Orden der Minderbrüder, und hier erhielt er in einer Vision vom Herrn selbst den Portiunkula-Ablass, den alle Gläubigen gewinnen können.

Athen (Ortodoxes Frauenkloster) / GR „Aghios Pavlos“ Das Klosterleben steht in einer lebendigen Tradition, die bis in die Anfänge des christlichen...

„Aghios Pavlos“ Das Klosterleben steht in einer lebendigen Tradition, die bis in die Anfänge des christlichen Mönchstums (4. Jh.) zurückreicht. Das zurückgezogene Leben will Raum schaffen für Gott, Gebet und Askese. So ist der Alltag der Nonnen durchzogen von den Gebetszeiten der Kirche und persönlichem Gebet, das sich mit der Arbeit verbindet. Die Liebe zum Nächsten äußert sich auf vielfache Weise in der Sorge um den Mitmenschen, im fürbittenden Gebet und in tätiger Liebe für die Notleidenden. Für ihren Unterhalt betreiben die Schwestern eine kleine ökologische Landwirtschaft mit Oliven- und Obstbäumen, Kräutergarten und Geflügelaufzucht. Sie beschäftigen sich ebenfalls mit klassischen klösterlichen Kunsthandwerken wie Ikonenmalerei, Mosaikarbeiten und Herstellung von Paramenten. Die Schwestern erwarten uns zur Klosterführung, zum Klosterkaffee und zu einem geistlichen Gespräch. Anschließend Gelegenheit, wertvolle Produkte des Klosterladens zu erwerben. (www.dkgathen.net)

Athen, Korinth, Thessalonich / GR Um 44/45 unternahm der hl. Apostel Paulus zus. mit Barnabas eine Kollektenreise für die in der Hungersnot leid...

Um 44/45 unternahm der hl. Apostel Paulus zus. mit Barnabas eine Kollektenreise für die in der Hungersnot leidenden Brüder in Jerusalem. Ein Jahr später begann er seine 3 großen Missionsreisen, auf denen er systematisch in allen wichtigen Städten Kleinasiens, Mazedoniens u. Griechenlands Zentren des christlichen Glaubens gründete (Apg 13-21). Seine 4. Reise führte ihn als Gefangener der röm. Staatsgewalt nach Rom (Apg 27-28). Nach dem 1. Clemens-Brief (Clemens I., + 101) und dem Muratorischen Fragment (8. Jh., Mailand) unternahm er auch seine geplante Reise nach Spanien. Im Sommer 64 brach die Verfolgung unter Nero aus. In dieser Gefangenschaft, im Angesicht des nahen Todes schrieb er den 2. Brief an Timotheus. Er wurde vor der Stadtmauer Roms enthauptet.

Augsburg / D Die Stadt zählt nebst Trier und Köln zu den ältesten Deutschlands. Die Siedlung Augsburg, Hauptstadt der Provi...

Die Stadt zählt nebst Trier und Köln zu den ältesten Deutschlands. Die Siedlung Augsburg, Hauptstadt der Provinz Rätien, entstand um 15 v. Chr. aus dem Militärlager Augusta Vindelicorum, das den Namen von Kaiser Augustus erhielt. Die „via Claudia“ verband die Stadt mit Verona. Diese günstige Verkehrslage förderte die Entwicklung von Handel und Industrie. Mauerring und Türme schützten die wichtige Handelsstadt, die mit Italien und bis zum Orient Handel betrieb. Die Fugger und Welser zählten im 15. und 16. Jahrhundert zu den reichsten Fernkaufleuten der Erde. Viele Sehenswürdigkeiten sind zu sehen, z.B. die Fuggerhäuser, der goldene Saal, usw. Wir besuchen den Dom, wo sich Reliquien der frühchristlichen Märtyrin, der hl. Afra und des hl. Bischof Ulrich befinden. Der hl. Ulrich bewahrte die Stadt 955 vor einem Ungarn-Einfall. In selbstloser Weise sorgte er für Kranke und Bedürftige und gründete ein Armenhospiz. Er führte ein heiligmässiges und genügsames Leben. Viermal pilgerte er nach Rom.

Auschwitz / PL Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Bad Säckingen / D Der hl. Fridolin war ein irischer Wandermönch, der zunächst in Poitiers in Gallien tätig war, wo er die Gebein...

Der hl. Fridolin war ein irischer Wandermönch, der zunächst in Poitiers in Gallien tätig war, wo er die Gebeine des hl. Hilarius von Poitiers erhob und eine Kirche erbaute. Gegen seine irische Herkunft spricht jedoch der germanische Name Fridolin. Der Legende nach beauftragte ihn Hilarius im Traum, auf einer bestimmten Rheininsel ein Kloster zu errichten. Auf dem Weg von Poitiers nach Säckingen gründete Fridolin eine Reihe von Kirchen, die er alle Hilarius weihte, u.a. an der Mosel und in Straßburg. Seine erste Gründung war vermutlich Eller (alt: Helera, von Hilarius abgeleitet). Fridolin gründete mit dem Damenstift Säckingen das älteste Kloster Süddeutschlands, das Ausgangsort für die Missionierung des heutigen Baden-Württemberg wurde. Daher wird Fridolin auch als Apostel des badischen Oberlandes bezeichnet. Eine Lebensbeschreibung, die so genannte Fridolinsvita, wurde im 10. Jh. von einem Mönch namens Balther niedergeschrieben. Fridolin ist Schutzpatron des Kantons Glarus (Schweiz) und gegen Feuersbrunst.

Banja Luka / BIH Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Banneux / B Hier ist im Jahre 1933 dem damals 12-jährigen Mädchen Mariette Beco die Muttergottes erschienen. "Ich bin die ...

Hier ist im Jahre 1933 dem damals 12-jährigen Mädchen Mariette Beco die Muttergottes erschienen. "Ich bin die Jungfrau der Armen." Möglichkeit zur Benutzung der Quelle, die bei der 2. Erscheinung entstand, als die Muttergottes die kleine Mariette aufforderte: "Tauche deine Hände in das Wasser!...Diese Quelle ist mir vorbehalten, für alle Nationen, für die Kranken zur Linderung der Leiden"! Jährlich kommen sehr viele Wallfahrer nach Banneux.

Barbastro / E Im Jahr 1936 waren 274 Claretiner Opfer des Bürgerkrieges. Schon in der Zeit des heiligen Claret (1804 - 1871)...

Im Jahr 1936 waren 274 Claretiner Opfer des Bürgerkrieges. Schon in der Zeit des heiligen Claret (1804 - 1871) schwelte in Spanien der Hass gegen Kirche und Klerus. Morddrohungen gegen den bekannten Volksmissionar Claret waren an der Tagesordnung. 1936 wurden diese Drohungen an seinen geistlichen Söhnen wahr gemacht. Während des span. Bürgerkriegs wurden mehrere Tausend Menschen erschossen und in vorher ausgehobene Massengräber geworfen. *Ein hoher Prozentsatz von ihnen ging nicht für ihre Ideen oder ihre politische Richtung in den Tod, sondern weil sie Priester, Ordensleute oder aktive Christen waren. 51 von ihnen wurden am 25. Okt. 1992 als Märtyrer des Glaubens von der Kirche seliggesprochen. Claretiner Provinzialat, Würzburg

*Dies hat auch das Leben und die missionarische Tätigkeit des hl. Josémaria Escrivà tief geprägt - Torreciudad und Barbastro liegen nur 20 km auseinander.

Bari / I In der Krypta des wundervollen Doms befindet sich das Grab des hl. Bischof Nikolaus von Myra (Fest 6. Dez.). D...

In der Krypta des wundervollen Doms befindet sich das Grab des hl. Bischof Nikolaus von Myra (Fest 6. Dez.). Die Gebeine des Heiligen wurden von Bareser Kaufleuten und Seefahrern im Jahre 1087 aus der Grabstätte von Myra gerettet, weil es in die Hände der Türken gefallen war, und nach Bari gebracht. Der Beginn des bischöflichen Wirkens des hl. Nikolaus fällt höchstwahrscheinlich in die Zeit der Herrschaft des Kaisers Diokletian (284-312). Gemäss einer geschichtlichen Quelle war der hl. Nikolaus einer der wenigen Auserwählten, die aus dem Laienstand heraus zum Bischof gewählt wurden. Während seiner Zeit als Bischof setzte Nikolaus seine Liebe für die Armen in die Praxis um. Zur Zeit einer Hungersnot (311) landeten einige alexandrinische Schiffe in der Nähe von Myra. Sie waren vollgeladen mit Korn und sollten weiterfahren zur Hauptstadt. Nikolaus bat sie, einen Teil der Ladung in Myra zu löschen um die Bevölkerung zu sättigen. Sie liessen sich überreden und willigten ein, einen Teil des Korns in Myra zu lassen. In der Hauptstadt angekommen, hatten sie wieder gleichviel Korn wie vorher, sodass sie das Wunder zu loben begannen. Und die Myreser hatten genug Korn für zwei Jahre.

Bastia / F Das Oratorium mit der wunderschönen Barock-Kirche St. Croix (15. Jh.) wird bis heute von der Bruderschaft zum ...

Das Oratorium mit der wunderschönen Barock-Kirche St. Croix (15. Jh.) wird bis heute von der Bruderschaft zum hl. Kreuz betreut und ist die älteste der Stadt. Die Kirche ist auf exterritorialem Gebiet der Lateranbasilika gebaut. In ihrem Besitz ist heute noch ein Stück Holz von der Pforte der Lateranbasilika. Über dem Altar wird der sogenannte „Christ noir“ verehrt. Er wurde 1428 durch zwei Sardellenfischer vor der Küste Bastias gefunden.

Batalha / P Der Name des Ortes verrät uns die Begebenheit einer Schlacht. Dank einem Gelübde, das der Jungfrau Maria, der ...

Der Name des Ortes verrät uns die Begebenheit einer Schlacht. Dank einem Gelübde, das der Jungfrau Maria, der Schutzpatronin Portugals, von König D. Joao I. geleistet wurde, gingen die weit unterlegenen Truppen nach der grossen Verteidigungsschlacht gegen die Spanier als Sieger hervor. Seit damals konnte Portugal seine Unabhängigkeit bis heute bewahren. Das Kloster Santa Maria Vitoria ist ein weltbekanntes Meisterwerk der Bildhauerkunst und zählt zu den bedeutendsten gotischen Klosteranlagen Europas. Wir fahren weiter nach Nazaré ans Meer. Es besteht aus zwei Teilen: Nazaré-Strand und Nazaré-Sitio. Der reizvolle Strand liegt an einer wundervollen Bucht des Atlantischen Ozeans, während sich Nazaré-Sitio auf einer felsigen Landzunge erhebt. Hier besuchen wir die Kirche Nossa Senhora do Leite, deren Gnadenbild vom Volk und von den Herrschern stets tief verehrt wurde. Vor diesem Gnadenbild betete der Seefahrer Vasco da Cama vor seiner grossen Entdeckungsreise nach Indien. Dieser Ort ist ein unbedingt sehenswertes Ziel, ein Wahrzeichen Portugals.

Beauraing / B Die hl. Jungfrau hat sich hier dreiunddreissigmal fünf Kindern gezeigt und mit ihnen gesprochen. Sie offenbart...

Die hl. Jungfrau hat sich hier dreiunddreissigmal fünf Kindern gezeigt und mit ihnen gesprochen. Sie offenbarte sich als die Unbefleckte und als Königin des Himmels und äusserte den Wunsch, eine Kapelle zu erbauen. Beim Abschied breitete sie die Arme aus und ein goldenes Herz wurde sichtbar: "Liebt ihr meinen Sohn? Liebt ihr mich? Dann opfert euch auf!" Dieser Gnadenort wird als das belgische Fatima bezeichnet.

Bethen / D Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Beuron Benediktinerkloster / D Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Biel VS / CH Muttergotteskapelle auf dem sogenannten Ritzigerfeld. Zuflucht in Lawinengefahr und Ungewitter. ...

Muttergotteskapelle auf dem sogenannten Ritzigerfeld. Zuflucht in Lawinengefahr und Ungewitter.

Bobbio / I Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Brescia / I Der alte Dom ist eines der eindrucksvollsten romanischen Kirchenbauwerke der Lombardei und wurde im 11. und 12...

Der alte Dom ist eines der eindrucksvollsten romanischen Kirchenbauwerke der Lombardei und wurde im 11. und 12. Jh. errichtet. Sehenswert sind im Innenraum die gotischen Bischofsgräber. Am Domplatz ist der Broletto (Kommunal-Palast 12. Jh.) mit der Loggia delle grida (der Schreie). In der St.-Afra-Kirche ruht die hl. Angela Merici in einem Glasschrein. Sie unterrichtete mit ihren Gefährtinnen Kinder in den Glaubenswahrheiten. 1524, mit 50 Jahren pilgerte sie nach Jerusalem. Kurz darauf bestätigte Papst Clemens VII. die von Angela ins Leben gerufene »Gesellschaft der hl. Ursula«, die 1535 endgültig gegründet wurde und 1537 Angela zur ersten Oberin wählte. Die Ursulinen widmeten sich besonders der Erziehung und dem Unterricht der weiblichen Jugend. Als »Madre« war Angela in Brescia eine Ratgeberin aller Stände. Sie starb am 27. Januar 1540.

Brezje / SLO Auch slowenisches Lourdes genannt. ...

Auch slowenisches Lourdes genannt.

Budapest / H Auf der Stadtrundfahrt sehen wir die Zitadelle mit dem Freiheitsdenkmal, die Burg Vajdahunyad, die Fischerbast...

Auf der Stadtrundfahrt sehen wir die Zitadelle mit dem Freiheitsdenkmal, die Burg Vajdahunyad, die Fischerbastei, den Heldenplatz, die Margaretheninsel und - brücke, Opernhaus usw. Sehr interessant ist die Matthiaskirche, eine der Hauptsehenswürdigkeiten der ungarischen Hauptstadt. Im Jahre 1867 wurden hier Kaiser Franz Joseph I. von Oesterreich und seine Gemahlin Elisabeth („Sissi“) gekrönt. Damals erklang die berühmte Krönungsmesse des Komponisten Franz Liszt. Besuch der St. Stephansbasilika (Grab des hl. Königs Stephan). Besuch der Kirche Maria Remete mit u. lb. Frau v. Einsiedeln.

Burgos / E Burgos / E war im 10. u. 11. Jh. Hauptstadt von Altkastilien. Die Stadtgründung geht auf das im Jahr 884 erbau...

Burgos / E war im 10. u. 11. Jh. Hauptstadt von Altkastilien. Die Stadtgründung geht auf das im Jahr 884 erbaute Schloss des Grafen Diego zurück. Unübersehbar erhebt sich die berühmte Kathedrale „de Santa Maria“ (1221). Sie ist eine der eindrucksvollsten gotischen Kirchen, ein Höhepunkt für jeden Besucher. In der Seitenkapelle „del Santissimo Cristo“ wird der leidende Christus durch das berühmte Kruzifix von Burgos verehrt. Unter der Kuppel ruhen die Gebeine des National-Helden „Cid“, Diaz de Vivar, und seiner Gemahlin Jimena.

Calabrien / I (Fratel Cosimo) Fratel Cosimo 27.01.1950 in Placanica. Am 11. Mai 1967 erschien ihm erstmals die Jungfrau Maria und bat ihn, s...

Fratel Cosimo 27.01.1950 in Placanica. Am 11. Mai 1967 erschien ihm erstmals die Jungfrau Maria und bat ihn, sein Leben für die Bekehrung der armen Sünder aufzuopfern. Als Franziskaner-Tertiär führt er ein Eremitendasein, in strengem Fasten und im Gebet. Madonna dello Scoglio ist zur Pilgerstätte von Menschen geworden, die im Gebet mit Fratel Cosimo Heilung suchen. Er selbst bezeichnet sich als „nichts Besonderes, ...ein einfaches Werkzeug in Gottes Hand“. An Heilungsgottesdiensten vom 11. Febr. und 11. Mai nehmen jedes Jahr zw. 80- und 120‘000 Personen teil, die z.T. schon vorher auf den „Scoglio“ pilgern und im Freien übernachten. Schlechte Witterungsbedingungen wie Regen oder Kälte kümmern sie nicht, vielmehr wollen sie einen Platz ganz in der Nähe Fratel Cosmos. Dieser erwähnt aber immer wieder, dass die Hand Gottes lang sei und auch diejenigen heilen könne, welche infolge der Distanz nicht nach vorne sehen könnten. Fratel Cosimo weist bei seinen Segnungen darauf hin, dass die Leute nach ihrem Glauben geheilt werden. Voraussetzung für eine Heilung ist also der Glaube an Jesus Christus. Manchmal werden jedoch auch Personen geheilt, die nicht glauben und sich infolge ihrer Heilung bekehren. Wer tatsächlich geheilt wird, entscheidet Jesus Christus selbst. Weshalb er so entscheidet, können wir Menschen jedoch nicht immer verstehen. (http://kath-zdw.ch/maria/cosimo.html)

Calvaires / F Die umfriedeten Pfarrbezirke (Enclos paroissial, im Mittelalter wohlhabende Marktstädtchen) gibt es nur in der...

Die umfriedeten Pfarrbezirke (Enclos paroissial, im Mittelalter wohlhabende Marktstädtchen) gibt es nur in der Bretagne! Sie schufen die schönsten und aufwendigsten aus Stein gehauenen Calvaires und beschenkten so die Bretagne mit einzigartigen Kunstwerken. Einem friedlichen Wettstreit gleich, wurden von diesem und jenem Pfarrbezirk immer noch schönere Calvaires geschaffen. Aber nicht nur Calvaires, sondern auch figurenreichste Beinhäuser, Eingangsportale, Altäre, Beichtstühle und Taufbecken, usw. sind eine irdische Vorwegnahme der paradiesischen Pracht.

Carnac / F In keinem anderen Gebiet der Welt befinden sich so viele megalithische Denkmäler dieser Art. Sie wurden von de...

In keinem anderen Gebiet der Welt befinden sich so viele megalithische Denkmäler dieser Art. Sie wurden von der bretonischen Bevölkerung zwischen 6000 und 2000 v. Chr. errichtet und bestehen aus Menhiren und Dolmen: erstere sind vertikal aufgestellte, roh behauene Felsen, die vielleicht dem Sonnenkult dienten, und zweitere niedrige, überdeckte Steine, die als Grabkapellen dienten.

Casamaccioli / F Die Legende berichtet von einem Schiffbrüchigen, der in seiner Not zur Muttergottes flehte und ihr für seine R...

Die Legende berichtet von einem Schiffbrüchigen, der in seiner Not zur Muttergottes flehte und ihr für seine Rettung eine Statue zu stiften versprach. Die Muttergottes hatte Erbarmen mit dem Verzweifelten und der Gerettete hielt sich an sein Gelübte. Somit kam ein Franziskanerkloster an der Westküste in den Besitz einer viel bewunderten holzgeschnitzten Marienstatue. Doch vor einem der zahlreichen Raubzüge der gefürchteten Sarazenen, die stets alles zerstörten und die Klöster niederbrannten, beschloss die Bevölkerung der umliegenden Dörfer, man möge die Statue auf den Rücken eines Maultieres binden und dieses dann in die Berge jagen. In dem Dorf, wo es Halt mache, sei Maria unterzubringen. Die Idee fand allgemeinen Beifall und kurz bevor die Sarazenen landeten, sprengte ein verantwortungsbeladenes Maultier ins Landesinnere, tauchte zwei Tage später mit der unversehrten Marienstatue wieder auf – in Casamaccioli. Die auf diese Art gerettete Marienstatue wird seither in der Dorfkirche verehrt.

Cascia / I In der Kirche befindet sich der unverweste Körper der hl. Rita. In der Krypta sind die Spuren eines sehr eindr...

In der Kirche befindet sich der unverweste Körper der hl. Rita. In der Krypta sind die Spuren eines sehr eindrücklichen eucharistischen Wunders zu sehen. Daneben ist der Steinsarg, in dem die sterblichen Überreste des sel. Simone Fidati ruhen, welcher die eucharistische Reliquie an sich nahm und im Jahre 1348 starb. Besuch des Augustinerinnenklosters, in dem die hl. Rita 40 Jahre lang lebte und wirkte und mit der Dornenstigma an der Stirne starb. Evtl. besuchen wir nicht weit von Cascia das abgelegene Dorf Roccaporena. Hier hat die hl. Rita mit ihrem Ehemann und ihren zwei Söhnen gelebt und gelitten. Wir können die Taufkirche und ihr Haus mit dem Rosengarten sehen und den Scoglio-Felsen hinaufsteigen, auf dem sie oft gebetet hat.

Castiglione / I Der hl. Aloisius v. Gonzaga fiel schon als Kind durch seine intensive, von der Mutter mitgegebene Frömmigkeit ...

Der hl. Aloisius v. Gonzaga fiel schon als Kind durch seine intensive, von der Mutter mitgegebene Frömmigkeit auf. Mit zehn Jahren war er am Hofe der Medici in Brescia als Page tätig, später am Hofe von König Philipp II. von Spanien in Madrid. Starken Eindruck hinterliess ihm der hl. Karl Borromäus, Kardinal von Mailand, der ihn mit zwölf Jahren auf die erste hl. Kommunion vorbereitete und sie ihm spendete. Im Jahre 1585 verzichtete Aloisius, Luigi genannt, zugunsten seines Bruders Rudolf auf das väterliche Erbe, die Markgrafschaft Castiglione. Die Pflege Kranker lag ihm am Herzen. Er setzte sich dafür ein, dass auch Armen ein würdiges Begräbnis zuteil wurde. Seine intensive Sorge um Kranke führte ungewollt zu seinem frühen Tode. Als in Rom eine Pestepidemie wütete, infizierte sich Aloisius und starb 1591 mit 23 Jahren. Bald nach seinem Tod wurde er als Heiliger betrachtet.

Catania / I (Sizilien) Die hl. Agatha wurde unter Decius im Jahre 251 wegen ihres christlichen Glaubens grausam gefoltert und auf dem...

Die hl. Agatha wurde unter Decius im Jahre 251 wegen ihres christlichen Glaubens grausam gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Im wunderbaren barocken Dom von Catania sind die Reliquien der Stadtpatronin aufbewahrt.

Certosa di Pavia / I Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Chartres / F In Chartres sehen wir die grösste noch erhaltene gotische Kirche, mit den berühmten Glasfenstern (das "Blau" v...

In Chartres sehen wir die grösste noch erhaltene gotische Kirche, mit den berühmten Glasfenstern (das "Blau" von Chartres). In der Krypta wird in einem kostbaren Reliquienschrein ein Schal der hl. Jungfrau Maria aufbewahrt.

Châteauneuf de Galaure / F Besuch des elterlichen Hofes, auf dem Martha jahrelang auf den Feldern gearbeitet hatte, bis es ihr wegen ihre...

Besuch des elterlichen Hofes, auf dem Martha jahrelang auf den Feldern gearbeitet hatte, bis es ihr wegen ihrer schweren Krankheit verwehrt wurde. Im Auftrag von Marthe Robin wurde das Foyer de la Charité, ein christliches Einkehrhaus, in Châteauneuf-de-Galaure gebaut. Hier erhält man einen Einblick in das grosse Opferleben der Mystikerin, die ähnlich wie der hl. Pater Pio alle Leiden und schweren Krankheitstage dem Herrn zur Sühne für die Mitmenschen aufgeopfert hat. Am 13. März 1902 wurde Marthe Robin als sechstes Kind einer Bauernfamilie geboren. Obwohl die Familie ein wenig intensives Christenleben führt und nur selten die hl. Messe besucht, ermuntert die Mutter ihre Kinder zu Bescheidenheit und Verzicht. Im November 1918 erliegt sie einer teilweisen Lähmung, gefolgt von einer Hirnentzündung, die 27 Monate andauert. Im April 1921 wird ihr die letzte Ölung gespendet; Marthes Zustand verbessert sich nach und nach. Vier Jahre später, am 15. Oktober 1925, immer noch krank und fast blind, weiht sie sich gänzlich Gott, wobei ihr Gebet an jenes der Jesuiten–Gelübde erinnert. Es ist das Gebet tiefer, umfassender Hingabe an Gott; für das Heil der Millionen von Herzen, welche Gott nicht lieben; für die Bekehrung der Sünder; für die Heimkehr der Verirrten; für die Heiligung und das Apostolat der von Gott so geliebten Priester und für alle Geschöpfe. 1930 erscheint ihr Jesus und fragt, ob sie so sein will wie er. Dem Jawort folgen ein paar Tage später die Wundmale Christi. Jede Woche schaut sie aufs neue die Passion. Marthe Robin stirbt in der Nacht vom 5. zum 6. Februar 1981, fast 79 Jahre alt. 50 Jahre lang hatte sie ihr Martyrium ohne Nahrung, jedoch gestärkt durch die wöchentliche Kommunion gelebt. Die begnadete Frau hatte die Seelenschau und war ein lebendiges Wunder der Eucharistie. (Buch: "Martha Robin" Christiana-Verlag, ISBN 3-7171-0863-8).

Chèvremont / B Der Ort wurde bekannt durch die Bücher „Botschaften von Jesus an die kleinen Seelen." Internationales Gebetstr...

Der Ort wurde bekannt durch die Bücher „Botschaften von Jesus an die kleinen Seelen." Internationales Gebetstreffen mit eindrücklichen Hochamt, zelebriert von einem Bischof. Anbetung des Allerheiligsten, Ansprachen für deutschsprechende Pilger, Rosenkranzgebet und Prozession. Die Seherin Marguerite ist im Jahr 2004 verstorben.

Chiampo - Santa Maria della Pieve / I folgt ...

folgt

Collevalenza / I Um den Gedanken der grossen Liebenswürdigkeit Gottes zu den Menschen zu verbreiten, hat die stigmatisierte Mut...

Um den Gedanken der grossen Liebenswürdigkeit Gottes zu den Menschen zu verbreiten, hat die stigmatisierte Mutter Speranza von Jesus in Collevalenza das Heiligtum der Barmherzigen Liebe gegründet. Hier starb sie am 8. Februar 1983, ihr Leichnam ist in der Krypta der Pilgerkirche bestattet. Der Seligsprechungs-Prozess ist im Gang.

Colmar / F Das Antoniterkloster in Isenheim lag an der alten Römerstraße Main-Basel, die von Pilgern sowohl auf ihrer Wal...

Das Antoniterkloster in Isenheim lag an der alten Römerstraße Main-Basel, die von Pilgern sowohl auf ihrer Wallfahrt nach Santiago de Compostela als auch nach Rom genutzt wurde. Der Isenheimer Altar wurde vom grossen Meister Matthias Grünewald um 1515 geschaffen und war für die Kapelle des Spitals bestimmt. Die Antoniter-Mönche nahmen sich besonders der Erkrankten an. Diese wurden zu Beginn ihrer medizinischen Behandlung vor den Altar geführt, da man hoffte, von der Betrachtung des Bildes könne Heil und Gesundung ausgehen. (Auf einer im Seitenflügel dargestellten Figur erkennt man die charakteristischen Symptome der meist tödlichen Mutterkornvergiftung.)

Como / I Die Legende berichtet, die hl. Faustina und Liberata waren die beiden Töchter eines Adligen aus der Nähe von P...

Die Legende berichtet, die hl. Faustina und Liberata waren die beiden Töchter eines Adligen aus der Nähe von Piacenza. Sie verließen heimlich das elterliche Haus und legten vor Bischof Agrippinus in Como die Ordensgelübde ab. Der Vater war zunächst erzürnt über die Entscheidung seiner Töchter, akzeptierte sie jedoch nach einer Weile und stattete Faustina und Liberata mit einem ansehnlichen Vermögen aus. Davon gründeten die beiden Schwestern in Como ein kleines Oratorium, aus dem sich bald ein blühendes Kloster entwickelte. Faustina und Liberata starben innerhalb weniger Tage im Jahr 580. Ihre Reliquien werden seit ihrer Erhebung im Jahre 1317 im Hochaltar des Domes von Como aufbewahrt.

Covadonga / E Covadonga - Asturiens „Santina“ in der hl. Grotte. Die Nordafrikanischen Berber und Araber eroberten in wenige...

Covadonga - Asturiens „Santina“ in der hl. Grotte. Die Nordafrikanischen Berber und Araber eroberten in wenigen Jahren ganz Spanien. Bei der Schlacht am Rio Guadalete (Juli 711) fiel der Westgotenkönig Roderich. Der adlige Westgote Pelayo (lateinisch Pelagius) war „spat(h)arius“ (Schwertträger) und gehörte der Leibgarde Roderichs an. Nun wollte der muslimische Gouverneur Munuza die Schwester Pelayos heiraten, wohl um seine Macht in der Region durch eine Verbindung mit diesem prominenten Geschlecht abzusichern, Pelayo jedoch verweigerte seine Zustimmung. Als Munuza sich darüber hinwegsetzte, kam es zum Zerwürfnis und Pelayo flüchtete in eine entlegene Berggegend, um dort einen Aufstand zu beginnen. Vier Jahre später entsandte Munuza eine Streitmacht, um den Aufstand niederzuwerfen und Pelayos Streitmacht zu vernichten. Die Schlacht fand im Jahre 722 in Covadonga statt, wo Pelayo die hoch überlegene maurische Streitmacht besiegen konnte. Diesen ersten militärischen Erfolg der Christen, nach der muslimischen Eroberung der iberischen Halbinsel, gilt traditionell als Beginn der christlichen Rückeroberung (Reconquista). Schon vor der Schlacht befand sich in der Höhle von Covadonga ein Marienheiligtum. Nach Ansicht der Asturer stand diese Stätte immer unter dem himmlischen Schutz und konnte deshalb von den Muslimen nicht eingenommen werden. So ist die „Santina von Covadonga“ bis heute ihre Patronin.

Dresden / D Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Dubrovnik / HR In der sehr alten und interessanten befestigten ehem. Hafenstadt, früher Ragusa genannt, besuchen wir die Stad...

In der sehr alten und interessanten befestigten ehem. Hafenstadt, früher Ragusa genannt, besuchen wir die Stadtkirche St. Blasius mit dem Grab des hl. Bischofs und Martyrers Blasius und des hl. Silvan. Der hl. Blasius heilte kurz vor seiner Hinrichtung ein schwer halskrankes Kind im Gefängnis.

Dülmen / D Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Düsseldorf / D (Gebetstag) Vom 25. März 1945 bis zum Jahr 1959 offenbarte sich die Mutter Gottes der 1996 verstorbenen Seherin Ida Peerde...

Vom 25. März 1945 bis zum Jahr 1959 offenbarte sich die Mutter Gottes der 1996 verstorbenen Seherin Ida Peerdeman als “Vrouwe van alle Volkeren” - “Frau und Mutter aller Völker”. So finden zu Ehren der Frau aller Völker an verschiedenen Orten, alljährlich Gebetstage mit der Familie Mariens statt. Unter der Leitung von P. Paul M. Sigl und zusammen mit Hauptzelebrant S. E. Joachim Kardinal Meisner und S. E. Bischof Jozef M. Punt dürfen wir einen unvergesslich schönen und eindrücklichen Gebetstag erleben.

Düsseldorf-Benrath / D Herzog Philipp Wilhelm und seine Gemahlin waren große Verehrer der Muttergottes von Einsiedeln, deshalb wird h...

Herzog Philipp Wilhelm und seine Gemahlin waren große Verehrer der Muttergottes von Einsiedeln, deshalb wird hier seit 1677 eine Kopie dieses Gnadenbildes unter dem Titel „Hilfe der Christen“ in der St. Cäcilia-Kirche verehrt.

Düsseldorf-Kaiserwerth / D Am 01.03.713 starb der hl. Suitbertus, der zusammen mit 12 anderen angelsächsischen Missionaren an den Rhein g...

Am 01.03.713 starb der hl. Suitbertus, der zusammen mit 12 anderen angelsächsischen Missionaren an den Rhein gekommen war, um die Heiden zu bekehren. Eine erste Kirche gab es hier schon zu seiner Zeit. Sie wurde im Laufe der Jh. oft umgebaut und zerstört, so auch im Spanischen Erbfolgekrieg 1702. Ende des 19. Jh. wurde sie mit vier Türmen wieder hergestellt, im 2. Weltkrieg wieder zerstört und dann ohne Türme wieder errichtet. Im Kirchenschatz befindet sich der Suitbertus-Schrein, der seit 1872 alle 25 Jahre geöffnet wird.

Eichstätt / D Die Kirche von St. Walburg in Eichstätt birgt das Grab der hl. Walburga. Walburga wurde um 710 in Wessex/Süden...

Die Kirche von St. Walburg in Eichstätt birgt das Grab der hl. Walburga. Walburga wurde um 710 in Wessex/Südengland geboren. Sie entstammt einer vornehmen angelsächsischen Familie, aus welcher noch weitere bedeutende Missionare hervorgingen. Der hl. Bonifatius, Apostel Deutschlands, sowie der hl. Willibald (700-787) waren Brüder der Heiligen. Als im Jahre 761 Wunibald in Heidenheim starb, wurde Walburga mit ihren Gefährtinnen dorthin berufen und übernahm als Äbtissin die Leitung des dortigen Benediktinerklosters, das nun nach angelsächsischem Vorbild zu einem Doppelkloster mit einem Männer- und einem Frauenkonvent wurde.

Engerazhofen (Klein La Salette) / D Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Esztergom / H An diesem geschichtsrächtigen Ort ist im Jahre 973 der Sohn des Grossfürsten Géza auf der Burg geboren, und 99...

An diesem geschichtsrächtigen Ort ist im Jahre 973 der Sohn des Grossfürsten Géza auf der Burg geboren, und 997 in der von ihm gestifteten und dem hl. Stephan geweihten Kirche, zum ersten ungarischen König Stephan I. gekrönt worden. Besuch der Basilika mit dem Grab des Kardinals Mindszenty und evtl. der Schatzkammer des Doms.

Fatima / P Der Platz Cova da Iria, wo sich heute das Heiligtum erhebt, war im Jahre 1917 ein einsamer Ort, an dem nur Ges...

Der Platz Cova da Iria, wo sich heute das Heiligtum erhebt, war im Jahre 1917 ein einsamer Ort, an dem nur Gestrüpp und verkümmerte Bäume wuchsen. Hier sahen am 13. Mai 1917 die 10-jährige Lucia, der 9-jährige Francisco und die 7-jährige Jacinta oberhalb einer kleinen Steineiche zum ersten Mal die Mutter Gottes. Sie erschien ihnen hier erneut jeweils am 13. der Monate Juni, Juli, September und Oktober. Am 13. Oktober 1917, bei ihrer letzten Erscheinung, offenbarte sich die allerseligste Jungfrau Maria als die ”Herrin des Rosenkranzes”. Gleich darauf sahen Tausende von anwesenden Personen das schon am 13. Juli von unserer Lieben Frau versprochene Wunder, ”damit alle zum Glauben kämen”. Der Himmel, bisher von schwarzen Wolken bedeckt, öffnete sich und die Sonne schien. Diese nahm die Form und die Farbe einer dunklen und silbernen Scheibe an, welche das Augenlicht nicht verletzte. Sogleich begann sie sich um sich selbst zu drehen, als ob sie ein künstliches Feuerrad wäre. Und dreimal kam sie bis zur Höhe des Horizonts herab; sie drohte auf die Erde zu fallen. Die Sonne gab die verschiedenen Farben des Regenbogens wieder, die sich in der Luft, auf dem Boden, in den Bäumen und in den Gesichtern der Leute spiegelten. Das "Schauspiel" dürfte wohl eine Viertelstunde gedauert haben. Die Volksmenge (ca. 50'000) war dabei voller Angst, die einen weinten und schrien, die anderen riefen Gott und Maria um Erbarmen an und baten um die Verzeihung ihrer Sünden. Die Botschaft der Mutter Gottes, die der ganzen Welt anvertraut wurde, ist eine Botschaft zur Rettung der Menschheit mittels des Gebetes, besonders des Rosenkranzes, der Busse und der Verbreitung der Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens. Besonders durch die Weihe Russlands und der ganzen Welt an das unbefleckte Herz Mariens und durch die Sühneübungen der ersten Monatssamstage (wodurch letztlich die Liebe zum Herrn selber durch den Empfang der hl. Kommunion gefördert werden soll), werde der Weltfrieden und die ewige Rettung der Seelen erreicht. Die zwei Seherkinder Francisco und Jacinta starben im Kindesalter für die Bekehrung der Sünder. Jeweils am 13. des Monats findet um 10.00 Uhr der internationale Gottesdienst statt. Ein unvergessliches Erlebnis. Besichtigung der Wallfahrtskirche, wo die beiden im Jahr 2000 seliggesprochenen Seherkinder Jacinta und Francisco, und seit Februar 2006 Sr. Lucia beigesetzt sind. Besuch der Anbetungskapelle, der Bibliothek usw., Beichtgelegenheit.

Fatima-Schiffsprozession Tausende Gläubige werden zur Fatima-Schiffsprozession auf dem Bodensee erwartet. Gemeinsames Weihe-Gebet Europ...

Tausende Gläubige werden zur Fatima-Schiffsprozession auf dem Bodensee erwartet. Gemeinsames Weihe-Gebet Europas an das unbefleckte Herz Mariens und eucharistischer Segen über die Länder.

Feldkirch / A Der hl. Fidelis v. Sigmaringen ist der Patron für alle, die ein Kopfleiden haben. Im Kapuzinerkloster des in F...

Der hl. Fidelis v. Sigmaringen ist der Patron für alle, die ein Kopfleiden haben. Im Kapuzinerkloster des in Feldkirch erhalten wir nach der hl. Messe mit dem Haupt des hl. Fidelis den Fidelis- Segen. In diesem Kloster war der Heilige Guardian; wir können seine Zelle besichtigen. Durch die ausgezeichneten Predigten des heiligen Fidelis traten viele Protestanten wieder zum katholischen Glauben über. Das war ein Grund, warum er unter den Calvinisten sehr verhasst war. So wurde er am 24.4.1622 nach der hl. Messe in Seewis im Prättigau ermordet und ist der erste Märtyrer der Kapuziner.

Freiburg im Breisgau / D Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Gars (sel. P. Kaspar Stanggassinger) / D Der selige Pater Kaspar Stanggassinger
Sein Leben war ebenso kurz wie unauffällig. Es dauerte nur 28 Jahr...

Der selige Pater Kaspar Stanggassinger
Sein Leben war ebenso kurz wie unauffällig. Es dauerte nur 28 Jahre und verlief ohne äußere Sensation. Er war ein Seliger, der uns Mut machen kann, treu im Kleinen zu sein. Dieser stille Heilige ging den gewöhnlichen Weg der täglichen Pflichterfüllung in der Arbeit und im Gebet. 1890 begann er in Freising Theologie zu studieren, brach das Studium aber 1892 ab und trat in Gars am Inn dem damals in Deutschland verbotenen Redemptoristenorden bei. Er wollte Missionar werden, doch er musste als Erzieher im Knabenseminar des Ordens arbeiten. Nach der Wiederzulassung des Ordens in Deutschland wurde 1899 in Gars das Ordensgymnasium neu eröffnet; Kaspar Stanggassinger wurde zum Direktor ernannt, starb aber wenige Tage später an einer Blinddarmentzündung.

Gebetstag „Frau aller Völker“ Vom 25. März 1945 bis zum Jahr 1959, offenbarte sich Maria der vor wenigen Jahren verstorbenen Seherin Ida Pee...

Vom 25. März 1945 bis zum Jahr 1959, offenbarte sich Maria der vor wenigen Jahren verstorbenen Seherin Ida Peerdeman als “Vrouwe van alle Volkeren”, als “Frau und Mutter aller Völker”. Am 11. Februar 1951 vertraute sie ihr das folgende gnadenreiche Gebet an, das heute bereits in mehr als 70 Sprachen übersetzt ist: „Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, sende jetzt Deinen Geist über die Erde. Lass den Heiligen Geist wohnen in den Herzen aller Völker, damit sie bewahrt bleiben mögen vor Verfall, Unheil und Krieg. Möge die Frau aller Völker, die einst Maria war, unsere Fürsprecherin sein. Amen.“ Ein ganz besonderes Erlebnis wird die hl. Messe am internationalen Gebetstreffen mit verschiedenen Völkern aus aller Welt.

Glis-Brig / CH Wenn das Wallis, neben dem Tessin, der von Marienkapellen am reichsten besetzte Kanton der Schweiz ist, gilt d...

Wenn das Wallis, neben dem Tessin, der von Marienkapellen am reichsten besetzte Kanton der Schweiz ist, gilt doch die Pfarr- und Wallfahrtskirche von Glis von alters her als das Nationalheiligtum. „Heilige Maria im Glisacker“ nennt das Walliservolk das alte, wundervolle Heiligtum. Die Gnadenmutter hat ihr Volk beschirmt gegen die Feinde der Religion und des Vaterslandes; sie hat geholfen, als die Pest umging, als Naturkatastrophen ganze Täler bedrohten.

Grande Chartreuse / F Der hl. Bruno lebte hier 6 Jahre lang in diesem Kloster, das er mit einigen Mitbrüdern im Jahr 1084 errichtete...

Der hl. Bruno lebte hier 6 Jahre lang in diesem Kloster, das er mit einigen Mitbrüdern im Jahr 1084 errichtete, bevor er von Papst Urban II. als Ratgeber nach Rom gerufen wurde. Im Klosterkomplex ist ein grossartiges Museum eingerichtet, das die Entstehung und Geschichte des Klosterlebens der Karthäuser, eindrücklich dokumentiert.

Griechenland (Meteora-Klöster) / GR Die Klöster „zwischen Himmel und Erde“ sind in der Zeit zwischen dem 12. und 15 Jh. errichtet worden. Dieses...

Die Klöster „zwischen Himmel und Erde“ sind in der Zeit zwischen dem 12. und 15 Jh. errichtet worden. Dieses Gebiet gehört wohl zu den schönsten Gegenden der Welt. Das beeindruckende Panorama der ca. 500 m hohen Felsen mit den Klöstern bleibt jedem Besucher für immer im Gedächtnis. Das älteste noch erhaltene Kloster ist Agios Stefanos, welches heute von Nonnen bewohnt wird. Insgesamt sind noch sechs Klöster für Besucher zugänglich. Die Meteora-Klöster mit ihrer wertvollen Tradition in der Askese, den unzähligen Heiligen, die dort auf den gesegneten Felsen lebten, und der Vielfalt der Reliquien, die dort als wertvollste Schätze bewahrt werden, waren und bleiben lebendige Horte der orthodoxen Spiritualität. In erster Linie widmen sich die Mönche in Meteora ihrem frommen religiösen Leben, dienen mit Hingabe ihren zahlreichen Besuchern, bewahren und schützen die Klöster, beschäftigen sich mit Heiligenmalerei, Goldstickereien, Mikrographien, der Herstellung von Kerzen aus reinem Bienenwachs sowie der Produktion von Weihrauch und kleinen Ikonen, Gartenpflege und Bienenzucht. Auch schreiben sie über Geschichte, Theologie und Loblieder. (www.infotouristmeteora.gr)

Guadalupe (Mexico) Heute ist Guadalupe mit jährlich 20 Millionen Pilgern der grösste Marienwallfahrtsort der Welt. Alle, ob gläub...

Heute ist Guadalupe mit jährlich 20 Millionen Pilgern der grösste Marienwallfahrtsort der Welt. Alle, ob gläubig oder nicht, finden in der Jungfrau von Guadalupe etwas, was sie lieben und verehren können, - und es stimmt. Wer könnte auch den zärtlich tröstenden Worten der Gottesmutter widerstehen, die sie in unaussprechlicher Güte nicht nur damals an ihren demütigen Indiosohn Juan Diego (im Juli 2002 heiliggesprochen) richtete, sondern auch jedem von uns heute „Nichts soll dich betrüben, nichts dich bekümmern. Bin ich nicht hier, deine Mutter ?“ In seiner einzigartigen Schönheit ist dieses wunderbare Bildnis über alle Jahrhunderte hinweg stets aufs Neue jenes sichtbare, anziehende und unanfechtbare Zeichen der liebevollen mütterlichen Gegenwart Mariens geblieben. Denn als “Stern der Evangelisation”, wie Papst Johannes Paul II. sie bezeichnet, gelang ihr das, was alle Missionare zusammen nicht vermochten: innerhalb von sieben Jahren gewann sie in Mexico die Herzen von mehr als neun Millionen Azteken für den katholischen Glauben, und der nahezu unüberbrückbare Graben zwischen ihnen und den Spaniern wurde überwunden. Diese riesige, in der Kirchengeschichte einzigartige Bekehrungswelle, fand zu einer Zeit statt, als der katholischen Kirche Europas durch die Reformation fünf Millionen Gläubige verlorengingen.

Guingamp / F Die imposante Basilika im Zentrum der Altstadt war bereits im 11. Jh. ein beliebtes bretonisches Wallfahrtszie...

Die imposante Basilika im Zentrum der Altstadt war bereits im 11. Jh. ein beliebtes bretonisches Wallfahrtsziel. Nach Meinung der Forscher soll in grauer Vorzeit an dieser Stelle eine keltische Kultstätte gewesen sein. Hinter einem flackernden Meer von Kerzen thront die kleine, in der ganzen Bretagne einzigartige Figur der Schwarzen Madonna mit dem Jesuskind. Vermutlich haben Kreuzritter die Marienstatue aus dem Osten mitgebracht. Der alljährlich stattfindende „grosse Pardon von Guingamp“, die Anrufung der „Muttergottes zur guten Hilfe“, ist bis heute ein von den Bretonen freudig gefeiertes Heiligenfest.

Hauterive / F Das Kloster in Hauterive (7 km von Fribourg entfernt), gehört zum Orden der Zisterzienser-Mönche. Es liegt in ...

Das Kloster in Hauterive (7 km von Fribourg entfernt), gehört zum Orden der Zisterzienser-Mönche. Es liegt in einer Saaneschlaufe. Seine typisch zisterziensische Lage zeichnet sich dadurch aus, dass sich Gewässer, Vegetation und Gesteins-Formationen zu einem harmonischen Gesamtbild vereinen. Der Name ‚Hauterive‘ (auf lateinisch Alta ripa, „Hohes Ufer“) kommt von den nahegelegenen, hohen Sandsteinfelsen, die das rechte Ufer der Saane bilden.

Heroldsbach / D Am 1. März 1998 errichtete der Bamberger Erzbischof Dr. Karl Braun offiziell die „Gebetsstätte Heroldsbach“. S...

Am 1. März 1998 errichtete der Bamberger Erzbischof Dr. Karl Braun offiziell die „Gebetsstätte Heroldsbach“. Sie lädt zu Gebet, Besinnung und Stille ein. Ab dem 9. Oktober 1949 erklärten sieben Heroldsbacher Kinder vielfältige Erscheinungen und Visionen zu haben, die sich drei Jahre lang täglich wiederholt haben sollen. Obwohl sich die Kirche durch den damaligen Erzbischof von Bamberg gegen die Echtheit dieser sogenannten Erscheinungen aussprach, gab es viele Gläubige, die den Kindern Glauben schenkten und den von den Kindern übermittelten „Aufforderungen“ der Gottesmutter zu einem intensiven Gebetsleben Folge leisteten. An hohen Festen zählten die Wallfahrten zum „Heiligen Berg“ in Heroldsbach fünfzig- und sogar siebzigtausend Pilger an einem einzigen großen Gebetstag. Kuresçek / SLO Nach einer ca. 15 - 20 minütigen Wanderung auf gutem Weg erreichen wir die Bergkapelle der "Königin des Friedens". Schon seit vielen Jahrhunderten besteht sie. Während und nach dem letzten Weltkrieg zerfiel das Kirchlein zur Ruine. Dieser Zustand änderte sich bald, nachdem am 9. Dez. 1989 die Gottesmutter erstmals einem 65-jährigen Mann erschien und ihm seither oftmals Botschaften, die in engem Zusammenhang mit Medjugorje stehen, für Priester und Ordensleute überbrachte. Er war Hirte, Pferdeknecht, Offizier u. Atheist! Der Seher, dem die Gottesmutter jeweils am 1. Samstag im Monat erschien, wurde später zum Priester geweiht. In der neu aufgebauten Kirche wurden am 29. Aug. 1993 von Bischof Alois Sustar, im Beisein einer grossen Anzahl von Priestern und Gläubigen (auch Schweizer), feierlich die aus der Schweiz gespendeten Glocken eingeweiht.

Irland Irische Hochkreuze: Zwischen verfallenen Kirchlein und von Gras überwucherten Gräbern ragen sie auf; an uralth...

Irische Hochkreuze: Zwischen verfallenen Kirchlein und von Gras überwucherten Gräbern ragen sie auf; an uraltheiligen Stätten, wo die Dörfer ringsum noch immer ihre Toten betten, halten sie Wache; machtvolle Zeichen: Seht das Kreuz! Weichet ihr Mächte der Hölle! Zeichen vom Siege des Lichtes über Finsternis und Todesschatten. Die irischen Hochkreuze zeigen die Lebenssonne um das Todeskreuz und weisen so auf das Grundgeheimnis christlichen Glaubens hin. Mitten in jeder heiligen Messe singt oder spricht die Gemeinde ihre Zustimmung dazu aus: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“ Deshalb sind der Chor der Kirche und das Kreuz geostet, das heisst, sie schauen nach Osten, wo die Sonne aufgeht und von woher CHRISTUS als „Die wahre Sonne“ von den Seinen erwartet wird. Als Dankeszeichen erinnert das irische Kreuz an die heiligen Blutzeugen Kilian, Totnan und Kolonat und an viele andere Glaubensboten von der grünen Insel, die das Evangelium seit dem 7. Jahrhundert auf das europäische Festland gebracht und hier ohne Gewalt und Blutvergiessen durch ihr Lebenszeugnis verbreitet haben. Sie bauten mit am geistigen Fundament, auf dem Europa sich einigen und erneuern kann. Von den irischen Mönchen, die im deutschen Sprachraum wirkten, werden über hundert als Heilige verehrt! Unter ihnen sind besonders zu nennen: der hl. Fridolin, der Apostel der Alemannen (+ 530); der hl. Kolumban der Jüngere, ein wegweisender Regelvater des abendländischen Mönchtums, der zuerst in Burgund, dann am Oberrhein und in der Schweiz missionierte und 615 in dem von ihm gegründeten Kloster Bobbio in Oberitalien starb. Auf seinen Schüler Gallus geht das Kloster St. Gallen zurück. Der hl. Kilian, der Apostel der Franken, erlitt mit seinen Gefährten Kolonat und Totnan 689 in Würzburg das Martyrium. Trotz der Randlage Irlands entfalten die Klöster eine weit reichende Missionstätigkeit. In die Schulen der großen Klöster von Clonmacnoise, Armagh, Aran, Bangor, Clonfert, KeIls, Glendalough, strömten Tausende von Scholaren, die unentgeltlich aufgenommen und in allen Wissenszweigen der damaligen Zeit ausgebildet wurden: in der Theologie und Philosophie, in Latein und Griechisch, in Mathematik, Geographie und Astronomie; aber auch - in Anknüpfung an die Tradition der heidnischen Druidenschulen - in der gälischen Literatur und Geschichte. Die Iren waren die geistig führende Nation in Westeuropa geworden durch die Wirren der Völkerwanderung. Es ist das große Verdienst der alten irischen Kirche, ihre Schätze des Glaubens, der Wissenschaft und der Kunst an andere Länder weitergegeben zu haben. Ptolemäus erwähnt Dublin zuerst als "wichtige Niederlassung", die er Eblana nannte. Im Jahr 448 besuchte der hl. Patrick den Ort und bekehrte viele seiner Bewohner zum Christentum. Im 8./9. Jh. bauten dänische Wikinger den Hafen aus. Sie residierten hier bis zum Jahre 1014, als es den Iren gelang, sie in der Schlacht bei Clontarf zu besiegen. 1169 fielen die Normannen ein und machten Dublin zu ihrer Zwingburg. König Henry II. von England hielt hier Hof und schenkte Dublin den Bürgern von Bristol als Kolonie. In der elisabethanischen Zeit begannen zahlreiche Volkserhebungen gegen die englische Herrschaft. Die Stadt kämpfte mit den Royalisten gegen Oliver Cromwell und unterstützte später James II. gegen Wilhelm von Oranien. Im 18. Jahrhundert erlebte Dublin seine Glanzzeit. Das Bürgertum pflegte die Architektur und die Künste. Es entstanden die breiten Alleen mit ihren georgianischen Häusern und öffentlichen Gebäuden und die malerischen Villenwohnviertel mit winzigen grünen Parkanlagen, die heute noch das Bild der Hauptstadt prägen. Im 19. Jh. wurde die "Irische Liga" gegründet, die den Anstoß zum Aufstand von 1916 gab. Am 21. Januar 1919 wurde im Parlament die Unabhängigkeit beschlossen, die den anglo-irischen Krieg auslöste. Danach war Dublin Mittelpunkt des irischen Bürgerkriegs. Heute zählt Dublin zu den schönsten Städten Westeuropas. Überall in der Stadt spürt man die frische Salzluft des nahen Meeres. Von der Innenstadt sind es nur wenige Fahrminuten zu den feinen Sandstränden und zu den beliebten Ausflugszielen in den Bergen von Wicklow.

Issoudun / F Wallfahrtsort "Unserer Lieben Frau vom heiligsten Herzen Jesu" und Gründungsort der Herz-Jesu-Missionare. Pate...

Wallfahrtsort "Unserer Lieben Frau vom heiligsten Herzen Jesu" und Gründungsort der Herz-Jesu-Missionare. Pater Jules Chevalier gründete den Missions-Orden 1854. Die Missionare sind in der ganzen Welt tätig, vor allem in Ozeanien, auf Inseln im Pazifischen-Ozean, wo eingeborene Menschenfresser heute noch zum christlichen Glauben bekehrt werden.

Jablonné-Gabel / CZ Grab der hl. Zdislava (sprich Sdisslawa) – Patronin der Familien. Die verborgene Heilige wurde nach 800 Jahren...

Grab der hl. Zdislava (sprich Sdisslawa) – Patronin der Familien. Die verborgene Heilige wurde nach 800 Jahren 1995 heiliggesprochen. Sie war Adelige, Burgfrau, Mäzenin. Sie gebar 4 Kinder, ist mit 33 Jahren gestorben. Sie erwirkte durch ihre Fürbitte, dass Tote wieder lebendig und viele Blinde und Lahme wieder geheilt wurden. Besonders aus der Zeit der kommunistischen Schreckherrschaft sind unzählige Heilungen bekannt...

Kaufbeuren / D Die Weberstochter Anna Höss wurde am 20. Oktober 1682 in Kaufbeuren geboren. Schon bald übernahm Crescentia, w...

Die Weberstochter Anna Höss wurde am 20. Oktober 1682 in Kaufbeuren geboren. Schon bald übernahm Crescentia, wie sie nach dem Eintritt in das Kloster hiess, wichtige Aufgaben und wurde schliesslich 1741 zur Oberin gewählt. Sie führte die Gemeinschaft mit Tatkraft und Umsicht und wirkte stark nach aussen. Kleine Leute wandten sich ebenso an sie wie etwa die bayerische Kurfürstin Maria Amalia usw. Mit dem Tod von Crescentia Höss am 5. April 1744 setzte ein unablässiger Pilgerstrom ein, der Kaufbeuren für lange Zeit zu einem Mittelpunkt des religiösen Lebens in Schwaben machte. Bis zu siebzigtausend Menschen kamen in manchen Jahren, um am Grab von Sr. Crescentia zu beten. Ihre Heiligsprechung am 25. Nov. 2001 war eine Bestätigung ihrer bis heute anhaltenden Verehrung. Im Kloster-Museum ist das interessante Leben und Wirken der Heiligen auf eindrückliche Weise dokumentiet. Prunkstück ist das sog. wächserne Mädele, ein Meisterstück der Wachsbildnerei aus dem Jahr 1778. Ein perfektes Abbild der Maria Anna Bruggmaier, der vollständig von Epilepsie geheilten Tochter des reichen Bräumeisters von Fürstenfeldbruck.

Kevelaer / D Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Kiew (Ukraine) Während unseres Aufenthaltes in Kiew werden wir der Liturgie im byzantinischen Ritus beiwohnen. Hl. Messe in d...

Während unseres Aufenthaltes in Kiew werden wir der Liturgie im byzantinischen Ritus beiwohnen. Hl. Messe in der Kathedrale St. Alexander. Stadtbesichtigung: das neuerbaute Michaelskloster (ukrain. orth. Patriarchat), Wladimir-Denkmal und Sofienkathedrale (1038) usw. Anschliessend Besuch im Zentrum von "Triumph des Herzens" in Kiew (staatl. anerkannte internationale humanitäre Hilfsorganisation von Pro Deo et Fratribus - Familie Mariens). Mittagessen in der Mensa für die Armen und Zusammentreffen mit Kindern und Mitarbeitern. Besuch des Strassenkinder-Zentrums. Besuch der Heiligtümer Kiews: obere und untere Lawra (Höhlen - Kloster mit 118 Heiligen), Wiege des christl. Glaubens der Ukraine. Maria-Darstellungs- Kloster mit der neuen wundertätigen Ikone der Gottesmutter "Schau auf die Demut deiner Magd". Die griech. kath. Pfarrei über dem Askold-Grab und das Maria Schutz und Fürbitte-Kloster. Je nach Zeit, Besuch der Andreas-Kirche und Kathedrale des hl. Wladimir mit den Reliquien der hl. Barbara, oder Besuch der poln. Kirche des hl. Nikolaus, oder in Swjatoschino am Stadtrand, Besuch der einzigen kath. Kirche Kiews während der Sowjet-Herrschaft.

KIRCHE IN NOT - Schweiz/Fürstentum Liechtenstein: Exklusive Reise nach ASSISI - ROM - VATIKAN Liebe Wohltäterinnen und Wohltäter, liebe Freunde
Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer Pilgerreise nach...

Liebe Wohltäterinnen und Wohltäter, liebe Freunde
Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer Pilgerreise nach Rom im Herbst 2013 ein. Rom wurde ausgewählt, da wir in diesem Jahr den 100. Geburtstag von Pater Werenfried van Straaten, Gründer von KIRCHE IN NOT, feiern und das “Jahr des Glaubens“ begehen.
Diese Reise wird von allen 17 anderen Nationalsektionen des Hilfswerks im gleichen Zeitraum durchgeführt. In Rom werden wir mit Pilgern, Wohltätern und Freunden aus anderen Ländern zusammenkommen und Programmpunkte vor Ort gemeinsam erleben.
Die Pilgerreise wird durch die Drusberg Reisen aus Einsiedeln durchgeführt. Wir fahren im modernen Car via Assisi nach Rom. In der Ewigen Stadt erwarten die Schweizer Pilger diverse Höhepunkte: eine persönliche Begegnung mit der Schweizer Garde, ein Gespräch und eine Heilige Messe mit Kurt Kardinal Koch, einen Besuch in den vatikanischen Gärten. Gemeinsam mit den Pilgern der anderen Sektionen nehmen wir an einem Gebetsnachmittag, einem Konzert, an einer Heiligen Messe mit dem Präsidenten von KIRCHE IN NOT international Mauro Kardinal Piacenza und einer Privataudienz mit dem Papst (geplant) teil. Neben den erwähnten Programmpunkten sehen wir uns weitere Sehenswürdigkeiten abseits der üblichen Touristenrouten an.
Als Mitreisende nehmen der ehemalige internationale Präsident von KIRCHE IN NOT international, Hans-Peter Röthlin, der dem Päpstlichen Rat „Cor Unum“ angehörte; Dr. Albert Dormann, Präsident von KIRCHE IN NOT Schweiz; Dr. Marco Reichmuth, Vorstandsmitglied von KIRCHE IN NOT Schweiz und Pfarrer Adrian Burali, Geistlicher Leiter von KIRCHE IN NOT Schweiz, teil. Vom Büro in Luzern sind Lucia Wicki-Rensch, Silvia Schmid und ich, Jan Probst, dabei.
In Vorfreude auf die Ihre Teilnahme an der Pilgerreise von KIRCHE IN NOT nach Rom grüsse ich Sie Jan Probst

Kloster San Fruttuoso di Capodimonte / I Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Kloster St. Marienstern / D Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Kloster St. Trudpert / D Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Klosterinsel Kosljun / BiH Die Franziskaner übernahmen im 15. Jh. das marode Kloster «Mostir» der Benediktiner aus dem 11. Jh. und errich...

Die Franziskaner übernahmen im 15. Jh. das marode Kloster «Mostir» der Benediktiner aus dem 11. Jh. und errichteten ein neues nach den Richtlinien des hl. Bernhards von Siena, des Franziskaner Reformators. Das Heiligtum, welches Maria der unbefleckten Empfängnis geweiht ist, wurde zur Quelle des religiösen, kulturellen und nationalen Lebens auf der Insel Krk und seiner Umgebung. Bekannt ist auch ihre grosse ethnographische Sammlung von Krker Fischern und Bauern sowie Volkstrachten von der ganzen Insel Krk. Ebenfalls eine reiche zoologische Sammlung an Muscheln und einzigartigen Exemplaren von Tieren, wie z.B. ein Lamm mit nur einem Auge. Das Kloster besitzt auch eine reiche Bibliothek mit etwa 30.000 Bänden. Unter ihnen befindet sich u.a. der Atlas von Ptolomäus, gedruckt in Venedig im Jahre 1511 (eines von insgesamt drei erhaltenen Exemplaren).

Knock / IRL Knock ist der grösste Marien-Wallfahrtsort Irlands, jedes Jahr pilgern Hunderttausende hierher. Die Muttergott...

Knock ist der grösste Marien-Wallfahrtsort Irlands, jedes Jahr pilgern Hunderttausende hierher. Die Muttergottes von Knock ist die „Königin von Irland“ und die Verbündete der Leidenden, das Heiligtum ein Ort der Eucharistie und Versöhnung. Am Donnerstag, den 21. Aug. 1879, an einem stark regnerischen Abend, erschien einer Gruppe von 22 Personen ausserhalb der Pfarrkirche von Klopfen (Knock) die hl. Jungfrau Maria, der hl. Josef und der hl. Apostel Johannes (Evangelist) mit einem Lamm. Die Erscheinung dauerte ca. 2 Std. lang, während der Erscheinung beteten die Seher ununterbrochen den Rosenkranz, dabei wurden sie nicht vom Regen durchnässt, sondern blieben vollkommen trocken. In der grossen Wallfahrtsanlage befinden sich eine Skulptur der Erscheinungsgruppe, die ein italienischer Künstler aus Carraramarmor fertigte, Kreuzwege, eine Beichtkapelle, ein Wallfahrtsmuseum und Pilgerunterkünfte. Zur Jahrhundertfeier 1979 besuchte Papst Johannes Paul II. Knock und erhob die Wallfahrtskirche zur Basilika und übergab die „Goldene Rose“.

Köln / D Diese Stadt verdankt die Entstehung und den Namen den Römern. Colonia (lat.) heisst Kolonie. Im 5. Jh. als die...

Diese Stadt verdankt die Entstehung und den Namen den Römern. Colonia (lat.) heisst Kolonie. Im 5. Jh. als die Stadt durch die Hunnen belagert wurde, fand die einzige Tochter des König Dionoks von Cornwall, die hl. Ursula und ihre 11‘000 Gefährtinnen, den Märtyrertod. Die Gebeine der hl. Jungfrauen ruhen in der Kirche St. Ursula, am Ort der Hinrichtung. Mit der Übertragung der Gebeine der hl. Drei Könige im Jahr 1164, begann die Wallfahrt zum Kölner Dom. Der berühmte Dreikönigsschrein, der bedeutendste Schatz des Kölner Doms, entstand bald darauf. In der spätromanischen Basilika St. Andreas sind in einem röm. Sarkophag die Gebeine des hl. Albertus Magnus aufbewahrt. Der hl. Thomas von Aquin war unter anderen der Schüler dieses grossen Scholastikers und Universalgelehrten (+ 1280). Köln war im 12./13. Jh. eine Hochburg von Gelehrten und Heiligen. Es entstanden mehr als 150 Kirchen. Je nach Zeit, evtl. Besuch der ehem. Minoritenkirche Mariae Empfängnis mit der letzten Ruhestätte des sel. Gesellenvaters Adolf Kolping (1803-65). Auch Papst Joh. Paul II. besuchte bei seinem Besuch in Köln Kolpings Grab. Auf Kolpings eigenen Wunsch stehen auf dem Grabstein u.a. die Worte: „Er bittet um Almosen des Gebets.“ Adolf Kolping, dessen Leitspruch „Nur bessere Menschen machen bessere Zeiten“ war, wurde am 27. Okt. 1991 selig gesprochen.

Konnersreuth / D Im Elternhaus-Museum ist das mystische Sühneleiden der stigmatisierten Therese Neumann, die 36 Jahre lang nur ...

Im Elternhaus-Museum ist das mystische Sühneleiden der stigmatisierten Therese Neumann, die 36 Jahre lang nur von der täglichen Hl. Kommunion lebte, eindrücklich dokumentiert. In der Fastenzeit 1926 stellten sich unerklärliche Phänomene ein: Es traten an den Händen, an den Füssen und an der Seite Stigmata auf, die bis zu ihrem Tod nicht mehr vergingen. Sie hatte Visionen über das Leben, Leiden und Sterben Jesu, das sie selber miterlebt und mitgelitten hat. 2005 wurde ihr Seligsprechungsprozess feierlich eröffnet.

Korsika / F Ein Gebirge im Meer – oder wie Poeten sagen, ihre herbe Schönheit, oder „Ile de Beauté“. Mit 8720 km2 Fläche...

Ein Gebirge im Meer – oder wie Poeten sagen, ihre herbe Schönheit, oder „Ile de Beauté“. Mit 8720 km2 Fläche ist Korsika gut 20% grösser als der Kanton Graubünden. Die früheste Besiedlung Korsikas geht ca. in die Zeit um 8000 vor Chr. zurück. Erste Spuren wurden in der Mittelsteinzeit in San Bonifacio gefunden. Um das Jahr 560 vor Christus landeten auf Korsika Griechen (Phokäer), die auch Marseille gründeten. Die Anfänge des Christentums liegen im dritten Jahrhundert. Die korsischen Märtyrerinnen Sainte-Julie und Saint-Restitude, beide Opfer der Diokletianischen Christenverfolgung, werden heute noch verehrt. Regelmässig wurde die Insel von Vandalen und Sarazenen heimgesucht. Die Pisanische Herrschaft beginnt im Jahr 1077 und dauert bis zur Seeschlacht von Melocia 1284 gegen Genua. Fast 500 Jahre bleiben die Genuesen die Herren von Korsika. Der korsische Unabhängigkeitskampf beginnt um 1730. Im Juli 1755 wird der Freiheitskämpfer Pasquale Paoli zum General der Nation proklamiert. Die Genuesen holten die Franzosen zu Hilfe, die die Insel übernehmen. Am 9. Mai 1769 kommt es bei Ponte Nuovo zur Schlacht gegen die Franzosen. Die Korsen unterliegen. Die Insel wird französisch und ist es bis heute.

Krakau / PL Die ehemalige goldene Hauptstadt Polens, und die Stadt der Könige. Wir sehen den Wawel (Schloss der Jagelonenk...

Die ehemalige goldene Hauptstadt Polens, und die Stadt der Könige. Wir sehen den Wawel (Schloss der Jagelonenkönige) mit der Krönungskirche, dem Sarkophag des hl. Stanislaus und der hl. Hedwig v. Schlesien, dem Sigismund-Turm mit der grössten Glocke Polens (11 Tonnen). In der Altstadt befindet sich der grosse, sehr berühmte Marktplatz, eingerahmt vom Rathaus und der gotischen Marienkirche mit dem weltbekannten Flügelaltar von Veith Stoss. Wir haben Zeit, auf dem Marktplatz einen Kaffee zu trinken und der berühmten Stundenmelodie "Hejnal" von der Marienkirche zu lauschen oder auch ein schönes Andenken zu kaufen. Wir besuchen das nahegelegene Kloster Lagiewniki, in dem Sr. Maria Faustina lebte und 1938 mit 33 Jahren starb. Sie wurde am 30. April 2000 vom Hl. Vater in Rom heilig gesprochen. Diese grosse Opfer- und Sühneseele ist zu den grossen Mystikern und Sehern einzureihen. Durch Christus wurde sie zur Botin der göttlichen Barmherzigkeit berufen. In der Kapelle können wir das bekannte Gnadenbild Jesu sehen, welches Sr. Faustina im Auftrag Jesu malen liess und von dem Jesus wünscht, dass es in allen Häusern verehrt wird.

Kurescek / SLO Der 833 Meter hohe Berg Kurešcek, auf dem sich ein Aussichtspunkt befindet, ist ein Wallfahrtsort mit einer Mu...

Der 833 Meter hohe Berg Kurešcek, auf dem sich ein Aussichtspunkt befindet, ist ein Wallfahrtsort mit einer Muttergotteskirche. Nach einer ca. 15 - 20 minütigen Wanderung auf gutem Weg erreichen wir die Bergkapelle der „Königin des Friedens“. Am 9. Dez. 1989 erschien die Gottesmutter erstmals einem 65-jährigen Mann. Er war Hirte, Pferdeknecht, Offizier u. Atheist! Später wurde der Seher, dem die Gottesmutter jeweils am 1. Samstag im Monat erschien, zum Priester geweiht. In der neu aufgebauten Kirche wurden am 29. Aug. 1993 von Bischof Alois Sustar, im Beisein einer grossen Anzahl von Priestern und Gläubigen (auch Schweizer), feierlich die aus der Schweiz gespendeten Glocken eingeweiht.

La Salette / F Der Ort zählt mit Lourdes und Fatima zu den bekanntesten marianischen Erscheinungsstätten der Welt. Am 19. Sep...

Der Ort zählt mit Lourdes und Fatima zu den bekanntesten marianischen Erscheinungsstätten der Welt. Am 19. September 1846 weiden zwei Hirtenkinder, Maximin und Melanie, ihre Herden hoch über dem Dorf La Salette auf den Weideplätzen. Unerwartet sehen sie über dem Stein, auf dem sie eben noch schliefen, eine geheimnisvolle Feuerkugel schweben. Im Gefunkel des Lichtes erscheinen zwei Hände, in den Händen aber verbirgt sich ein Gesicht. Eine Frau voll Hoheit und Majestät und doch voll Mütterlichkeit steht vor ihnen. Sie trägt ein Sonnengewand, auf dem zahllose Sterne strahlen. Das edle Antlitz der Frau ist von einer Anmut, die kein Künstler je nachbilden kann. Es leuchtet im hellsten Glanz. Sie wendet sich den Kindern zu, die unbeweglich stehen und kein Auge von ihr wenden können. Sie spricht mit den Kindern und gibt ihnen eine für die ganze Welt wichtige Botschaft. An der Erscheinungsstelle befindet sich eine Quelle, die seit damals ununterbrochen fliesst.

La Verna / I Ganz in der Nähe von La Verna entspringt der Tiber, zweitgrösster Fluss Italiens. Der ganze Berg „Monte Alvern...

Ganz in der Nähe von La Verna entspringt der Tiber, zweitgrösster Fluss Italiens. Der ganze Berg „Monte Alverna“ war im Jahr 1213 ein Geschenk des Grafen Orlando an den hl. Franziskus. Hier erhielt er während seiner letzten Fastenzeit um 1224 die Wundmale Jesu. Eines Morgens, zur Zeit des Kreuzerhöhungsfestes, während der Heilige auf einer Bergseite betete, sah er einen Seraph mit sechs feurigen, glänzenden Flügeln von der Himmelshöhe herniedersteigen. Und als er mit schnellem Flug in die Nähe des Mannes Gottes kam, erschien zwischen den Flügeln die Form eines Mannes mit ausgestreckten Händen und Füssen, von der Art eines Kreuzes oder wie wenn jemand ans Kreuz genagelt ist... Indem Franziskus das sah, wunderte er sich sehr und eine mit Schmerz gemischte Freude überkam ihn... Das Verschwinden der Erscheinung hinterliess in seinem Herzen ein sonderbares Feuer und nicht weniger sonderbar waren die Zeichen, die sich an seinem Körper aufprägten.

Lanciano / I Besuch der Kirche mit dem Miracolo Eucaristico, dem Hl. Eucharistiewunder aus dem 7. Jh. Nach den wissenschaft...

Besuch der Kirche mit dem Miracolo Eucaristico, dem Hl. Eucharistiewunder aus dem 7. Jh. Nach den wissenschaftlichen Untersuchungen besteht die zu Fleisch gewordene Hostie aus einem Herzmuskel, und der zu Blut gewordene Wein im Kelch ist mit der festgestellten Blutgruppe auf dem Leichentuch in Turin identisch.

Lavasina / F Nach mündlicher Überlieferung erhielt die Familie Danese ein Muttergottesbild von einem röm. Klienten für die ...

Nach mündlicher Überlieferung erhielt die Familie Danese ein Muttergottesbild von einem röm. Klienten für die Bezahlung einer Schuld. Als das Bild in Lavasina ankam, befand sich der exakt geschuldete Betrag zusammen im verpackten Bild. Daraufhin wurde das Bild in der Privatkappelle der Danese aufgestellt, die dann im 17. Jh. durch die jetzige Wallfahrtskirche ersetzt wurde. Es gehen mehrere Heilungen auf das wundertätige Bild zurück. Die erste und wichtigste war die Heilung der „Schwester Marie“. Sie litt an einer schweren Nervenkrankheit und konnte nicht mehr gehen. Auf dem Weg von Bonifacio nach Genua wurde ihr Schiff wegen eines Sturms gezwungen an der Küste von Lavasina anzulegen. Sie bat ihre Seeleute, sie ins kleine Oratorium zu bringen, wo sich das Gnadenbild befand. Daraufhin bat sie einen Knaben, ihr ein wenig Oel zu geben, das in einer Lampe vor dem Bild brannte. Sie rieb damit ihre kranken Beine ein und wurde sofort geheilt. Am18. Mai 1952 wurde die Muttergottes-Statue mit Jesuskind gekrönt. Die Zelebration wurde von Mgr. Roncalli (apostolischer Nuntius) und zukünftiger Papst Johannes XXIII. geleitet, es waren 30‘000 Personen anwesend.

Le Puy Die Lage von Le Puy ist einzigartig, aus einem Talkessel erheben sich zwei riesige Felsnadeln vulkanischen Urs...

Die Lage von Le Puy ist einzigartig, aus einem Talkessel erheben sich zwei riesige Felsnadeln vulkanischen Ursprungs, die eine ist von der entzückenden Kapelle St-Michel-d’Aiguilhe geschmückt, die andere von der Madonnen-Statue Notre–Dame de la France - und seit den Anfängen des Christentums Wallfahrtsziel. In der fast orientalisch anmutenden Kathedrale Notre-Dame befindet sich die Schwarze Madonna. Als Ausgangspunkt der „Via Podiensis“, des Jakobsweges nach Santiago, hat die Stadt über Jahrhunderte ihren Charme erhalten können und zeugt von reicher Vergangenheit. Eine durch frühe Glaubensboten bekehrte Frau namens Villa hatte eine Erscheinung Marias und wurde von einer schweren Krankheit geheilt. Viele andere Wunder und Erscheinungen an diesem Ort führten dazu, dass Jahrhunderte später die Bischöfe der Diözese Le Puy an der Stätte der ersten Erscheinung eine grosse Marienkirche erbauen liessen, für die König Ludwig der Heilige 1254 ein wertvolles Marienbild stiftete.

Lichen / PL Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Lisieux / F Der zweitgrösste Wallfahrtsort Frankreichs liegt westl. von Paris in der Normandie. Es ist die Wirkungsstätte ...

Der zweitgrösste Wallfahrtsort Frankreichs liegt westl. von Paris in der Normandie. Es ist die Wirkungsstätte der hl. Theresia von Lisieux (1873-1897), die vom Heiligen Vater zur Kirchenlehrerin erhoben wurde. Ihre sterblichen Überreste sind in der Kirche des Karmels aufgebahrt, in dem sie bis zu ihrem Tode, 9 Jahre lang weilte. Gebrauchsgegenstände und einige sehr schöne Handarbeiten der hl. Theresia sind in einem kleinen Museum ausgestellt. Dort ist auch der unversehrte Palmzweig, der in ihrem Sarg gefunden wurde, zu sehen. Wir besuchen die wunderschöne Basilika Sainte-Thérèse, das Elternhaus „Les Buissonnets“, wo die Theresia 11 Jahre lang lebte.

Loch Ness / GB Sanfte Hügel, rauschende Wälder und glitzernde Seen, aber auch unwegsame Berge, Wasserfälle und enge Täler prä...

Sanfte Hügel, rauschende Wälder und glitzernde Seen, aber auch unwegsame Berge, Wasserfälle und enge Täler prägen diese eindrückliche Landschaft Schottlands, die uns vergessen lässt, dass die Schotten hier einst gegen die Wikinger und Engländer kämpften. Die Tiefe des berühmtesten Sees Schottlands konnte nie bestimmt werden. Es scheint, als sei dieser der ideale Lebensraum für das „Ungeheuer Nessie“. Der Legende nach war der hl. Kolumban der Ältere (um 520–597) der einzige welcher dem legendären „Ungeheuer vom Loch Ness“ begegnete und überlebte. Er traf 565, auf dem Weg nach Inverness zum König der Picten, eine Gruppe Einheimischer, die einen Fischer zu Grabe trugen, der einem Seeungeheuer („aquatilli bestiae“) zum Opfer gefallen war.

Unverzüglich liess Kolumban einen seiner treuen Begleiter zum anderen Ufer des Flusses Ness schwimmen. Kaum war der Mann im Wasser, tauchte das Ungeheuer „Niseag“ auf und wandte sich ihm zu, um ihn zu töten. Kolumban schlug ein Kreuz, rief den Namen Gottes und gebot dem Monster: „Go thou no further, nor touch the man. Quick! Go back!“ Das gefährliche Ungeheuer liess ab und wurde nie mehr gesehen. Die schottischen Heiden liefen fortan Kolumban, dem „Apostel der Schotten“, in Scharen zu und liessen sich durch ihn bekehren.
 Über diese Begegnung zwischen dem Heiligen und dem Monster am Fluss Ness berichtete der hl. Adamnan (624–704) in seinem Werk „Victi Sancti Columbae“.

London / GB Schon in vorrömischer Zeit befand sich auf dem Gebiet des heutigen Londons eine keltische Siedlung. Im 1. Jh. ...

Schon in vorrömischer Zeit befand sich auf dem Gebiet des heutigen Londons eine keltische Siedlung. Im 1. Jh. n. Chr. setzten sich die Römer am Nordufer der Themse fest und schlugen an der Stelle der heutigen London Bridge eine Brücke, die viele Jahrhunderte lang den einzigen Flußübergang bildete. Am Ostrand der von einer Stadtmauer umgebenen Stadt, der jetzigen City, erbauten die Normannen gegen Ende des 11. Jh. die Festung „The Tower“, die bis ins 16. Jh. (neben dem Westminsterpalast) die Residenz der englischen Könige war. Dann verlegte Heinrich VIII. sie in den Whitehallpalast und der Tower wurde zum gefürchteten Staatsgefängnis. 1666 zerstörte das „Große Feuer“ fast die ganze City. Sir Christopher Wren, der Erbauer der Paulskathedrale, versuchte vergeblich, seinen nach modernen Gesichtspunkten ausgerichteten Neubauplan in die Tat umzusetzen: Die neuen Bauten entstanden entlang den mittelalterlichen, unregelmäßig verlaufenden Straßen. So ist noch heute der Stadtplan der City so unübersichtlich, wie er es im Mittelalter war. Seit dem 16. Jh. wuchs London immer weiter über die alten Stadtmauern hinaus, besonders in westlicher Richtung, und die City ist heute fast ausschließlich den großen Banken und Geschäftsgebäuden vorbehalten. Als königliche Residenz diente im Mittelalter neben dem Tower der (bis auf die Westminster Hall verschwundene) Westminsterpalast, dann der Whitehall Palace und von 1698 bis 1837 der St. James's Palace. Seitdem residieren die britischen Souveräne im Buckinghampalast. Auf der Stadtrundfahrt fahren wir vorbei an der Tower-Bridge, der Westminster-Abbey, Big Ben, Buckingham-Palast, Parlament, Piccadilly-Circus, Hyde-Park. Unser Besuch gilt vor allem dem Tower of London, wo der hl. Thomas More durch König Heinrich VIII. unschuldig gefangen gehalten und hingerichtet wurde. Hl. Messe in der Westminster Cathedral, der kath. Hauptkirche Londons.

Longeborgne (Felsen-Kloster) VS Die Einsiedelei Longeborgne Der Ordensgeneral der mind. Brüder kam 1521, im Auftrag von Papst Leo X., nach Si...

Die Einsiedelei Longeborgne Der Ordensgeneral der mind. Brüder kam 1521, im Auftrag von Papst Leo X., nach Sitten, um für sich und seine Brüder den geeigneten Ort für eine Einsiedelei zu finden. (Der „Guide en Suisse“ nennt diesen „les merveilles de cemerveilleuxcoin de terre.“) Die Bürger von Brämis schenkten P. Boffié und seinen minderen Brüdern die Wildnis „Longeborgne“ auf ewige Zeiten, um ein Kloster zu errichten. „Zum Lobe des allmächtigen Gottes und der glorreichen Jungfrau Maria und des HI. Franziskus, ihres Patrons und anderer Heiligen Gottes, zum Heile und Schutze der Brüder und der besagten Gemeinde Brämis (Bramois) und des Vaterlandes sowie der ganzen Christenheit“, wie die Urkunde berichtet.

Loreto / I Loreto ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Italiens. In der Mitte der riesengrossen, mit Kunstwerken nam...

Loreto ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Italiens. In der Mitte der riesengrossen, mit Kunstwerken namhafter Künstler reich ausgestatteten Basilika, befindet sich das Haus der Heiligen Familie. Es wurde der Legende nach vor gut 700 Jahren von Engeln oder wie andere Quellen berichten, von frommen Adelsfamilien namens "degli Angeli" im Jahre 1291 zuerst von Palästina nach Trsat bei Rijeka (Kroatien) und dann, im Jahre 1294, von Trsat nach Italien gebracht. Das sog. "Loreto Oel", das die Ewig-Licht Lampen in der Casa Santa speist, hat schon vielen Heilung gebracht. Es ist rechts beim Aufgang zum Heiligen Haus gegen ein freiwilliges Almosen erhältlich.

Lourdes / F Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kre...

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Loyola / E Wir besuchen das Geburts- und Elternhaus des hl. Ignatius (1491-1556). Hier war er als tapferer Ritter durch e...

Wir besuchen das Geburts- und Elternhaus des hl. Ignatius (1491-1556). Hier war er als tapferer Ritter durch eine schwere Beinverwundung während der Belagerung der Stadt Pamplona (1521) auf das Krankenlager gefesselt. Während seiner Genesungszeit las er das erste Mal in seinem Leben in einer Bibel. Das Wort Gottes fiel in sein Herz wie ein Feuerfunke, worauf er das Leben vollkommen änderte und mit einigen Mitgefährten die Gesellschaft Jesu, die Jesuiten gründete.

Lucca / I Vom römischen Lucca sind noch die Ruinen des im 2. Jh. n. Chr. erbauten Amphitheaters und Überreste der Stadtm...

Vom römischen Lucca sind noch die Ruinen des im 2. Jh. n. Chr. erbauten Amphitheaters und Überreste der Stadtmauern erhalten. Im Mittelalter erlebte Lucca eine außergewöhnliche Blütezeit, der Wohlstand der Stadt beruhte auf der Seidenfabrikation, dem Handel und dem Geldgeschäft, Lucca war eines der ersten Bankzentren. Von Pisa wurde der röm. Kirchenbaustil übernommen, jedoch mit lokaltypischem Stil, reicherer Ausschmückung und Ornamentierung gebaut: der Dom (hl. Martin) die Kirche S. Frediano, S. Michele usw. Auf der grossen Piazza Napoleone steht das Denkmal der Maria Luisa von Bourbon-Parma, sie erhielt 1805 von ihrem Bruder Napoleon die Stadt als Herzogtum geschenkt. Die hl. Gemma GALGANI wurde am 12.3. 1878 in Camigliano bei Lucca (Mittelitalien) geboren und starb am 11.4. 1903 in Lucca. Schon in jungen Jahren erlebte Gemma mit, wie erst die Mutter, dann ihr Bruder, schließlich nach geschäftlichen Misserfolgen ihr Vater starb. Sie selbst war oft krank und empfing 21-jährig die letzte Ölung. Doch nach plötzlicher Heilung konnte sie als Dienstmädchen arbeiten. Am Vorabend des Herz-Jesu-Festes 1899 fiel sie in Ekstase, ihrem Körper wurden die Wundmale Christi zugefügt. Vier Jahre lang bis zu ihrem Tod erlebte Gemma dies unter Schmerzen jeden Donnerstag aufs Neue, dazu noch die Geißelung, die Krönung mit Dornen und den Blutschweiß. "Christus lebt in mir", kommentierte sie ihre Schmerzen. Sie starb am Karsamstag 1903. Ihr Fest ist der 14. Mai. Sie wird dargestellt als Jungfrau mit dem Herz-Kreuz-Symbol auf der Brust. Ihr Grab ist in der Kirche des dortigen Passionistinnenklosters.

Luxemburg Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Madonna del Carmine / I Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Madonna del Frassino / I heisst Muttergottes von der Esche. Im Jahre 1510 befand sich hier neben einem Acker ein grosser Eschenwald. Au...

heisst Muttergottes von der Esche. Im Jahre 1510 befand sich hier neben einem Acker ein grosser Eschenwald. Auf einem Baum war eine kleine in Holz geschnitzte Marienstatue angebracht. Ein Bauer arbeitete auf diesem Acker, als er plötzlich bemerkte, wie ihm eine Schlange nach dem Leben trachtete. In diesem Moment aber sah er die kleine, holzgeschnitzte Marienstatue, rief die Muttergottes mit grossem Glauben um Hilfe an. Die Schlange liess von ihm ab und verschwand. In der schönen Pilgerkirche sehen wir viele Zeugnisse von Gebetserhörungen.

Madonna del Sasso / CH Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Madonna di Montallegro / I Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Madonna di Tirano / I Aufgrund einer Erscheinung der Muttergottes im Jahr 1504 liess der sel. Mario Omedi eine Kapelle bauen. Die Mu...

Aufgrund einer Erscheinung der Muttergottes im Jahr 1504 liess der sel. Mario Omedi eine Kapelle bauen. Die Muttergottes versprach geistige und körperliche Gesundheit für die, welche das Heiligtum besuchen. Die Muttergottes begann, Gnaden und Wunder zu wirken. Oberhalb des Altars ist eine schöne Muttergottesstatue aus Holz angebracht. Ihr Gesicht hat einen süssen Ausdruck. Hinter dem Altar ist angezeigt, wo die Madonna ihre Füsse hatte. Jeden Tag kommen Gläubige zur Muttergottes von Tirano, vertrauen ihre Probleme und Leiden ihr an, um Gesundheit und Trost zu erhalten. Darum wird der Ort auch Madonna della Salute genannt (Muttergottes der Gesundheit).

Mailand / I Vom 4. bis zum 5. Jh. war es Hauptstadt des römischen Westreiches und errang vor allem dank des hl. Ambrosius ...

Vom 4. bis zum 5. Jh. war es Hauptstadt des römischen Westreiches und errang vor allem dank des hl. Ambrosius eine Vorrangstellung in der neuen christlichen Welt. Durch seine Predigt wurde der grosse Kirchenvater hl. Augustinus zum Christentum bekehrt. Der Mailänder Dom (1386) ist der schönste gotische Bau Italiens. In der Krypta ruhen die Gebeine des hl. Bischofs Karl Borromäus. Als 1572 in der Stadt die Pest ausbrach floh er nicht mit der Mehrheit der Bevölkerung aufs Land, sondern er half mit seinen Priestern die Kranken zu pflegen und sie bis in den Tod zu begleiten.

Malta Die Ritter des Johanniterordens „Korsaren Christi“ brachten die zweite eigenständige Hochkultur Maltas. Die Ge...

Die Ritter des Johanniterordens „Korsaren Christi“ brachten die zweite eigenständige Hochkultur Maltas. Die Geschichte der Johanniterritter beginnt um das Jahr 1050 im Heiligen Land. Die Pflege der Verwundeten und der Kranken, sowie die Sorge für die Armen war die ursprüngliche Ordenspflicht. Bald erweiterten sich jedoch die Ordenspflichten auf den "Schutz" der Pilger nach Jerusalem und auf den Kampf gegen den Islam. Während des Mittelalters bedrohte der Islam den gesamten Mittelmeerraum, und seit der Ausbreitung des Osmanischen Reiches bestand sogar die Gefahr, daß die Türken, die im Norden bald bis Wien vordrangen, durch ein Ausgreifen auf Südeuropa das Abendland in die Zange nehmen würden. Daran hinderte sie jedoch der Johanniterorden. Ihre schnellen Galeeren waren bald der Schrecken aller muslimischen Schiffe, wenn sie die Konvois christlicher Kauffahrer schützten und christliche Rudersklaven aus türkischen und arabischen Schiffen befreiten. Die Bekämpfung des nordafrikanischen Piratenunwesens, sowie die Verhinderung der völligen Islamisierung und Osmanisierung des Mittelmeerraums, können nicht hoch genug eingeschätzt werden. Auf Rhodos schufen die Ordensritter die damals stärkste Festung der Welt und bauten ihre Flotte zu einer gefürchteten Seemacht aus. Trotz der hervorragenden Befestigung von Rhodos mußte der Orden nach einer schrecklichen Belagerung im Jahre 1522, wenngleich unbesiegt, vor dem türkischen Sultan Soliman dem Prächtigen weichen und Rhodos aufgeben. Bald wurde Malta der neue Ordenssitz, von wo aus die Ritter mit ihrer Flotte das westliche Mittelmeer gegen die Türken sperrten, die schon mehrfach versucht hatten, in Italien Fuß zu fassen. Auf Malta erfuhr der Orden dann seine größte Herausforderung, als die Türken 1565 mit 35000 Mann landeten und die Festungen des Ordens belagerten. Vier Monate dauerte der heldenhafte und opferreiche Kampf der Ritter unter ihrem Großmeister Jean de la Valette. Die Hälfte der Ritter fand den Tod, niemand blieb unverletzt, und die Detonationen der unterminierten Festungsmauern waren bis nach Sizilien zu hören. Aber schließlich gaben die Türken erschöpft auf, denn ihre endgültige Niederlage wurde bald darauf in der Seeschlacht von Lepanto besiegelt. „Korsaren Christi“ (ISBN: 3-7995-0090-1, Buch v. Jörg-Dieter Brandes) Unser Besuch in Valletta gilt u.a. besonders der: St. John‘s- Kathedrale mit Museum, dem Grossmeisterpalast, der Anglikaner Kathedrale St. Paul, dem Carmel-Collegiat mit der St. Paul‘s - Schiffbruchkirche, wo Reliquien vom Handgelenk des Apostels in Gold gefasst, sichtbar aufbewahrt sind. In der Kapuziner-Kirche St. Mary of Jesus ist das vom ganzen maltesischen Volk verehrte Kreuz mit Corpus Christi, dem grosse Wunderkraft zugeschrieben wird (mit besonders liebevollem Gesichts-Ausdruck). Ferner ist zu erwähnen, die St. Barbara- Kirche, in der die hl. Messe in deutscher Sprache gefeiert wird

Manoppello / I Manoppello ist eine Kleinstadt in der Provinz Pescara in den Abruzzen. Seit vier Jahrhunderten ist das Heiligt...

Manoppello ist eine Kleinstadt in der Provinz Pescara in den Abruzzen. Seit vier Jahrhunderten ist das Heiligtum des Volto Santo Ziel vieler Pilger aus Italien und aller Welt. Wie alle Wallfahrtsorte so ist auch dies ein „Ort der Bekehrung und der Versöhnung mit Gott und eine Oase des Friedens“ (Papst Joh. Paul II). Das "Volto Santo" ("Heilige Antlitz") wird im Kapuzinerkloster aufbewahrt. Zwischen zwei Glasscheiben befindet sich ein ganz feines Tuch, auf dem das Antlitz Christi erscheint. Am 1. Sept. 2006 besuchte Papst Benedikt XVI. dieses Heiligtum und erhob es zur Basilika.

Mantua / I Die malerische am Mincio gelegene mittelalterliche Stadt, mit seinen hervorrragenden Bauten und Kunstschätzen,...

Die malerische am Mincio gelegene mittelalterliche Stadt, mit seinen hervorrragenden Bauten und Kunstschätzen, ist auch kirchengeschichtlich hochinteressant. In der beeindruckenden St. Andreas Basiika befinden sich ab dem 9. Jh. das Grab des hl. Longinus mit einer Blutreliquie Christi. Der Reliquien Schrein in der Krypta, kann nur durch elf Schlüssel geöffnet werden, die von verschiedenen kirchlichen und städtischen Würdenträgern verwahrt werden. Eine Gravierung vor seinem Sarkophag zeigt den Legionär, wie er in der Rechten triumphierend einen Kelch hält; Symbol dafür, dass das heilige Blut, das ihn heilte, auch in der Eucharistie präsent ist. Gegenüber der Basiilika befindet sich interessanterweise die Rundkirche des hl. Laurentius. Hier in Mautua sind also Abendmahlskelch und Speer symbolisch vereint. Die Longinus-Lanze galt fortan als Symbol für die gottgegebene Macht der Kaiser des Ostens und des Westens.

Marburg "Musical Elisabeth" / D Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Maria Laach / D Die wunderbare Abteikirche und das Kloster der Mönche am Laacher-See wurden 1093 vom Pfalzgrafen Heinrich II. ...

Die wunderbare Abteikirche und das Kloster der Mönche am Laacher-See wurden 1093 vom Pfalzgrafen Heinrich II. von Laach gegründet. Die Besiedlung der Abtei geschah durch Mönche von Affligem in Brabant. Die Mönche lebten unter den Gewohnheiten von Cluny. Während der Unruhen der Aufklärungzeit wurde das Kloster 1802 aufgehoben und ab 1815 Eigentum des preussischen Staates. 1862 besiedelten die Jesuiten das Kloster und errichteten ihr Collegium maximum. 1892 durch die Beuroner Kongregation übernommen, wurde die Rückerstattung der Kirche seitens des preussischen Staates erst 1924 erreicht. Durch Abt Ildefons Herwegen (1913-1946) wurde das Kloster zu einem grossen Zentrum der liturgischen Erneuerung, der Liturgiewissenschaft und der Akademikerseelsorge.

Maria Luggau / A Im romantischen Lesachtal, auf einer Höhe von 1170 m, liegt der Wallfahrtsort Maria Luggau. Der grösste Schatz...

Im romantischen Lesachtal, auf einer Höhe von 1170 m, liegt der Wallfahrtsort Maria Luggau. Der grösste Schatz der wunderschönen barocken Wallfahrtsbasilika ist die spätgotische Pietà, auch Vesperbild genannt. Das Altarbild zeigt den Servitenheiligen Peregrin, der im nächtlichen Gebet vor dem Gekreuzigten die wunderbare Heilung von Beinkrebs erfahren hat. Führung in der Basilika und im Kloster durch einen Bruder des Servitenordens.

Maria Radna / Ro Maria Radna ist der bedeutendste Wallfahrtsort der katholischen Kirche im Banat, rund 30 km von der Kreisstadt...

Maria Radna ist der bedeutendste Wallfahrtsort der katholischen Kirche im Banat, rund 30 km von der Kreisstadt Arad entfernt. Hier befinden sich die Wallfahrtskirche mit dem Gnadenbild der Mutter Gottes, das über dem Altar in der Kirche angebracht ist und das ehemalige Franziskanerkloster. Das Kloster wurde im barockem Stil erbaut. Ein Kreuzweg führt zum Kalvarienberg mit 14 Stationen und zu einer Kanzel. Erste schriftlichen Aufzeichnungen stammen aus dem Jahre 1722. Der Chronist P. Stefan Novoselic berichtet von nächtlichen Lichterscheinungen, für die es keine Erklärung gab. Papst Joh. Paul II. erhob die Wallfahrtskirche 1992 zur Päpstlichen Basilika.

Maria Taferl / A In der Wallfahrtskirche der Schmerzhaften Muttergottes ist am Hochaltar das grosse Wunder dargestellt, das si...

In der Wallfahrtskirche der Schmerzhaften Muttergottes ist am Hochaltar das grosse Wunder dargestellt, das sich im Jahre 1633 ereignete. Ein Holzfäller hat sich beim Fällen einer Eiche mit einer Axt an beiden Beinen lebensgefährlich verletzt. Durch sein innigstes Gebet zum Kreuz, das an demselben Baum auf einer Tafel schon Jahrzehnte lang hing, wurde das Blut augenblicklich gestillt, und er war auf wunderbare Weise in kurzer Zeit wieder völlig geheilt. Die Nachricht verbreitete sich schnell. Mit den Jahren verfaulte das Holzkreuz an der Tafel allmählich, und man entschloss sich, dieses mit einer Schmerzhaften Muttergottes "Jesus im Schoss Mariens" zu ersetzen. Kurz darauf ereigneten sich zahlreiche und ganz auffallende Engels- und Lichterscheinungen. Durch die Frömmigkeit und das Vertrauen der ganzen Bevölkerung in die Schmerzensmutter von der Eiche, kam es zu zahlreichen wunderbaren Gebetserhörungen, Krankenheilungen, Rettungen aus Gefahren des Leibes und der Seele und schliesslich zum Blühen der Wallfahrt bis in unsere Tage. In der Schatzkammer bei der Sakristei sind unzählige Votiv-Gaben und Kunstgegenstände zu bewundern.

Maria Thierenbach / F Nach einem im Colmarer Archiv aufbewahrten Bericht, vermutet man den Anfang der Wallfahrt nach Thierbach schon...

Nach einem im Colmarer Archiv aufbewahrten Bericht, vermutet man den Anfang der Wallfahrt nach Thierbach schon im 8. Jahrhundert. Aber die Gegebenheit im 12. Jh. verlieh der Wallfahrt hierher einen neuen Glanz: Unheilbar krank, ließ sich der Edelmann von Sulz nach Thierbach tragen und legte im Gebet um seine Heilung das Versprechen ab; wenn er gesund werden könnte, würde er auf alle seine Güter verzichten und das ganze Leben in den Dienst Gottes stellen. Vollkommen geheilt schenkte er um 1125 dem Kloster Thierbach mehrere Rebberge und das Kapellhaus in Sulz. Der junge Edelmann begab sich darauf als Pilger nach Cluny, zur damals viel besuchten Wallfahrt und Abtei der Benediktiner, und trat in den Orden ein. Dort machte seine Heilung zu Thierenbach einen so gewaltigen Eindruck, daß der damals berühmte Abt Petrus Venerabilis hierher pilgerte, und ein Priorat seines Ordens errichtete. Dank der Schenkung des geheilten Edelmanns und der reichen Beiträge frommer Pilger der Umgebung kamen Kloster und Kirche in kurzer Zeit zustande. Besondere Beachtung verdient das gekrönte Gnadenbild u. l. Frau von Thierenbach. Dieses Vesperbild stammt nach dem Urteil der Kunstkenner aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Die frühere Darstellung war gewiß die der erhabenen Mutter und Königin mit dem Jesuskind. Erst um 1300 kam die Verehrung der Schmerzensmutter und deren Darstellung in diese Gegend und fand großen Anklang beim gläubigen Volk.

Maria Vesperbild / D Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Maria Weissenstein (Pietralba) / I Es ist nicht ein Dorf, sondern ein Wallfahrtsort, inmitten grüner Wiesen und dunkler Wälder in einer Seehöhe v...

Es ist nicht ein Dorf, sondern ein Wallfahrtsort, inmitten grüner Wiesen und dunkler Wälder in einer Seehöhe von 1520 m gelegen. Dem Besucher eröffnet sich hier ein prächtiges, weites Gebirgspanorama. Es ist der meistbesuchte Wallfahrtsort der Provinzen Bozen u. Trient. Von diesem Gebirgsort der Dolomiten aus segnet die Mutter der Schmerzen ihr Volk. Es ist eine Oase der Stille. Die Wallfahrer und Touristen kommen zu jeder Jahreszeit und finden herzliche Gastfreundschaft und frohen Aufenthalt. Die Geschichte des Wallfahrtsortes, der seit 1718 von den Serviten Patres betreut wird, beginnt im Jahre 1553 mit der Auffindung des Gnadenbildes, einer Pietà aus Alabaster, die am 24. August 1885 gekrönt wurde. Wertvolles Kleinod im Inneren der Barockkirche, die 1638 gebaut und 1673 geweiht wurde, ist die Auffindungskapelle. Der Klosterbau wurde 1722 erstellt. Anlässlich der 4. Jahrhundertfeier von 1953 wurde ein vollkommener Ablass gewährt, der täglich gewonnen werden kann. Die Wallfahrtskirche ist seit 1085 eine Basilika Minor. Am 17. Juli 1988 pilgerte auch Papst Johannes Paul II. nach Weissenstein.

Mariastein im Tirol / A Der Wallfahrtsort Mariastein im Tirol geht auf das 14. Jh. zurück. Die einzige Strasse zwischen Innsbruck und ...

Der Wallfahrtsort Mariastein im Tirol geht auf das 14. Jh. zurück. Die einzige Strasse zwischen Innsbruck und Rosenheim verlief bis ins 16. Jh. hier über den Angerberg. Auf einer 12 m hohen und steil abfallenden Felsnase, am Fuß der Brandenberger-Alpen bei Kufstein, erhebt sich ein 42 m hoher Bergfried (Burgturm mit Schloss). Die Kirche mit dem Gnadenbild u. lb. Frau von Mariastein befindet sich im obersten Geschoss und kann über 150 Stufen erreicht werden. Die unteren Geschosse waren bis um 1835 durch Herzöge und Grafen bewohnt. Ein anschauliches Bild über die vielfachen Nöte und Sorgen der Menschen vermitteln die Aufzeichnungen von Gebetserhörungen im Mirakelbuch, sowie die unzähligen Votiv-Gaben (Dankes-Gaben).

Mariazell / A Das österreichische "Einsiedeln" - und berühmteste Marienheiligtum Österreichs. Die in der Wallfahrts-Basilika...

Das österreichische "Einsiedeln" - und berühmteste Marienheiligtum Österreichs. Die in der Wallfahrts-Basilika verehrte Muttergottes von Mariazell „Magna Mater Austriae“ ist die Patronin der deutschsprachigen und slawischen Völker, hauptsächlich der Ungaren. Die weithin sichtbare Basilika Mariä Geburt mit den drei Türmen prägt das Ortsbild. Mariazell wurde zum Pilgerort, als der Mönch Magnus als Einsiedler vor über 800 Jahren, am 21. Dez. 1157, eine aus Lindenholz geschnitzte Marienstatue aus dem Stift St. Lambrecht für die Seelsorge des Hirtenvolkes hierher brachte. Der Gnadenaltar mit der Marienstatue ist, umrahmt von einem prunkvollen Silberaltar (1727), der Mittelpunkt der Basilika; er befindet sich an der Stelle, wo einst die Zelle des heiligmässigen Magnus war. Früher befand sich hier auch das Grab des Kardinal Mindszenty im linken Kirchenschiff. Die sehr bekannte und wertvolle Schatzkammer, mit Votivgaben die bis 1000 Jahre zurückreichen, kann besichtigt werden.

Marienfried / D Marienfried gehört zum Markt Pfaffenhofen/Roth, Kreis Neu-Ulm. Im Kriegsjahr 1944 legte die Pfarrei St. Martin...

Marienfried gehört zum Markt Pfaffenhofen/Roth, Kreis Neu-Ulm. Im Kriegsjahr 1944 legte die Pfarrei St. Martin ein Gelübde ab: Wenn die Pfarrgemeinde von den Kriegsschäden verschont bleibt, bauen wir der Gottesmutter zum Dank eine Kapelle. Das ist die erste Wurzel von Marienfried. Eine Gruppe Schönstatt-Mädchenjugend hat dieses Gelöbnis aufgegriffen. Sie wollte der Dreimal Wunderbaren Mutter opfernd und betend einen Thron für ihr Gnadenwirken bereiten (zweite Wurzel). Am 18. Mai 1947 wurde die Marienfriedkapelle mit bischöflicher Genehmigung geweiht. Sie erhielt den Titel: "Dreimal Wunderbare Mutter und Mittlerin der Gnaden". Am 4. Juli 1995 hat der Augsburger Diözesanbischof Marienfried als Kirchenstiftung errichtet und dieser Gebetsstätte den schönen Namen "Maria, Mutter der Kirche" verliehen. Er sagt dazu: "Mein Herzenswunsch ist es, dass die Mutter Jesu in Marienfried immer als Mutter der Kirche verehrt wird." In Marienfried finden Sie u.a.: Gnadenkapelle, Marienfriedkirche, Lourdes- und Fatima-Grotte, Rosenkranzweg, Immaculata-Weg und Kreuzweg.

Marignano / I 1512 siegten die Eidgenossen in Pavia, 1513 in Novara. Aber am 13. bis 14. Sept. 1515 standen die Eidgenossen ...

1512 siegten die Eidgenossen in Pavia, 1513 in Novara. Aber am 13. bis 14. Sept. 1515 standen die Eidgenossen (die Beschützer des Herzogtums Mailand) den Truppen des franz. Königs Franz I. gegenüber. Leider war eine grosse Anzahl, die welche am 8. Sept. mit dem Gebietsabtretungs-Angebot des franz. Königs einverstanden waren, bereits bei Gallarate auf dem Heimweg. Jene aber, die diesem Abkommen nicht zustimmten, waren bereit zum Kampfe - sie standen auch unter dem Einfluss des ersten Schweizer Kardinals und Wallisers Matthäus Schiner (“dem Befreier Italiens, Beschützer der Kirche sowie dem Mitbegründer der päpstl. Schweizergarde 1506.”). Es waren dies rund 20’000 Mann, wenig Reiterei und Artillerie. Ihnen standen auf franz. Seite 30’000 Mann mit den neuen Feuerwaffen gegenüber. Am 13. Sept. mittags warfen die Eidgenossen einen Spähtrupp zurück. Die Hauptleute, Werner Steiner von Zug und Bürgermeister Röist von Zürich, die wegen der fortgeschrittenen Tageszeit den Kampf auf den folgenden Tag verschieben wollten, wurden durch ihre eigenen kriegslustigen Leute zur Schlacht gedrängt. Dieses Gefecht dauerte dann bis in die Nacht hinein. Bei Tagesanbruch wurde das Gefecht wieder aufgenommen. Ein Umgehungsmanöver, das beinahe den Sieg gebracht hätte, misslang wegen des Angriffs von neu zustossenden venezianischen Truppen. Die Eidgenossen mussten sich unter enormen Verlusten zurückziehen, hielten aber am Geviert (Viereck) fest. Sie nahmen ihre Verwundeten in ihre Mitte und zogen sich nach Mailand und schliesslich in die Schweiz zurück. Dieser heldenhafte Rückzug gilt als der erste geordnete und dokumentierte seit der Antike. Nach dieser Niederlage erinnerten sich alle wieder an die Tagsatzung von Stans mit dem Rat ihres hl. Bruder Klaus von 1481: „mischt Euch nicht in fremde Händel“! Die Schlacht bei Marignano war der letzte Waffengang der Eidgenossen auf fremdem Boden.

Marija Bistrica / HR Der nationale Marienwallfahrtsort der Kroaten liegt etwa 40 km nordöstlich von Zagreb (Erzdiözese Zagreb). Nac...

Der nationale Marienwallfahrtsort der Kroaten liegt etwa 40 km nordöstlich von Zagreb (Erzdiözese Zagreb). Nach einer alten Überlieferung befand sich die heute als Gnadenbild verehrte Statue zuerst in einer Marienkapelle auf dem nahen Berg Vinski. Aus Angst vor dem nach Westen vordringenden Osmanenheer wurde sie 1545 in die Pfarrkirche nach Bistrica gebracht, dort in die Kirchenwand eingemauert und allmählich vergessen. 1588 wurde die Statue wieder freigelegt und über dem Hochaltar als Gnadenbild verehrt. Sie steht auf der umgekehrten Mondsichel mit Gesicht, trägt das Jesuskind auf dem linken Arm und hält mit ihrer Rechten eines der Beinchen ihres Sohnes. Heute ist die Figur über dem Hauptaltar der Kirche meist in Stoffgewänder gehüllt. Etwa 100 Jahre später setzten zahlreiche Pilgerfahrten ein. Zwischen 1688 und 1786 wurden 1109 aussergewöhnliche Ereignisse in einem „Buch der Wunder“ aufgezeichnet.

Marseille / F Wir besuchen das auf der Höhe gelegene Kloster La Servianne. Die heutige Schwester Oberin, Raphaela Betschart,...

Wir besuchen das auf der Höhe gelegene Kloster La Servianne. Die heutige Schwester Oberin, Raphaela Betschart, freut sich besonders auf unseren Besuch, sie ist nämlich von Brunnen. Hier halten die "Töchter des Herzens Jesu" im ehemaligen Schloss ihrer Gründerin (die am 22. Okt. 1989 seliggesprochene Mutter Maria von Jesus), wie ihre Mitschwestern im St. Josefsklösterli in Schwyz, ständige Anbetung. Im Föhrenwald von La Servianne steht ein Kreuz an der Stelle, wo die sel. Mutter Maria von Jesus am 27. Febr. 1884 Opfer eines Attentats wurde. Wir sehen auch Notre Dame de la Garde (Patronin der Seefahrer). Die wundervolle Kirche befindet sich auf einem hohen Felsen, die Aussicht auf‘s Meer und die ganze Stadt ist einzigartig.

Masevaux / F Das Passionsspiel in Masevaux wird seit 1930 alljährlich vor tausenden von Zuschauern jeweils in der Fastenzei...

Das Passionsspiel in Masevaux wird seit 1930 alljährlich vor tausenden von Zuschauern jeweils in der Fastenzeit am Sonntag, in deutscher Sprache aufgeführt. Man wird vom Spiel mitgerissen und erlebt das Leben und Sterben des Erlösers in eindrücklicher Weise vom Anfang bis zum Ende. Die Darsteller wollen nicht geschickte Theaterspieler, sondern einfache Christen sein, welche die Leidensgeschichte des Herrn miterleben und in den Herzen der Menschen die Liebe zum Heiland vertiefen möchten.

Medjugorje / BiH Medjugorje heisst zwischen den Bergen. Das Dorf liegt auf einer karstigen und doch fruchtbaren Hochebene zwisc...

Medjugorje heisst zwischen den Bergen. Das Dorf liegt auf einer karstigen und doch fruchtbaren Hochebene zwischen Kalksteinbergen. Die ganze Gegend hat ländlichen Charakter, und der grösste Teil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Der von den Gläubigen zum 1900. Todestag Jesu 1933 errichtete Kreuzweg auf den Krizevac (Kreuzberg) gehört mit dem Erscheinungsberg zum Wallfahrtsgeschehen. Die Kirche und diese Berge sind Stätten des Gebetes und der Gotteserfahrung. Medjugorje blieb von den kriegerischen Auseinandersetzungen auf wunderbare Weise verschont. Am 24. Juni 1981, dem Festtag des heiligen Johannes des Täufers, erschien in Medjugorje, auf dem Berg Podbrdo, nach Aussagen der Kinder Ivanka, Mirjana , Vicka, Ivan, Marija und Jakov die Gottesmutter, oder die „Gospa“, wie sie hier genannt wird. Während der Begegnung stellte sich die Gospa den Kindern als die „Königin des Friedens“ vor und sprach sie mit „liebe Kinder“ an. Schon bei der ersten Botschaft hob die Gospa hervor: „Zwischen Gott und Mensch soll wieder Friede herrschen. Der Friede soll unter den Menschen sein!“ Nachdem von staatlicher Seite verboten wurde, den Erscheinungsort zu besuchen, fanden die Erscheinungen an verborgenen Plätzen, auf den Feldern und in den Häusern der Seher statt. Durch häufige Wechsel waren die Seher und ihre Seelsorger vielen Zerreissproben ausgesetzt. Den anderen vier Seherkindern erscheint

Merazhofen / D Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Mesero / I Besuch der Grabkapelle der hl. Gianna Beretta Molla (Patronin der Frauen in guter Hoffnung). Sie wurde am 4. O...

Besuch der Grabkapelle der hl. Gianna Beretta Molla (Patronin der Frauen in guter Hoffnung). Sie wurde am 4. Okt. 1922 als 10. von insgesamt 13 Kindern in Magenta geboren, wuchs in Geborgenheit einer christlichen Familie auf, aber verlor schon früh ihre Eltern. Sie war begeisterte kath. Jugendführerin. Bereits 1949 schloss sie ihr Medizinstudium ab und wurde Doktor der Medizin. 1955 heiratete sie Pietro Molla, den Fabrikdirektor der "Jaffa" mit über 3500 Beschäftigten. Die glückliche Ehe schenkte ihr einen Sohn und drei Mädchen. Während der Schwangerschaft des 4. Kindes, Gianna Emanuela, entdeckten die Ärzte einen Tumor an der Gebärmutter. Trotz der grossen Probleme, die ihr Leben und das Leben des Kindes bedrohten, willigte Gianna nicht zur Beendigung der Schwangerschaft und zur Entfernung der Gebärmutter ein! Die Aerzte kamen der Bitte von Gianna zur risikoreichen Operation nach, um nur den Tumor zu entfernen. Sie überliess alles der Vorsehung Gottes: "Gott wird sorgen. Wie er will, so soll es geschehen!" Da bin ich, um zu sterben. Hauptsache es geht dem Kind gut, auf mich kommt es nicht an!" Am 20. April 1962 kam die kleine Gianna Emanuela gesund zur Welt, die heute, wie ihre Mutter Ärztin ist. Eine Woche nach der Entbindung starb Gianna. Am 16. Mai 2004 wurde sie von Papst Johannes Paul II, in Gegenwart ihres Ehemannes und all ihrer glücklichen Kinder heilig gesprochen. (Buch: "Freude der Liebe" ISBN 3-901297-10-3.) Wir wollen an diesem Ort inständig für das ungeborene Leben beten.

Mindelstetten / D Die sel. Anna Schäffer wurde 1882 in Mindelstetten als Tochter eines Schreiners geboren und getauft. Die kinde...

Die sel. Anna Schäffer wurde 1882 in Mindelstetten als Tochter eines Schreiners geboren und getauft. Die kinderrreiche Familie lebte in bescheidenen Verhältnissen. Als Anna 1894 zur ersten hl. Kommunion gehen durfte, bot sie ihr Leben dem Heiland als Opfer an. Nach dem Tode ihres Vaters 1896 diente sie in Landshut und Stammham. 1898 erfuhr sie den entscheidenden Anruf Jesu: sie werde bald schon viel und lange leiden. 1901 begann nach einem Unfall mit kochender Lauge in der Waschküche ihre Leidenszeit. Als Frühinvalide wurde sie aus dem Krankenhaus entlassen, ihr Zustand verschlimmerte sich immer mehr, so dass sie bald das Krankenlager nicht mehr verlassen konnte. Zu dem schweren Siechtum gesellte sich auch bittere Armut. Sie schenkte ihr Leben und Leiden Gott als Sühneopfer und entwickelte einen erstaunlichen Gebets-, Buss- und Sühneeifer. Am Morgen des 5. Oktober 1925 empfing die Sterbende zum letztenmal die hl. Kommunion, die Kraftquelle ihrer 25jährigen Leidenszeit. Seit dem Tode Annas ist ihr Grab das Ziel vieler Menschen, die sie um Fürbitte in ihren Nöten anrufen und ihr für erwiesene Hilfe danken. Sie wurde am 7. März 1999 in Rom seliggesprochen.

Moldauklöster / R Die Moldauklöster selbst sind meist recht bescheidene Bauwerke. Sie entstanden nach byzantinischen Bauplänen. ...

Die Moldauklöster selbst sind meist recht bescheidene Bauwerke. Sie entstanden nach byzantinischen Bauplänen. Was sie so prächtig macht, ist nicht die Architektur - die byzantinischen Fresken sind es, mit denen diese Kirchen über und über, innen und aussen bedeckt sind. Zunächst waren die Kirchlein nur innen ausgemalt. Weil die Gemeinden zu gross wurden und sich das Volk bei Gottesdiensten vor der Tür versammeln musste, wurden im 16. Jh. manche der Klosterkirchen auch aussen bemalt. So bedecken biblische Szenen die Moldauklosterwände.

Monselice / I Monselice mit den sieben römischen Pilgerkirchen: Die Pilger von Monselice erhalten den gleichen Ablass wie b...

Monselice mit den sieben römischen Pilgerkirchen: Die Pilger von Monselice erhalten den gleichen Ablass wie bei einer Pilgerfahrt zu den sieben größten Basiliken in Rom, wie auch die Inschrift auf dem Eingangstor bezeugt: Romanis basilicis pares. Die Überführung von christlichen Märtyrern aus Rom ab 1651 verlieh dem Ort eine noch stärkere Anziehungskraft. So auch die sterblichen Überreste von Sankt Valentin, die hier ruhen und dem am 14. Febr. mit der vielbesuchten Zeremonie zur Segnung des “Goldenen Schlüssels”, gedacht wird. Im Kloster San Giacomo, das 1162 als Armen- und Pilgerhospital entstanden ist, und später in ein Benediktinerkloster umgewandelt wurde, ist seit 1677 ein Franziskanerorden der Minderen Brüder ansässig. Ein kleines, aber interessantes Missionarsmuseum verbirgt sich hinter den Klostermauern mit Resten von Missionen des Orient.

Mont Saint Michel / F Der Klosterberg Mont-Saint-Michel, das "Wunder des Abendlandes" erdentrückt zwischen Wasser und Himmel schwebe...

Der Klosterberg Mont-Saint-Michel, das "Wunder des Abendlandes" erdentrückt zwischen Wasser und Himmel schwebend, Jahrhunderte lang nur bei Ebbe vom Festland zu erreichen, 900 m Umfang, 78 m hoch über dem Ärmelkanal an der bretonischen Grenze zur Normandie gelegen, gründet sich auf die Erscheinung des hl. Erzengels Michael. Um die Jahre 705 erschien St. Michael dem französischen Bischof Aubert von Avranches in einer Vision auf dem Felsen im Kanal; drei Mal wiederholte er seinen Besuch und befahl, auf der Granitfelsen-Insel eine Kapelle zu bauen. Dies geschah: Die kleine, kreisrunde Andachtsstätte, 706 geweiht, bot rund 100 Gläubigen Platz und lag als Höhle im Fels. Ein vorromanischer Bau vom Ende des 10. Jh. trug deshalb später den Namen Notre Dame sous terre und diente einer grösseren romanischen Kirche als Krypta. Auberts Stiftung, erst von wenigen Eremiten bewohnt, denen die unzugängliche Lage sehr willkommen war, kam 966 an die Benediktiner. Das später erbaute Klosterschloss Mont-Saint-Michel entwickelte sich im Lauf der Jahrhunderte zu einem blühenden Zentrum der Kultur und zur vielbesuchten Wallfahrt. An diesem Ort sind die beeindruckenden Niveauschwankungen des Meeresspiegels, mehr als ein Meter innerhalb von 24 Stunden beim Übergang von Ebbe zu Flut, sehr gut zu sehen.

Monte Cassino / I Besuch der berühmten Benediktinerabtei des hl. Benedikt von Nursia (heute Norcia), die er um 529 gegründet hat...

Besuch der berühmten Benediktinerabtei des hl. Benedikt von Nursia (heute Norcia), die er um 529 gegründet hat. Im 2. Weltkrieg wurde das Kloster bombardiert und fast völlig zerstört, das Grab des hl. Benedikt jedoch blieb unversehrt. Im Museum ist eine wertvolle Sammlung handgeschriebener Bibeln und Schriften ausgestellt.

Monte Sant'Angelo / I (Höhle des Hl. Erzengels Michael) Um das Jahr 490 entlief einem Adeligen vom Monte Gargano, Elvio Emanuele, de...

(Höhle des Hl. Erzengels Michael) Um das Jahr 490 entlief einem Adeligen vom Monte Gargano, Elvio Emanuele, der schönste Stier der Herde. Nach tagelangem Suchen fand man ihn auf einem Berg am Eingang einer unzugänglichen Höhle. Um des Stieres habhaft zu werden, beschloss man, einen Pfeil gegen ihn abzuschiessen, doch der Pfeil wandte sich zurück und traf den Schützen. Die Kunde von diesem unerklärlichen Ereignis überbrachte man dem Bischof von Siponto, der darauf eine dreitägige Bet- und Fastenzeit anordnete. Am dritten Tag erschien ihm der Erzengel Michael und sprach: „Ich bin der Erzengel Michael, ich schaue immer in das Angesicht Gottes. Diese Höhle habe ich als mein Heiligtum auserwählt. Ich selbst will ihr Wächter sein. Dort, wo sich der Fels öffnet, sollen die Sünden der Menschen vergeben werden und alles, was hier im Gebet erfleht wird, soll erhört werden."

Monteortone / I Die Geschichte von Monteortone hängt eng mit den Heilquellen von Abano Terme zusammen, die schon zur Römerzeit...

Die Geschichte von Monteortone hängt eng mit den Heilquellen von Abano Terme zusammen, die schon zur Römerzeit bekannt waren. Während der Völkerwanderung wurden die Thermen völlig zerstört. Die bekanntesten hat man viel später wiederhergestellt und sie wurden bald wieder gerne als „Orte der Genesung“ aufgesucht. So kamen auch Gäste nach Monteortone, in die kleine Fraktion von Abano Terme, die Arbeit und Wohlstand brachten. Die Wallfahrtskirche wird seit mehr als 500 Jahren von den Gläubigen besucht und verehrt. Der verwundete und unheilbar kranke Soldat Pietro Falco kam auf Anraten der Ärzte hier zur Kur, die aber erfolglos blieb. Dennoch gab er seine Hoffnung nicht auf, im Wald floß an einem verborgenen Platz eine Quelle, die vom Volke nicht beachtet wurde. Als sich Pietro Falco wieder einmal dorthin zum Gebete zurückzog, hatte er eine Erscheinung. Eine Wolke bedeckte den Wald und es erschien ihm die lichte Gestalt der Jungfrau Maria. Sie sprach: „Geh und wasche dich in dieser meiner Quelle, so wirst Du deine Gesundheit wieder erlangen“. Sogleich wurde er im Mai 1428 nach dem Bad in ihrer Quelle geheilt, über welcher eine Kapelle und später die heutige Wallfahrtskirche erbaut wurde. Zahlreich sind die Glaubenszeugnisse, die der Heiligen Jungfrau und Gottesmutter gewidmet sind.

Montserrat / E Die wundervolle Kirche mit der „Schwarzen Madonna“ und das Benediktinerkloster befinden sich inmitten einer un...

Die wundervolle Kirche mit der „Schwarzen Madonna“ und das Benediktinerkloster befinden sich inmitten einer unvergesslichen und bizarren Bergwelt. Im Jahr 880 wurde das Kloster zu Ehren des wundertätigen Marienbildes gegründet. Ignatius von Loyola, der spätere Gründer des Jesuitenordens, weilte 1522 im Kloster. Noch heute besteht die dem Kloster angeschlossene Schule (Escolania) für geistliche Musik, die im 15. Jahrhundert gegründet wurde.

Motta di Livenza / I - Madonna dei Miracoli Der einfache, fromme und schon ältere Arbeiter Giovanni Cigana betete seit über 20 Jahren täglich den Rosenkra...

Der einfache, fromme und schon ältere Arbeiter Giovanni Cigana betete seit über 20 Jahren täglich den Rosenkranz. So kniete er am 9. März 1510, wie gewohnt vor dem Kapellchen der Muttergottes am Weg. Er beendete sein Gebet mit 7 Vater Unser und Ave Maria, erhob sich und wollte weitergehen, doch eine himmlisch schöne Gestalt verwehrte es ihm - es war die Muttergottes, die ihm auftrug: Faste und bete mit deiner Familie für 3 Samstage. Das ganze Volk von Motta und alle in den Dörfern und Städten des Treviso sollen Busse tun und fasten über ihre zu vielen Sünden, dann werden sie Gnade und Vergebung erhalten. An diesem Ort soll eine Kirche als bleibende Erinnerung an mein Kommen errichtet werden.

München / D In der Bürgersaalkirche befindet sich das Grab des sel. Jesuitenpaters Rupert Mayer. Er wurde am 23.01.1876 in...

In der Bürgersaalkirche befindet sich das Grab des sel. Jesuitenpaters Rupert Mayer. Er wurde am 23.01.1876 in Stuttgart geboren. Im ersten Weltkrieg war er Feldseelsorger und verlor bei einem Angriff das linke Bein. Nach dem 1. Weltkrieg widmete er sich ganz der Männerseelsorge. Unerschrocken trat er bei seinen Predigten gegen den Nationalsozialismus und Antisemitismus auf. Dafür wurde er nach der Machtübernahme Hitlers immer wieder festgenommen und aufs schärfste verhört, dann in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Gesundheitlich völlig zerstört wies man ihn dort in die Abtei Ettal, wo er 4 Jahre gezwungen war, unter Hausarrest und absolut von der Aussenwelt abgeschnitten zu leben. Pater Rupert Mayer starb an Allerheiligen 1945 während seiner Predigt stehend, nachdem er dreimal seine letzten Worte „der Herr...„ wiederholte: Die Gläubigen mussten den Priester (mit der Beinprotese) aufrecht stehend wegtragen. Man sagt: „Pater Rupert Mayer ist in seinem Leben nie umgefallen, nicht einmal beim sterben!“

Münster / D Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Muri-Gries / I Im Jahr 1027 wurde das Kloster Muri von den Grafen von Habsburg gestiftet. Die ersten Mönche kamen vom Kloster...

Im Jahr 1027 wurde das Kloster Muri von den Grafen von Habsburg gestiftet. Die ersten Mönche kamen vom Kloster Einsiedeln. 1841 beschließt der Kanton Aargau die Aufhebung aller Klöster, die Mönche müssen Muri verlassen. 1845 finden sie in Gries bei Bozen eine neue Heimat. Durch die Führung eines Kollegiums in Sarnen (Kanton Obwalden) bleibt die Beziehung zur Schweiz bestehen. Heute wirken die Benediktiner von Muri-Gries in Bozen und Jenesien (I), Sarnen, Muri (CH) sowie in den Frauenklöstern von Hermetschwil (CH) und Habsthal (D).

Nazaré / P Nazaré besteht aus zwei Teilen: Nazaré-Strand und Nazaré-Sitio. Der reizvolle Strand liegt an einer wundervoll...

Nazaré besteht aus zwei Teilen: Nazaré-Strand und Nazaré-Sitio. Der reizvolle Strand liegt an einer wundervollen Bucht des Atlantischen Ozeans, während sich Nazaré-Sitio auf einer felsigen Landzunge erhebt. Hier besuchen wir die Kirche Nossa Senhora do Leite, deren Gnadenbild vom Volk und von den Herrschern stets tief verehrt wurde. Vor diesem Gnadenbild betete der Seefahrer Vasco da Cama vor seiner grossen Entdeckungsreise nach Indien. Dieser Ort ist ein unbedingt sehenswertes Ziel, ein Wahrzeichen Portugals.

Nevers / F Am 7. Juli 1866 kam die hl. Bernadette Soubirous im Mutterhaus der Schwestern von der Nächstenliebe in Nevers ...

Am 7. Juli 1866 kam die hl. Bernadette Soubirous im Mutterhaus der Schwestern von der Nächstenliebe in Nevers auf dem Hügel St. Gildard an. Bernadette wurde am 29. Juli 1866 unter dem Namen Schwester Marie-Bernard eingekleidet. Schwer krank, machte sie am 25. Oktober 1866 die Profess und legte am 22. September 1878 ihre ewigen Gelübde ab. Hier lebte die hl. Bernadette fast 13 Jahre lang, bis sie am 16. April 1879 an Knochentuberkulose starb. Sie wurde in der St. Josephs-Kapelle im Klostergarten begraben. Im Jahre 1909 wurde ihr Körper zum erstenmal exhumiert und intakt befunden. Heute, über 120 Jahre nach ihrem Tod, ruht sie unversehrt in einem Glasschrein. In einem kleinen Museum ist ihr Leben auf eindrückliche Weise dokumentiert. Rundgang im Klosterpark, wo die grosse Heilige auch ihre Gartenarbeiten verrichtete. (Buch: "Die über alles schöne Frau" Christiana-Verlag, ISBN 3-7171-0752-6).

Niepokalanow / PL Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Norcia / I Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Olavs-Weg Jahrhundertelang reisten die norwegischen Könige von Oslo auf dem Olavs-Weg durch das Gudbrandsdal (Tal der Tä...

Jahrhundertelang reisten die norwegischen Könige von Oslo auf dem Olavs-Weg durch das Gudbrandsdal (Tal der Täler) nach Trondheim, um in der Nidaros Kirche, am Grab des hl. Königs Olav gekrönt zu werden. Die Grundlage für die Wallfahrten war die Olavs-Tradition. Olav II. Haraldsson hatte versucht, das Land unter sich als christlichem König zu einigen, fiel aber im Jahre 1030 bei der Schlacht bei Stiklestad (im heutigen Verdal). Der Olavs-Weg ersetzte für Gläubige damals die Romreise und entsprach damit in ihrer religiösen Bedeutung dem Jakobsweg für die Deutschen, Italiener, Franzosen oder Spanier. Die Reformation beendete die Pilgerzüge, der Schrein wurde vernichtet, Kirchen und Klöster aufgehoben. Jedoch im heutigen Bispegård (Bischofshof) in Oslo können moderne Fusspilger, -innen wieder einen Stempel in ihren Pilgerpass bekommen, den sie in Trondheim abschliessen. Und Trondheim dient dem norwegischen König als Residenz (Stiftsgarden), und der Nidaros-Dom als geistliches Zentrum Norwegens, weshalb auch alle königlichen Krönungszeremonien hier stattfinden.

Oropa / I Die berühmte Wallfahrtsstätte, Hospiz und Klosteranlage der schwarzen Madonna von Oropa liegt auf einer Höhe v...

Die berühmte Wallfahrtsstätte, Hospiz und Klosteranlage der schwarzen Madonna von Oropa liegt auf einer Höhe von 1200 m ü. M. und zählt zu den grössten Italiens. Der hl. Eusebius hat nach der Legende das Gnadenbild im 4. Jh. hierher gebracht. Es ist eine Holzskulptur von 1,32 m Höhe, die die Madonna mit dem Kinde im Tempel und ihre Reinigung darstellt. Die Jungfrau hält den rechten Arm mit der Handfläche ausgestreckt, um darin die Münzen der Opfergaben zu bergen. (Der goldene Apfel und das Kreuz, sind spätere Weihobjekte.) Die Gesichtsfarbe und die Hände der Statue sind schwarz wie bei orientalischen Ikonen. 12 Kapellen, die das Leben der Hl. Jungfrau erzählen, stehen auf den Bergeskämmen westlich der Wallfahrtskirche. Die meteorologische Anstalt (Museum) gehört zu den ältesten Italiens.

Ortona / I In der Krypta der Basilika von Ortona werden Reliquien des hl. Apostels Thomas aufbewahrt. Thomas war Fischer ...

In der Krypta der Basilika von Ortona werden Reliquien des hl. Apostels Thomas aufbewahrt. Thomas war Fischer bis zu seiner Berufung als Jünger. Das Johannesevangelium beschreibt die Hingabe, die Thomas für Jesus empfand: als Jesus nach Judäa zurückkehren wollte, wo Juden ihn hatten steinigen wollen, schloss sich ihm Thomas mit den Worten an: "Lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu sterben." (11,5-16). Thomas wird in allen vier Evangelien erwähnt, besonders aber bei Johannes, so auch im Bericht über das Abendmahl (Joh 14,1-7). Mehr bekannt ist Thomas durch seine Zweifel an der Auferstehung Jesus und sein Verlangen, handgreiflich die Auferstehung zu überprüfen: erst nachdem Jesus ihn aufforderte, seine Wundmale zu berühren, glaubte er das Unfassbare und bekannte: "Mein Herr und mein Gott!" Damit erkannte er als erster der Jünger die göttliche Natur Christi (Joh 20, 4-29). Als Ort seines Martyriums beschreiben viele Legenden Kalamina - wohl das heutige Mailapur bei Madras wo er von Ungläubigen mit Lanzen durchstochen wurde. Bei Mailapur gibt es den "großen Thomasberg"; 1547 wurde auf ihm eine Kirche zu Ehren von Thomas errichtet. Dort wird das Thomaskreuz aus dem 7. Jahrhundert verwahrt, dessen „Pehlewi-Inschrift“ von seinem Martyrium erzählt. Mit „Pehlewi“ sind die Parther, oder auch „Thomas-Christen“ gemeint, die bezüglich der Predigt und des Martyriums des Apostels Thomas eine uralte Tradition pflegen. Der größte Teil der Thomas-Reliquien wurde an einem 3. Juli - daher der Gedenktag - im 3. Jh. nach Edessa - das heutige Urfa in der Türkei - übertragen. 1218 kamen Reliquien auf die griechische Insel Chios, dann nach Ortona in den Abruzzen, wo sie bis heute aufbewahrt werden.

Ottobeuren / D Die Wallfahrt zu „unserer lieben Frau von Eldern“ geht zurück auf ein Ereignis im Jahr 1466. Eine unheilbar kr...

Die Wallfahrt zu „unserer lieben Frau von Eldern“ geht zurück auf ein Ereignis im Jahr 1466. Eine unheilbar kranke Frau fand nach einer im Traum erhaltenen Weisung in einem Erlenwäldchen nahe bei Ottobeuren ein Muttergottesbild. Sie betete vor der Muttergottes und wurde gesund. Die riesige Klosteranlage, deren Gründung bereits im Jahr 754 erfolgt sein soll, gehört zu den schönsten Barockbauten Bayerns. Das Gnadenbild befindet sich heute in dem überaus prächtigen Benediktinerkloster.

Padua / I In der Antoniusbasilika werden die Reliquien des hl. Antonius neben dem Hauptaltar links, im Antoniusaltar auf...

In der Antoniusbasilika werden die Reliquien des hl. Antonius neben dem Hauptaltar links, im Antoniusaltar aufbewahrt. Die unverweste Zunge ist in der Reliquienkapelle ganz vorne in der Basilika (Apsis) zu sehen. Besichtigung des Kreuzgangs rechts in der Kirche, durch den man ins Franziskanerkloster gelangt. Besuch des Kapuzinerklosters, in dem der hl. Leopold Mandic als Beichtvater überaus segensreich wirkte. Wir dürfen seine Beichtzelle betreten, die bei der Bombardierung des Klosters 1944 als einziger Raum, wie durch ein Wunder, unversehrt blieb. In der Kirche S. Giustina sind Reliquien der hl. Martyrin Justina, Stadtpatronin von Padua, aufbewahrt.

Palermo / I (Sizilien) Auf dem 606 Meter hohen Monte Pellegrino hat man einen traumhaften Ausblick auf die Stadt, den Hafen und auf d...

Auf dem 606 Meter hohen Monte Pellegrino hat man einen traumhaften Ausblick auf die Stadt, den Hafen und auf das Meer. Hier ist die berühmte Höhlenkapelle der hl. Rosalia, die Goethe auf seiner Sizilienreise schon beschrieben hat, in der die Stadtpatronin bis zu ihrem Tod (1166) in Busse lebte. In der 25m tiefen Grotte wird das Wasser von den Wänden in ein Becken geleitet. Auf die Fürsprache der hl. Rosalia durften durch dieses Wasser unzählige Heilungen geschehen. Unter dem Altar liegt die mit einem Goldmantel eingekleidete Statue mit Reliquien der hl. Rosalia. Das Grab der Stadtpatronin befindet sich in der Kathedrale von Palermo. Auf der Stadtrundfahrt besichtigen wir die sehr alte Capella Palatina mit den prächtigen Mosaikkunstwerken im Regierungsgebäude (Palazzo dei Normanni). Fahrt zum alten Teatro Massimo und zur bekannten Totengruft der Kapuziner. Besuch des mit Mosaiken wunderschön ausgeschmückten Domes von Monreale.

Pamplona / E Seit 1324 wird in Pamplona das Volksfest des hl. Firmin, „Encierro“ (der gefährliche Stierlauf) gefeiert. „Wir...

Seit 1324 wird in Pamplona das Volksfest des hl. Firmin, „Encierro“ (der gefährliche Stierlauf) gefeiert. „Wir bitten Dich San Fermín, der Du unser Beschützer bist, uns während des Laufes zu leiten und uns Deinen Segen zu spenden. Es lebe San Fermín!“ Der hl. Firmin, Sohn der Stadt (Bischof und Martyrer), war ca. im 3. Jh. Missionar in der Gegend um Amiens (Frankreich). In der Firminuskapelle der Kirche San Lorenzo treffen sich, zu Ehren des Heiligen ab dem 7. Juli während einer Woche, die höchsten Vertreter der Stadtverwaltung in Festkleidung. Früher kamen die Stiere aus dem Süden Spaniens und wurden von den Hirten in die Stadt getrieben. Mit der Zeit wurde eine Tradition daraus und diese wurde letztendlich weltbekannt durch den Besuch und die Werke des Schriftstellers Ernest Hemingway, der selbst an den Stierläufen teilnahm.

Paray le Monial / F Besuch der Kirche des Klosters der Heimsuchung. Hier befindet sich die Erscheinungskapelle, in der die demütig...

Besuch der Kirche des Klosters der Heimsuchung. Hier befindet sich die Erscheinungskapelle, in der die demütige Botin der Liebe des Herzens Jesu ruht, die hl. Margaretha Maria Alacoque (1647-1690). Der Dreissigjährige Krieg ging eben zu Ende, als Margaretha als Tochter eines königlichen Richters im burgundischen Dörfchen Lauthecour geboren wurde. Einer schweren Lähmung wegen, war das Kind vier Jahre lang hilflos auf dem Krankenlager, und alle ärztliche Kunst versagte. Da wandte man sich an die Helferin der Kranken und gelobte ihr, Margaretha dem Dienste Gottes zu weihen, wenn sie die Gesundheit wiedererlangte. Die Gottesmutter nahm das Gelübde an, die Lähmung wich. 1671 schritt Margaretha Maria Alacoque über die Schwelle des Klosters der Heimsuchung zu Paray-le-Monial. Hier empfing sie von Jesus die Anleitung zu einem vollkommenen Leben der Busse und Entsagung. Zum Dank für ihre Treue zeigte ihr Jesus in einer Vision sein Herz selbst, „leuchtender als die Sonne und durchsichtig wie ein Kristall, mit deutlich sichtbarer Wunde, von einer Dornenkrone umrankt und darüber ein Kreuz“. Die letzte „grosse Verheissung“ von Jesus war: Ich verspreche dir in der übergrossen Barmherzigkeit meines Herzens, dass meine allmächtige Liebe allen jenen, die neun Monate nacheinander am ersten Freitag kommunizieren, die Gnade eines bussfertigen Endes gewährt wird, dass sie nicht in meiner Ungnade und ohne die Sakramente zu empfangen sterben werden, und dass mein Herz in dieser Stunde ihre sichere Zufluchtstätte sein wird.

Paris / F Auf der Stadtrundfahrt kommen wir vorbei an der Kathedrale Notre-Dame, am Montmartre, dem Arc de Triomphe mit ...

Auf der Stadtrundfahrt kommen wir vorbei an der Kathedrale Notre-Dame, am Montmartre, dem Arc de Triomphe mit dem Grab des unbekannten Soldaten, der Champs-Elysées, Louvre, Place de la Concorde, dem Eiffelturm usw. Wir besuchen in der Rue du Bac die Kapelle "Unsere liebe Frau, ohne Sünde empfangen." Die Heilige der Schweigsamkeit, Katharina Labouré, erhielt von der Muttergottes den Auftrag, Medaillen mit der Inschrift „O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen“ prägen zu lassen, damit die Menschen diese tragen, um so unter dem besonderen Schutz Mariens zu stehen. In der Kapelle befindet sich das Grab der hl. Katharina Labouré und der hl. Louise von Marillac. Sie gründete die Kongregation der Vinzentinerinnen zusammen mit dem hl. Vinzenz von Paul, dessen Sarkophag sich in einer Kapelle in unmitelbarer Nähe befindet. Im Norden der Stadt liegt der Montmartre (Märtyrer-Berg). Ein Wahrzeichen von Paris ist die heutige wunderbare Basilika Sacré Coeur, sie wurde unter der Mithilfe des hl. Don Bosco um die Jahrhundertwende erbaut. Die Entstehung geht zurück auf ein Gelübde, das während dem Deutsch-Französischen Krieg 1870, unter der Führung eines Bischofs von vielen Gläubigen geleistet wurde. Hier halten die Benediktinerinnen ständig Anbetung. Von hier aus hat man eine herrliche Sicht über die ganze Stadt.

Patras / GR Der hl. Apostel Andreas erlitt, nach einem Rundschreiben der Priester von Achaia (4. Jh.), in Patras unter dem...

Der hl. Apostel Andreas erlitt, nach einem Rundschreiben der Priester von Achaia (4. Jh.), in Patras unter dem Statthalter Aegeates am 30.11.60 den Tod am schrägen Kreuz (Andreaskreuz). Deshalb ist er Patron von Achaia. Seine Gebeine kamen 356 nach Byzanz (Apostelkirche, 1208 nach Amalfi (südl. von Neapel) das Haupt kam 1462 nach Rom und wurde 1964 von Papst Paul VI. nach Patras zurückgesandt.

Pavia / I Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Pisa / I Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Pompei / I Wir halten Andacht in der Rosenkranzkirche von Pompei vor dem Gnadenbild der Rosenkranzkönigin. Auf dem Gnaden...

Wir halten Andacht in der Rosenkranzkirche von Pompei vor dem Gnadenbild der Rosenkranzkönigin. Auf dem Gnadenbild der Rosenkranzkönigin, sind der hl. Dominikus und die hl. Katharina v. Siena abgebildet, wie sie vom Jesuskind und der Gottesmutter den Rosenkranz erhalten. Auch unser Hl. Vater Johannes Paul II. besuchte dieses Heiligtum. Das Grab des sel. Bartolo Longo befindet sich in der Krypta der Kirche. Pater Pio war ein sehr grosser Verehrer der Rosenkranzkönigin und betete jeden Tag die Supplica (Fürbitte zur Rosenkranzkönigin von Pompei). Je nach Zeit, Möglichkeit zum Besuch der Ausgrabungen der antiken Stadt Pompei, die beim Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 n. Chr. von Vulkanasche begraben wurde.

Pontmain / F Muttergotteswallfahrtsort ...

Muttergotteswallfahrtsort

Pontresina / CH Die Begräbniskirche Santa Maria zählt zu den kostbarsten sakralen Bauten im Kanton Graubünden. Sie enthält kos...

Die Begräbniskirche Santa Maria zählt zu den kostbarsten sakralen Bauten im Kanton Graubünden. Sie enthält kostbare byzantinisch-romanische Bibelillustrierungen aus dem 12. Jh. und einen lombardischen Maria-Magdalena-Zyklus in 18 Bildern: ihre Reise nach Marseille, ihr Leben und dank Ihr zahlreich geschehenen Wunder. Das Kirchlein ist zudem sehr beliebt zum Heiraten und zieht Paare aus aller Welt an. Rund um die Kirche ist der Bergführer-Friedhof, darunter auch das Grab des sagenumwobenen Jägers und Bergführers Gian Marchet Colani, „König der Bernina“.

Prag / CZ Die „goldene Stadt Prag“ an der Moldau, „die Mauerkrone der Welt“, wie Johann Wolfgang von Goethe zu sagen pfl...

Die „goldene Stadt Prag“ an der Moldau, „die Mauerkrone der Welt“, wie Johann Wolfgang von Goethe zu sagen pflegte... Auf der monumentalen Burg Hradschin bewundern wir die St.Veits-Kathedrale, das Herz der böhmischen Kirche und beten an den Gräben der tschechischen Heiligen. (Hl.Wenzel, Landespatron, hl.Agnes von Böhmen, hl.Adalbert von Prag). Der gotische Dom veranschaulicht uns, dass wir wirklich im Mittelpunkt Europas stehen. (Hl.Veit, hl.Zikmund von Burgund). Unterwegs im Burgviertel geniessen wir immer wieder das traumhafte Panorama Prags. Beim Prager Jesuskind in der Kirche Maria Viktoria, im wahren Herzen Europas, nehmen wir uns Zeit für das individuelle Gebet. Wir gehen über die Karlsbrücke, und begegnen vielen Strassenkünstlern. Die Brücke ist 650 Jahre alt, hat gotische Türme und 27 Barockskulpturen der europäischen Heiligen. Sie lässt uns die Moldau überqueren und das einmalige Stadtpanorama der „hunderttürmigen Stadt“ bewundern. Hier hat der hl.Nepomuk, der „Brückenheilige“, den Märtyrertod erlitten, weil er das Beichtgeheimnis der Königin nicht preisgab. Wir besuchen den Altstädtering wo die berühmte Astronomische Uhr mit den Aposteln die Stunden zählt. In Prag spüren wir die Geschichte auf jedem Schritt...

Rastatt / D Rastatt mit dem baden-württembergische Maria-Einsiedeln, eine Stiftung der badischen Markgräfin Sibylla August...

Rastatt mit dem baden-württembergische Maria-Einsiedeln, eine Stiftung der badischen Markgräfin Sibylla Augusta, zum Dank für die 1708 in Einsiedeln erlangte Heilung ihres Sohnes. Besuch der Gnadenkapelle mit der genauen Kopie des Gnadenbildes u. lb. Frau von Einsiedeln. Unterhalb der Kapelle befindet sich eine Bethlehemsgrotte.

Re / I Madonna di Re, Gnadenbild der blutenden Madonna: Am 29.04.1494 warf ein gewisser Zuccone einen Stein au...

Madonna di Re, Gnadenbild der blutenden Madonna: Am 29.04.1494 warf ein gewisser Zuccone einen Stein auf ein Madonnafreskenbild, welches nachher 30 Tage ununterbrochen blutete und einen wunderbaren Duft ausströmte.

Regensburg / D Römische Soldaten und Zivilisten hatten das Christentum im 4. Jh. über die Alpen nach Norden gebracht. Um die ...

Römische Soldaten und Zivilisten hatten das Christentum im 4. Jh. über die Alpen nach Norden gebracht. Um die Mitte des 6. Jahrhunderts entwickelte sich ein bayerisches Stammesherzogtum unter der Führung der Agilolfinger, dessen Volk und Herrscher sich bereits zum Christentum bekannten. Es war ein frühes Anliegen der Agilolfingerherzöge, ihrem Land eine festgefügte Kirchenorganisation zu geben. Die Bischöfe Emmeram und Erhard, vorübergehend auch Bischof Rupert, wirkten Mitte des 7. Jahrhunderts in Regensburg. Im Jahr 739 erhob der heilige Bonifatius Regensburg rechtlich zu einem Bistum. Der erste Oberhirte, Abtbischof Gaubald, wurde von ihm geweiht. Der hl. Wolfgang ist Bischof von Regensburg. Unter ihm wird die Abstwürde von St. Emmeram und Bischofswürde von Regensburg getrennt. Er gibt seine Zustimmung zur Errichtung des selbständigen Bistums Prag. Mit der Erhebung der Gebeine Wolfgangs und Erhards durch Papst Leo IX. werden beide offiziell heiliggesprochen. Eine Blütezeit mit vielen Klostergründungen erlebte das Bistum im 12. Jahrhundert. Der große Kirchenlehrer, der hl. Albertus Magnus war von 1260 bis 1262 Bischof von Regensburg.

Reute / D (bei Bad Waldsee) „Die Gute Beth“ von Reute, Elisabeth Achler wurde am 25. Nov. 1386 als Tochter eines Weberehepaars in Waldsee ...

„Die Gute Beth“ von Reute, Elisabeth Achler wurde am 25. Nov. 1386 als Tochter eines Weberehepaars in Waldsee geboren. Mit vier anderen jungen Frauen zog sie, auf Rat ihres geistlichen Begleiters, in die neu erbaute Klause nach Reute. Dort führte sie nach der Regel des hl. Franziskus ein Leben in Armut und Gebet. Mit der Guten Beth begann ab 1403 das franziskanisch-klösterliche Leben. Im Klösterlein arbeitete sie anfangs in der Küche und versorgte die Armen an der Klosterpforte. Alles, was sie tat, geschah in inniger Verbindung mit dem gekreuzigten Jesus, in dessen Leiden sie sich im Gebet vertiefte und der sie mit den Wundmalen als besonderes Zeichen seiner Liebe beschenkte. Diese Liebe gab Elisabeth durch ihr wohltätiges Leben an andere Menschen weiter, die ihr deshalb den Namen „Gute Beth“ gaben. Propst Kügelin, ihr Beichtvater vom Chorherrenstift Waldsee, erzählt 1421 in einer Biografie von ihrem Leben.

Riga (Lettland) Riga ist die Hauptstadt Lettlands, an der Bucht des baltischen Meeres gelegen. Stadtrundfahrt und Besichtigung...

Riga ist die Hauptstadt Lettlands, an der Bucht des baltischen Meeres gelegen. Stadtrundfahrt und Besichtigung der reizenden Hansestadt Riga an der Duna (gegr. 1201). Das Schwarzhäupterhaus, die Altstadt mit der Universität und die eventuelle Turmauffahrt usw. sind unvergesslich. Im Dom befinden sich die Gebeine des hl. Bischofs Meinhard v. Lettland, ehem. Augustiner Chorherr vom Stift Segeberg (Holstein). Besuch der Petrikirche und Spaziergang durch die Altstadt.

Rocamadour / F Das beeindruckende ehemalige Benediktinerkloster entstand schon um ca. 1160. Zu jener Zeit kamen viele Jakobsp...

Das beeindruckende ehemalige Benediktinerkloster entstand schon um ca. 1160. Zu jener Zeit kamen viele Jakobspilger nach Rocamadour, um vor dem unversehrten Leib des hl. Amadour zu beten, der hier als Einsiedler im achten Jahrhundert lebte. Von hier zogen sie mit dem "Sportelle", dem Pilgerabzeichen von Rocamadour weiter nach Santiago de Compostela (Nordspanien), zum Grab des hl. Apostels Jakobus. Deshalb gehört Rocamadour bis heute zum Jakobspilgerweg. In der Kloster-Kapelle wird seit 1479 die schwarze Muttergottes von Rocamadour als Notre Dame de France und Schutzherrin der Seeleute verehrt.

Rom / I Führung im Petersdom und auf dem Petersplatz durch ehem. Schweizergardisten. Möglichkeit zum Besuch der Papstg...

Führung im Petersdom und auf dem Petersplatz durch ehem. Schweizergardisten. Möglichkeit zum Besuch der Papstgräber und der Peterskuppel oder Besichtigung der sixtinischen Kapelle in den vatikanischen Museen. Auf der Stadtrundfahrt fahren wir vorbei am Kolosseum, Forum Romanum, Vaterlands-Monument Viktor Emmanuels II., an der Piazza Venezia, und an verschiedenen anderen wichtigen Sehenswürdigkeiten des antiken und christlichen Rom. Besuch der Patriarchal-Basiliken S. Giovanni in Lateran (mit den Häuptern des hl. Petrus und Paulus und dem Abendmahlstisch) der Scala Santa (Treppe, auf der Jesus zum Praetorium des Pontius Pilatus emporstieg) und S. Maria Maggiore (Überreste der Krippe Jesu). 2. Tag Wir fahren auf einer der ältesten noch erhaltenen Strassen der Römer, auf der Via Appia Antica, von welcher wir in eine der vielen frühchristlichen Katakomben gelangen, u.a. an die Stelle, an der die hl. Cäcilia, der hl. Sebastian und viele andere hl. Martyrer bestattet wurden. Besuch der Kirche St. Paul vor den Mauern mit Reliquien des hl. Paulus und dem Kreuz der hl. Brigitta v. Schweden. Je nach Zeit, können noch die Kirchen: S. Ignatio (Grab des hl. Ignatius), S. M. in Vallicella (Grab des hl. Philipp Neri), Aracoeli (San Bambin Gesu) besucht werden.

Rom / I (Santa Maria Maggiore) Santa Maria Maggiore & die Ikone „Salus Populi Romani“ Nach dem Konzil von Ephesus (431), an dem die Mutter J...

Santa Maria Maggiore & die Ikone „Salus Populi Romani“ Nach dem Konzil von Ephesus (431), an dem die Mutter Jesu als Mutter Gottes bestätigt wurde, restaurierte Papst Sixtus III. auf dem Hügel Esquilin die Kirche des Papst Liberius (352 - 366), die spätere St. Maria Maggiore und älteste Marienkirche im Westen. Papst Liberius wählte ein verehrtes Bild aus, das in der päpstlichen Kapelle hing. Es wurde angeblich durch die Hl. Helena nach Rom gebracht. Salus populi romani (Heil des römischen Volkes) in Santa Maria Maggiore (Groß St. Marien) ist 1,18 Meter hoch und 79 Zentimeter breit. (www.kathpedia.de) Auf dem XV: Weltjugendtag 2000 in Rom übergab der hl. Papst Johannes Paul II. der Jugend der Welt eine Kopie dieser Marienikone. Seit dem reist sie zusammen mit dem Weltjugendtagskreuz zu den internat. Weltjugendtagen in aller Welt.

Rüdesheim / D Hier befindet sich das Grab der hl. Hildegard v. Bingen. Diese mystische Heilige erhielt in ihren Visionen wun...

Hier befindet sich das Grab der hl. Hildegard v. Bingen. Diese mystische Heilige erhielt in ihren Visionen wunderbare Erkenntnisse über die Naturheilmedizin und die gesunde Ernährung, welche auch in den Augen der heutigen Ärzte und Medizinwissenschaftler erstaunlich sind.

Rumänien Auf älteren Landkarten Rumäniens erkennt man oft deutsche Städte. Da heisst z.B. Sibiu auch Hermannstadt, von ...

Auf älteren Landkarten Rumäniens erkennt man oft deutsche Städte. Da heisst z.B. Sibiu auch Hermannstadt, von Brasov erfährt man, dass es als Kronstadt ebenfalls bekannt ist und Cluj nennt sich Klausenburg. Es waren zwar nicht bloss Sachsen, sondern Menschen aus allerlei deutschen Landen, „Siebenbürger Deutsche“, die der ungarische König im 12. Jh. in dieser Gegend ansiedelte. Rund 175‘000 Nachkommen von ihnen leben heute noch dort und sprechen weitgehend deutsch.

Sacra di San Michele / I Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Sacro Monte d'Orta / I Der Heilige Berg von Orta gehört zu den 9 Sacri Monti in Norditalien die im 16. und 17. Jh. errichtet wurden u...

Der Heilige Berg von Orta gehört zu den 9 Sacri Monti in Norditalien die im 16. und 17. Jh. errichtet wurden und steht unter dem Schutz der UNESCO, in 20 Kapellen wird das Leben des hl. Franziskus v. Assisi erzählt. Der Name der Insel San Giulio geht auf den hl. Julius zurück, der die Insel im 4. Jh. von Drachen und Schlangen befreit haben soll. Durch ihn wurden hunderte Kirchen gebaut. Er hat im nördl. Italien der Bevölkerung den christlichen Glauben gelehrt. Auf der Insel ist ein Benediktiner-Kloster und die Basilica di San Giulio, die der Bischof von Novara im 9. Jh. bauen ließ. In der Krypta ruhen die Gebeine des hl. Julius mit Goldmaske in reichverziertem Glasschrein.

Saint Maurice / CH Acaunus (Saint-Maurice) liegt gleich vor dem Engpass der Rhone, an einer steilen Felswand. Seit dem 4. Jh. fol...

Acaunus (Saint-Maurice) liegt gleich vor dem Engpass der Rhone, an einer steilen Felswand. Seit dem 4. Jh. folgten aufeinander die verschiedenen Kirchen zu Ehren des hl. Mauritius und seiner Gefährten. Die ca. 3000 als Thebäer bezeichneten Legionäre erlitten hier für ihren christlichen Glauben den Bluttod. Das Gedächtnis an diesen Bekennermut machte aus dem Grab und dem 515 erbauten Kloster einen wichtigen Mittelpunkt abendländischer Märtyrerverehrung. Zuerst wurde jeder 10. dann wieder jeder 10. verurteilt, daher kommt das Wort „Dezimierung“. Nebst Mauritius sind noch folgende Namen aufgeführt: Candidus, Exuperius, Imnacentus, und Vitalis. Urs und Viktor wurden in Solothurn, Felix und Regula in Zürich, Gereon und Viktor mit Gefährten in Köln und Xanten durch das röm. Gericht hingerichtet.

Sainte Anne d'Auray / F Die hl. Anna, Mutter der Jungfrau Maria, Mutter der Hoffnung und des Trostes, wird an diesem Ort seit dem 5. J...

Die hl. Anna, Mutter der Jungfrau Maria, Mutter der Hoffnung und des Trostes, wird an diesem Ort seit dem 5. Jh. verehrt. Die Wallfahrt begann im 17. Jh., nachdem die hl. Anna dem frommen Bauern Yves Nicolazie erschienen war. Am 7. März 1625 entdeckte er im Feld des Boceones eine alte Statue der Heiligen. Nach gründlichen Nachforschungen anerkannte der Bischof von Vannes die Echtheit der Erscheinungen. Er genehmigte den Bau einer Kapelle zur Ehre der hl. Anna - heute steht die Basilika an dieser Stelle. Im Park neben der Basilika sehen wir das Mahnmal und unzählige Gedenktafeln aller gefallenen bretonischen Soldaten des 1. Weltkrieges.

San Giovanni Rotondo / I Am 25. Mai 1887 wurde der hl. Pater Pio in Pietrelcina, in Süditalien, als Sohn eines Kleinbauern geboren. Er ...

Am 25. Mai 1887 wurde der hl. Pater Pio in Pietrelcina, in Süditalien, als Sohn eines Kleinbauern geboren. Er bekam den Taufnamen Francesco. Er war gern allein, betete eifrig und übte sich auch im Opfer bringen. Mit fünfzehn Jahren trat Francesco Forgione in das Noviziat der Kapuziner in Morcone ein. Sein Klostername Pio, d. h. der Fromme, entsprach seinem Wesen und Leben. Bruder Pio hatte eine schwache Gesundheit. Trotzdem brachte er grosse Opfer als treuer Jünger seines gekreuzigten Meisters. Am 10. Aug. 1910 wurde er zum Priester geweiht. Wegen seiner schwachen Gesundheit bekam P. Pio öfters Heimaturlaub. Auf dem väterlichen Anwesen wurde er zuerst unsichtbar stigmatisiert, am 20. Sept. 1918 wurden ihm in S. Giov. Rotondo die Wundmale des Herrn sichtbar eingeprägt. P. Pio wurde somit der erste stigmatisierte Priester der katholischen Kirche. Im Jahre 1940 gründete er ein Spital „Casa Sollievo della Sofferenza“, Haus zur Linderung der Leiden. Fünfzig Jahre lang lebte er für seine Aufgabe als Priester in heroischer Weise, insbesondere führte er durch das Sakrament der Versöhnung viele tausend Menschen zu Gott zurück und vielen Personen erwies er Wohltaten mit der Hilfe des Gebetes. P. Pio starb am 23. Sept.1968 im Alter von 81 Jahren. Er wurde am 2. Mai 1999 selig- und am 16. Juni 2002 heiliggesprochen. Noch heute gibt es in vielen Ländern P. Pio - Gebetsgruppen. Wir besuchen das Kapuzinerkloster mit der Grabes-Krypta des Heiligen. Auf dem Rundgang durch das Museum erhalten wir Einblick in sein Leben, das auf eindrückliche Weise dokumentiert ist. Wir sehen die Zelle, in welcher Pater Pio starb.

Santiago de Compostela / E Besuch der wundervollen roman. Kathedrale aus dem 11. Jh., wo die Reliquien-Büste des hl. Apostel Jakobus auf ...

Besuch der wundervollen roman. Kathedrale aus dem 11. Jh., wo die Reliquien-Büste des hl. Apostel Jakobus auf dem Hochaltar aufgestellt ist, und von den Gläubigen liebevoll umarmt wird. Das Grab des hl. Apostels Jakobus kann unter dem Hauptaltar besucht werden. Er war der erste Apostel, der das Martyrium auf sich nahm, und der Bruder des Lieblingsjüngers Johannes. Jesus fragte: "Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe bestehen, die ich bestehe?" "Wir können es" antworteten die "Donnersöhne." (Mk 10.35-40) Jakobus hat es wahr gemacht: Herodes Agrippa, ein Enkel des Kindermörders, verfolgte die junge christliche Gemeinde in Jerusalem, und das erste Opfer war - Jakobus. Herodes liess ihn im Jahre 42 n. Chr. mit dem Schwert enthaupten (Apg 12.2). Zwei treue Jünger, Athanasius u. Theodorus, brachten die Reliquien nach Galizien mit, um sie vor Entehrung zu schützen.

Santo Domingo de la Calzada / E Seine ganze Existenz, ja sogar seine Gründung, verdankt der Ort dem Weg, welcher vom hl. Domingo im 11. Jh. hi...

Seine ganze Existenz, ja sogar seine Gründung, verdankt der Ort dem Weg, welcher vom hl. Domingo im 11. Jh. hier angelegt wurde. Auf dem Chor der schönen romanisch-gotischen Kathedrale wird seit Jahrhunderten ein lebendiges Hühnerpaar in einem Käfig gehalten, das mitunter durch sein Gegacker an das bemerkenswerte Wunder erinnert, welches sich an diesem Ort ereignete.

Sarajevo / BIH Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Schio / I Im Kloster der Canossianerinnen ruht die hl. Sr. Giuseppina Bakhita die Heilige des "Wie der Herr will" (Papst...

Im Kloster der Canossianerinnen ruht die hl. Sr. Giuseppina Bakhita die Heilige des "Wie der Herr will" (Papst Joh. Paul II an der Heiligsprechung am 1. Okt. 2000). Im südwestlichen Gebiet des Sudan wurde sie in Olgossa 1869 geboren. Die Familie von Bakhita war wohlhabend und besass bebaute Felder und Vieh. Bakhita sagte selbst einmal: "Ich lebte vollkommen glücklich, ohne zu wissen, was Schmerz ist". Im Jahre 1876, als sie ca. 7 Jahre alt war, wurde sie von zwei Arabern geraubt und in den nächsten Jahren mehrmals als Sklavin verkauft und furchtbar gepeinigt. Sie glaubte zu sterben, doch "ich bin nicht gestorben, weil der Herr an mir ein Wunder getan und mich für größere Dinge bestimmt hat", sagte Bakhita einmal. Im Jahre 1882 verkaufte der türkische General in Khartoum Bakhita an den italienischen Konsul Callisto Legnani. Als Dienstmädchen kam sie nun nach Italien und fand zum christlichen Glauben. Nachdem sie die Hl. Taufe empfangen hatte, bei der ihr die Namen Giuseppina, Margherita, Fortunata, Bakhita gegeben wurden, blieb sie bei den Canossianerinnen, die sie im Glauben unterwiesen hatten. Bald verspürte sie, zu einem Leben mit besonderer Weihe berufen zu sein. Von nun an war ihr Leben gekennzeichnet von einer bedingungslosen Hingabe an den Willen Gottes und in das Wesen der Vollkommenheit. In San Martino di Schio: Besuch der kleinen Kapelle, in der dem Seher Renato Baron, wie er selber aussagte, die Gottesmutter von 1985 bis kurz vor seinem Tode 2004 erschien. Am 25. März 1985 betete Renato Baron (Sakristan) im Kirchlein San Martino vor der Statue der „Mutter des Rosenkranzes“. Plötzlich begann die Statue sich zu bewegen und lächelnd zu sprechen: “Von heute an komme hierher, denn ich muß dir viele Dinge sagen..., die du aufschreiben wirst.“ Trotz seiner Erschrockenheit kam Renato tags darauf zur Kirche zurück. Maria sprach wieder zu ihm: „Ich bin es. Maria, die Mutter Gottes. Nimm es ernst, wenn ich dich bitte, von jetzt an alle Worte aufzuschreiben. Eines Tages aber wirst du sprechen... denn gemeinsam müssen wir viele zur Umkehr und viele Seelen zu Jesus führen.“

Schönstatt / D Wir besuchen die Kapelle, Urheiligtum genannt, der Schönstatt-Bewegung, die Pater Joseph Kentenich gegründet h...

Wir besuchen die Kapelle, Urheiligtum genannt, der Schönstatt-Bewegung, die Pater Joseph Kentenich gegründet hat. Hier sind auch 2 Bündnisgefährten des Gründers begraben, die während der Nazi-Herrschaft von der Gestapo hingerichtet wurden. P. Kentenich: 1885 geboren, 1910 zum Priester geweiht, 1941 - 45 Gefangener der Gestapo in Koblenz und Dachau, 1948-51 mehrere Weltreisen, während der kirchlichen Prüfung Schönstatts Deutschenseelsorger in Milwaukee (USA) 1952 - 65. Auch deshalb wurden die Schönstätter-Marienschwestern, die schon seit 1949 in Amerika waren noch bekannter, und die ganze Schönstatt-Bewegung gut vertreten. 1968 starb P. Joseph Kentenich im Rufe der Heiligkeit.

Schottland / GB (Loch Ness) Sanfte Hügel, rauschende Wälder und glitzernde Seen, aber auch unwegsame Berge, Wasserfälle und enge Täler prä...

Sanfte Hügel, rauschende Wälder und glitzernde Seen, aber auch unwegsame Berge, Wasserfälle und enge Täler prägen diese eindrückliche Landschaft Schottlands, die uns vergessen lässt, dass die Schotten hier einst gegen die Wikinger und Engländer kämpften. Die Tiefe des berühmtesten Sees Schottlands konnte nie bestimmt werden. Es scheint, als sei dieser der ideale Lebensraum für das „Ungeheuer Nessie“. Der Legende nach war der hl. Kolumban der Ältere (um 520–597) der einzige welcher dem legendären „Ungeheuer vom Loch Ness“ begegnete und überlebte. Er traf 565, auf dem Weg nach Inverness zum König der Picten, eine Gruppe Einheimischer, die einen Fischer zu Grabe trugen, der einem Seeungeheuer („aquatilli bestiae“) zum Opfer gefallen war. Unverzüglich liess Kolumban einen seiner treuen Begleiter zum anderen Ufer des Flusses Ness schwimmen. Kaum war der Mann im Wasser, tauchte das Ungeheuer „Niseag“ auf und wandte sich ihm zu, um ihn zu töten. Kolumban schlug ein Kreuz, rief den Namen Gottes und gebot dem Monster: „Go thou no further, nor touch the man. Quick! Go back!“ Das gefährliche Ungeheuer liess ab und wurde nie mehr gesehen. Die schottischen Heiden liefen fortan Kolumban, dem „Apostel der Schotten“, in Scharen zu und liessen sich durch ihn bekehren. Über diese Begegnung zwischen dem Heiligen und dem Monster am Fluss Ness berichtete der hl. Adamnan (624–704) in seinem Werk „Victi Sancti Columbae“.

Schweden Klosterleden (der Klosterweg) erlebte seine Blütezeit von ca. 1050 bis zur Reformation, als Gustaf Vasa 1544 d...

Klosterleden (der Klosterweg) erlebte seine Blütezeit von ca. 1050 bis zur Reformation, als Gustaf Vasa 1544 das Pilgern verbot. Eines der Ziele, wo die Wallfahrer hin pilgerten, war Vadstena, zum Reliquienschrein der hl. Birgitta. Der heutige 1997 neu angelegte Klosterleden ist ca. 250 km lang, führt von der Ostesse an 40 Kirchen und 11 Klöstern vorbei, von denen heute nur noch zwei aktiv sind: das Birgittinnenkloster in Vadstena und das Kloster Heliga Hjärta (Kloster des Hl. Herzens). Teile des Weges verlaufen so, wie früher einmal die alte Eriksgata (Königsstrasse) verlief, und der Weg von Söderköping bis nach Vadstena entspricht ungefähr der Strecke, auf der damals der Schrein der hl. Birgitta, nach ihrem Tod in Rom (1373), nach Schweden gebracht wurde.

Seefeld im Tirol / A Der stolze Ritter Oswald Milser wollte 1384 die Osterkommunion empfangen. Er verlangte vom Kaplan, ihm eine gr...

Der stolze Ritter Oswald Milser wollte 1384 die Osterkommunion empfangen. Er verlangte vom Kaplan, ihm eine grosse Hostie zu reichen, so wie sie die Priester zur Hl. Messe haben. Durch Drohungen eingeschüchtert, gab der Priester nach. Kaum hatte seine Zunge die heilige Hostie berührt, begann er in den Boden zu sinken. Der Ritter - gedemütigt in seinem frevelhaften Stolz - warf sich dann auf die Knie und schlug unter Seufzen und Weinen an seine Brust. Er war aufs Tiefste erschüttert und voll Reue. Mit der heiligen Hostie aber war ein grosses Wunder geschehen! Noch heute kann man die Kirche Sankt Oswald besuchen, in welcher die Reliquie der blutbefleckten Hostie, neben zahlreichen Darstellungen des Wunders, zu sehen ist, sowie die Spuren am Altar und im Stein des Fussbodens.

Siauliai / Litauen Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Siena / I Die interessante, mittelalterliche Stadt liegt auf einem Hügel und ist umgeben von einer Stadtmauer. In diesen...

Die interessante, mittelalterliche Stadt liegt auf einem Hügel und ist umgeben von einer Stadtmauer. In diesen Mauern milderte die hl. Katharina während der Hunger- und Pestjahre um ca. 1370 durch ihr heiliges Leben viel Leid. Sie bewegte Papst Gregor XI. mit einem ihrer unzähligen und staatsklugen Schreiben (über 400 Briefe), von Avignon nach Rom zurückzukehren. Ihr vierteiliges „Zwiegespräch“ und die Briefe sind ein nach Gehalt und Form einzigartiges Denkmal des italienischen Schrifttums. Wir besuchen das Geburtshaus der Heiligen und den Dom San Domenico, in dem ihr Haupt in einer Kapelle in kostbarem Reliquiar aufbewahrt ist.

Siluva / Litauen Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Sinj / HR Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Skandinavien Durch die Reformation hat Skandinavien den lutherischen Glauben fast ganz angenommen. Ausser die Heiligen wie ...

Durch die Reformation hat Skandinavien den lutherischen Glauben fast ganz angenommen. Ausser die Heiligen wie Birgitta v. Schweden, die hl. Könige Erik (Schweden), Olav (Norwegen) und Knut (Dänemark), sind zahlreiche lokale Heilige etwas in Vergessenheit geraten. In Skandinavien aber ist die Reformation nur bedingt umgesetzt und bis heute gibt es in den lutherischen Gemeinden durchaus eine Heiligenverehrung, so dass manches Erbe gewahrt blieb, was sonst verloren gegangen wäre.

Sondrio / I Don Nicolò Rusca (* 20. April 1563 in Bedano; † 4. September 1618 in Thusis), war adeliger Herkunft und studie...

Don Nicolò Rusca (* 20. April 1563 in Bedano; † 4. September 1618 in Thusis), war adeliger Herkunft und studierte 1580 bis 1587 am Collegium Helveticum in Mailand. 1588 war er Pfarrer in Sessa und ab 1590 Erzpriester in Sondrio. Rusca spielte eine aktive Rolle in der Gegenreformation und bekämpfte im Auftrag des Comer Bischofs die geplante reformierte Landesschule. 1617 wurde er von den Bündner Behörden unter Mitwirkung von Jörg Jenatsch verhaftet, in Thusis vor Gericht gestellt und im folgenden Jahr zu Tode gefoltert; dieses Verbrechen wurde zu einer der Ursachen für den Veltliner Mord von 1620. Von 1619 bis 1845 wurden Ruscas Gebeine im Kloster Pfäfers aufbewahrt; heute in der Stiftskirche von Sondrio. (Wikipedia)

Spiazzi / I Die Statue der "Madonna della Corona" wurde 1432 aus Stein gehauen, ist 70 cm hoch und bemalt. Graf Ludwig v. ...

Die Statue der "Madonna della Corona" wurde 1432 aus Stein gehauen, ist 70 cm hoch und bemalt. Graf Ludwig v. Castelbarco hat sie anfertigen lassen. Seither kommen viele Gläubige und Kranke hierher um zu beten. Sie werden auch von der schönen Natur angelockt, die diesen Ort wunderbar ausstattet. Zum grossen Erstaunen ist die Pilgerbasilika in den Felsen gehauen.

St. Baume / F Die Wallfahrt zu diesem Gnadenort geht in die Zeit des Frühchristentums im 5. Jh. zurück. Nach der Legende hat...

Die Wallfahrt zu diesem Gnadenort geht in die Zeit des Frühchristentums im 5. Jh. zurück. Nach der Legende hat die hl. Magdalena hier in einer Grotte ihre letzten Lebensjahre verbracht. Päpste, Könige und Fürsten kamen hierher, um die heilige Apostolin der Auferstehung zu verehren. Auch viele Heilige haben diesen Ort besucht: u.a. die hl. Katharina von Siena, die hl. Brigitte v. Schweden, der hl. Vinzenz v. Paul, der hl. Benedikt Josef Labre usw.

St. Blasien / D Besuch der berühmten Abteikirche mit der drittgrössten Kuppel Europas. ...

Besuch der berühmten Abteikirche mit der drittgrössten Kuppel Europas.

St. Gerold / A Die Propstei St. Gerold kann auf eine rund 1000-jährige, wechselvolle Geschichte zurückblicken. Das Klösterlei...

Die Propstei St. Gerold kann auf eine rund 1000-jährige, wechselvolle Geschichte zurückblicken. Das Klösterlein hat im Laufe der Jahrhunderte Brandschatzungen, Zeiten materieller Entbehrung und des Zerfalls wie auch Enteignungen überstanden. Heute zeigt sich die Propstei St. Gerold als eine weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte und geschätzte Perle benediktinischer Kultur und Gastfreundschaft.

St. Hippolyte / F Das an der Elsässer Weinstrasse gelegene Städtchen hat seinen Namen vom hl. Martyrer-Bischof Hippolyte. In der...

Das an der Elsässer Weinstrasse gelegene Städtchen hat seinen Namen vom hl. Martyrer-Bischof Hippolyte. In der schönen Ortskirche werden Reliquien des Heiligen in einem Seitenaltar aufbewahrt. Hippolyt war vielleicht orientalischer Herkunft, ein Schüler des heiligen Irenäus, später Priester, Lehrer und Bischof in Rom, wo er sich dem Papst Kallistus widersetzte. Mit der Kirche ausgesöhnt, starb er während der grossen Christen-Verfolgungszeit unter Maximinus Thrax, im Jahr 235 als Zwangsarbeiter im einem Bergwerk auf der Insel Sardinien. Die "Apostolische Überlieferung" des Hippolyt ist das einzige liturgische Buch des 3. Jahrhunderts, das wir besitzen. Das Buch behandelt die Ordnung der Hierarchie des Katechumenats, der Opfergaben, der Eucharistie, der Agape, des Fastens und der Gebetszeiten. Die liturgischen Formeln Hippolyts haben den Charakter eines Musterformulars. Als solche sind sie unendlich wertvoll für unsere Kenntnis der römischen Liturgie. Die Anaphora des Hippolyt wird heute noch bei den Christen Abessiniens gebraucht. Hippolyt ist Patron der Stadt Sankt Pölten in Nieder-Österreich, die ihren Namen auch von diesem Heiligen ableitet.

St. Laurent sur Sèvre / F - Hl. Ludwig Maria Grignion Herbst 1692: Ein 19-jähriger wandert auf der Straße von Rennes, der Hauptstadt der Bretagne, nach Paris. Er t...

Herbst 1692: Ein 19-jähriger wandert auf der Straße von Rennes, der Hauptstadt der Bretagne, nach Paris. Er trägt ein schönes neues Gewand und in seiner Tasche spürt er das Gewicht von 10 Goldtalern. Es ist ein weiter Weg von ca. 350 Kilometer zu bewältigen. Siehe da: Ein Armer, der elend aussieht und ihn mit flehendem Blick anschaut, kreuzt seinen Weg. Der junge Mann leert seine Tasche und gibt dem Armen seine 10 Goldtaler. „Es war Jesus selbst, dem ich meinen Schatz gegeben habe”, davon ist Ludwig-Maria, so der Name des Wanderers, überzeugt. Er beschließt mit großer Entschiedenheit, sich von allem zu entäußern, um Jesus ähnlich zu werden. Sein Reiseziel ist das Priesterseminar Saint-Sulpice in Paris. Der Bischof von Poitiers beruft ihn zum Armenseelsorger für das städtische Krankenhaus. Ludwig-Maria findet dort chaotische Zustände vor. In wenigen Monaten aufopferungsvoller Arbeit und trotz des heftigen Widerstandes einflussreicher Leute, gelingt es Ludwig-Maria, wieder geordnete Verhältnisse herzustellen. Von jetzt an gibt es täglich ein gemeinsames Essen. Bald danach begegnet er einem jungen Mädchen, Marie-Louise Trichet, sie stammt aus einer bürgerlichen Familie und will Ordensfrau werden. Ludwig-Maria nimmt sie in die kurz zuvor gebildete Gruppe armer Frauen auf. Am 2. Februar 1703 gibt er ihr eine Ordenstracht, die sie zur Zielscheibe allgemeinen Gespötts macht. Doch sie trägt sie beherzt 10 Jahre lang, bis sie Ludwig-Maria zur ersten Oberin der „Töchter der Weisheit” macht, eines Ordens, der sich nach dem Wunsch ihres Gründers der Pflege von Kranken, Armen und Kindern. Von seiner grossen Marienverehrung zeugt das weltbekannte Goldene Buch, es beinhaltet die Schriften „über die wahre Andacht zur Jungfrau Maria“.

St. Maria Müstair / CH Der älteste Wallfahrtsort der Schweiz. Hier liess Karl der Grosse im Jahr 800, nach seiner Krönung zum Kaiser ...

Der älteste Wallfahrtsort der Schweiz. Hier liess Karl der Grosse im Jahr 800, nach seiner Krönung zum Kaiser durch den hl. Papst Leo III., als Dank für seine unfallfreie Überquerung der gefährlichen Alpen, eine Marienkapelle erbauen. In der Legende wird überliefert, dass der Frankenkönig Karl der Grosse persönlich ein Männerkloster in Müstair gestigftet habe. Er wollte damit das Christentum in seinem Reich stärken, eine Herberge an den Passweg schaffen und für das Bistum Chur einen Verwaltungssitz einrichten. Die Bauzeit um 775 passt gut in die Phase, als Karl das Kloster als Stützpunkt für seine Expansionspolitik nach Osten benötigte. Dank den archäologischen Untersuchungen der letzten 35 Jahre gehört Müstair zu den bekanntesten karolingischen Klöstern. Die Kirche entstand im Nordosten eines grossen Klostervierecks mit Bischofsresidenz, Gästeflügel sowie Arbeits- und Wohnmarkt der Mönche. Kurz vor 800 wurde die Klosterkirche mit einem Freskenzyklus ausgeschmückt, der die Heilsgeschichte in Form eines lückenlosen Bildteppichs über alle Wände ausbreitete. Dieser einmalige Bilderschatz erhebt Müstair zum UNESCO-Welterbe. Um 960 liess Bischof Hartpert von Chur den sogenannten Plantaturm als Wohn-und Wehrturm errichten. Wiederum war es die Passpolitik, diesmal unter Kaiser Otto I., die in Müstair ein bedeutendes Bauwerk in Form einer der ältesten mitteralterlichen Burgen entstehen liess, das auch Schutz bot gegen die gefürchteten Überfälle von Sarazenen und ungarischen Reiterhorden. Um 1035 wurde der karolingische Nordtrakt durch eine elegante, frühromanische Bischofsresidenz ersetzt, die Bischof Egino 1163 dem neu angesiedelten Frauenkonvent schenkte. Das bisherige Atrium wurde zum Kreuzgang und damit zum neuen Zentrum der Klosteranlage. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde das Kloster wie eine Stadt mit Mauern geschützt. Die Äbtissinnen Angelina Planta (reg. 1478-1509) und Barbara von Castelmur (reg. 1510-1533) sahen sich nach der Brandschatzung im Schwabenkrieg von 1499 zwischen den Bündnern und Tirolern gezwungen, grosse Teile des Klosters neu aufzubauen. Diese Arbeiten haben den spätmittelalterlichen Charakter des Klosters bis heute geprägt. In der Zeit der Gegenreformation und des Barocks ist es glücklicherweise nie zu einer Gesamterneuerung wie in anderen europäischen Klöstern gekommen. Hingegen entstanden repräsentive Stuben mit qualitätsvollen Interieurs. 1799 besetzten napoleonische Truppen das Kloster, und in der nachfolgenden Helvetik wurde die Abtei zu einem Priorat deklassiert. In einer vitalen Phase zwischen 1878 und 1904 wurden der Mitteltrakt erneuert, die Kirche restauriert, neue Zellen und Schulräume gebaut. Mehr als 1200 wechselvolle Jahre haben dieses benediktinische Kloster geprägt. Die Stiftung Pro Kloster St. Johann versucht mit Spenden die bauliche Zukunft des Klosters und damit auch das spirituelle Weiterleben sicherstellen.

St. Odilienberg / F Die hl. Odilia wurde um 660 als Tochter des elsässischen Herzogs Attich blind geboren, der das Kind deshalb tö...

Die hl. Odilia wurde um 660 als Tochter des elsässischen Herzogs Attich blind geboren, der das Kind deshalb töten wollte. Die Herzogin aber brachte es zu Verwandten, die dem Herzog nicht bekannt waren. Diese hatten den neuen christlichen Glauben angenommen und tauften das schon herangewachsene Mädchen, worauf es geheilt wurde. Als der Vater dies erfuhr, holte er seine Herzogs-Tochter auf das Schloss zurück. Bald bekannte auch er sich zum christlichen Glauben und liess sich taufen. Um 690 gründete die Herzogstochter mit ihrem Vater auf ihrer Hohenburg bei Barr das später nach ihr benannte (Augustiner) Chorfrauenstift Odilienberg, dessen 1. Äbtissin sie wurde. Die Verehrung der Patronin der Augenleidenden und die Wallfahrt zu ihrem Grab verbreiteten sich seit dem 9. Jh. in weite Teile Europas. Hier halten Männer, auch solche die am Passionsspiel in Masevaux mitmachen, ständige Anbetung. Die Pilger waschen sich die Augen mit dem Wasser der heilkräftigen Odilienquelle auf dem Odilienberg. Viele haben schon Linderung oder Heilung erfahren.

St. Petersburg / RUS Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

St. Radegund / D Der gläubige Christ und Bauer Franz Jägerstätter aus Österreich hatte sich im Zweiten Weltkrieg trotz starken ...

Der gläubige Christ und Bauer Franz Jägerstätter aus Österreich hatte sich im Zweiten Weltkrieg trotz starken Drucks von Außen standhaft geweigert, in der deutschen Wehrmacht zu einer Waffe zu greifen und war dafür 1943 im Alter von 36 Jahren hingerichtet worden. Unter den 5000 Gästen des Gottesdienstes im Linzer Mariendom waren auch die 94-jährige Witwe des Seligen, Franziska Jägerstätter, und seine vier Töchter. „Er hat sein Leben hingegeben in hochherziger Selbstverleugnung, mit aufrichtigem Gewissen in Treue zum Evangelium und für die Würde der menschlichen Person“, sagte der Gesandte von Papst Benedikt XVI., Kardinal José Saravia Martins, der die Seligsprechung vornahm. Die Witwe Jägerstätters begleitete bei der Feier den Reliquienschrein ihres toten Mannes mit dem Dokument, in welchem er seinen Traum, in dem er vor den Grausamkeiten der Nazis gewarnt wurde, niedergeschrieben hatte. Der sel. Franz Jägerstätter wurde am 20. Mai 1907 in St. Radegund beim Grenzort Braunau, der Geburtsstadt Adolf Hitlers, geboren. Er heiratete die ebenfalls tief gläubige Franziska und übernahm den Hof seines Stiefvaters. 1940 wurde er zum Grundwehrdienst eingezogen und erfuhr von den Grausamkeiten des Nationalsozialismus. Daraufhin verweigerte er jede neue Einberufung und erklärte sich nur zum Sanitätsdienst bereit. 1943 wurde er verhaftet und in Berlin wegen „Wehrkraftzersetzung“ zum Tode verurteilt. Vor Gericht soll er gesagt haben, dass es Dinge gebe, wo man Gott mehr gehorchen müsse als den Menschen.

St. Wendel / D Die Wendelsbasilika von St. Wendel ist das Wahrzeichen der Stadt. Die Basilika (14. Jh.) gilt als eine der sch...

Die Wendelsbasilika von St. Wendel ist das Wahrzeichen der Stadt. Die Basilika (14. Jh.) gilt als eine der schönsten spätgotischen Hallenkirchen Westdeutschlands und ist Ausdruck der Wendelin-Verehrung im 11. und 12. Jh. Sie birgt das Hochgrab mit den Gebeinen des heiligen Bauernpatrons Wendelin, das viele Pilgergruppen anzieht. „St. Wendelin, verlass uns nie, schirm unsre Stall, schütz unser Vieh, verscheuch‘ die Seuch‘ von Mensch und Tier, St. Wendelin, wir danken dir.“ Noch heute findet man in vielen fränkischen, schwäbischen und schweizerischen Dörfern Bilder des hl. Wendelin. Zum Wendelin-Wallfahrtsbrauchtum gehört auch das Schöpfen und Mitnehmen von Wasser aus dem Wendelins-Brunnen.

Sta. Maria in Calanca / CH Sta. Maria im Calancatal, Rosenkranzkönigin, wo u.a. kein Geringerer als der hl. Erzbischof Karl Borromäus im ...

Sta. Maria im Calancatal, Rosenkranzkönigin, wo u.a. kein Geringerer als der hl. Erzbischof Karl Borromäus im 16. Jh. mehrere Tage (1 Jahr vor seinem Tod) weilte, da der kath. Glaube im Misox und Calancatal in grosser Gefahr war. Am Seitenaltar rechts sehen wir das Gnadenbild der Muttergottes in kostbarem Kleid, umgeben von den Pestheiligen Rochus und Sebastian. Auf der hinteren Seite werden die 15 Rosenkranzgeheimnisse in lebendiger Art in Holz geschnitzt dargestellt. Wir sehen auch ein Bild der Seeschlacht von Lepanto mit dem Sieg gegen die grosse feindliche Übermacht 1571. Eine anderer Heiliger, Luigi Guanella, Zeitgenosse von Don Bosco, pilgerte mit vielen Gläubigen hierher. Ein Eisenkreuz neben der Burg erinnert an die grosse Jahrhundert-Weihe im Jahr 1900.

Strassburg / F (Weihnachtsmarkt) Strassburgs „Christkindelsmärik“, ist der älteste von ganz Frankreich. Die Tradition geht auf das Jahr 1570 zu...

Strassburgs „Christkindelsmärik“, ist der älteste von ganz Frankreich. Die Tradition geht auf das Jahr 1570 zurück. Hier vereint sich der Zauber des Weihnachtsfestes mit dem des Elsass in einer der am besten beleuchteten Städte Europas!

Svatá Hora / CZ Das Heiligtum Svatá Hora wurde zunächst von Einsiedlern bewacht, der bekannteste von ihnen ist Jan Procházka a...

Das Heiligtum Svatá Hora wurde zunächst von Einsiedlern bewacht, der bekannteste von ihnen ist Jan Procházka aus Nymburk, der hier im Juni 1632 von der Blindheit geheilt wurde. Die Jesuiten wirkten hier bis zum 13. April 1950, als sie bei der Liquidierung des Klosters gewaltsam ausgesiedelt wurden und erst nach 40 Jahren aufgrund eines Dekrets des Kardinals František Tomášek wiederum nach Svatá Hora zurückkehren konnten. Der wertvolle Silber-Altar stammt wahrscheinlich aus den hiesigen Berggruben. Seit dem 13. Jh. wird hier die Schwarze Madonna als die „Königin der Silberberge“ verehrt.

Syrakus / I (Sizilien) Syrakus war eine antike griechische Stadt. Der Grieche Archimedes machte hier seine bis heute gültigen Kreisbe...

Syrakus war eine antike griechische Stadt. Der Grieche Archimedes machte hier seine bis heute gültigen Kreisberechnungen. Von Malta herkommend machte hier auch der hl. Apostel Paulus drei Tage Station (Apg 28,12). In den Katakomben San Giovanni führt eine Treppe in die Krypta des hl. Marcian. Dies soll der Ort sein, wo der hl. Paulus predigte. Die Krypta wird deswegen von allen Pilgern aufgesucht. Am 29. Aug. 1953 vergoss in der bescheidenen Wohnung des Arbeiterehepaares Iannuso in Syrakus ein Gipsbild, welches das Unbefleckte Herz Mariens darstellt, menschliche Tränen. Dieses Wunder verbreitete sich schnell durch die Medien in die ganze Welt und Syrakus wurde rasch das Ziel zahlreicher Pilger. Im Oktober 1995 wurde die neue Kirche der weinenden Muttergottes von Syrakus von Papst Johannes Paul II. feierlich eingeweiht. Die Architektur der Kirche stellt eine Träne dar. Nicht weit von hier kann man die Hinrichtungs- und Begräbnisstätte der hl. Lucia, Stadtpatronin von Syrakus aufsuchen. Die Heilige wurde im Jahre 304 unter Kaiser Diokletian hingerichtet. Spaziergang in der Altstadt und Besichtigung des Domes, in dessen hintersten Seitenkapelle rechts eine Silberbüste im Altar aufbewahrt ist, in der Reliquien der hl. Lucia eingefasst sind. Sie werden immer am 14. Dezember, am Fest der hl. Lucia, feierlich in einer Prozession um die Altstadt getragen. Besuch des Teatro Grecco mit dem berühmten Ohr des Dionysos.

Tarascon / F Nach der Legende „Vita SS. Mariae Magdalenae, Marthae et Lazari“, eines Zisterziensermönchs im 12 Jh. soll die...

Nach der Legende „Vita SS. Mariae Magdalenae, Marthae et Lazari“, eines Zisterziensermönchs im 12 Jh. soll die hl. Martha im Jahr 48 mit ihren Geschwistern und weiteren Begleitern auf der Flucht vor Verfolgung auf dem Meer ausgesetzt, nach Südfrankreich gelangt sein. In der Nähe von Marseille soll sie ein Kloster gegründet und ein asketisches Leben geführt haben. Sie reiste nach Tarascon - das damals Nerluc hiess - und bezwang dort das Ungeheuer Tarasque. König Chlodwig I. soll im Jahr 500 bei einer Wallfahrt nach Tarascon durch Berührung der Marthareliquien geheilt worden sein. Martha war die ältere Schwester der Maria von Bethanien (Luk 10, 38 - 42) und des Lazarus (Joh 11, 5 - 20). Sie war es, die nach dem Tod ihres Bruders die Initiative ergriff, Jesus um Hilfe zu bitten. Martha gehörte zum engeren Freundeskreis Jesu und es wird berichtet dass Jesus sie lieb hatte. Martha bewirtete Jesus als er bei ihr und ihrer Schwester zu Gast war. Nach (Joh 12, 1 - 3) bewirtete sie Jesus auch, als er von der unbekannten Frau gesalbt wurde.

Thessaloniki / GR Saloniki / Thessalonich (600‘000 Einw.) ist Griechenlands zweitgrösste Stadt (nach Athen) und sein zweitgrösst...

Saloniki / Thessalonich (600‘000 Einw.) ist Griechenlands zweitgrösste Stadt (nach Athen) und sein zweitgrösster Hafen. Es liegt am Ende des Golfs von Saloniki an den Abhängen der Chortiatis-Berge. Die Hauptstadt von Griechisch-Mazedonien ist ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel zwischen Europa und dem Nahen Osten. Vor allem ihre byzantinischen Kirchen machen sie zu einer Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Sanloniki wurde im Jahre 315 v. Chr. von dem mazedonischen König Kassandros gegründet, und nach einer Schwester Alexanders des Grossen benannt. Die Blütezeit der Stadt brach jedoch erst nach der Eroberung durch die Römer (146 v. Chr.) an, als sie zu einem bedeutenden Knotenpunkt an der Via Egnatia wurde, dem Hauptverkehrsweg der Adria über den Balkan nach Byzanz. Der Apostel Paulus gründete hier die erste christliche Gemeinde Europas. Die bedeutendsten byzantinischen Kirchen der Stadt, deren Besuch kein Fremder versäumen sollte, sind die Georgskirche, die Agia Sofia, die Panagia ton Chalkeon, die Apostelkirche und die Dimitrios-Kirche.

hl. Demetrios „Myrovlytis“:
Einer der am meisten verehrten Heiligen in Griechenland ist der hl. Demetrios „Myrovlytis“. In keiner anderen byzant. Stadt hat der Schutzpatron eine so entscheidende Bedeutung wie hier. In der Basilika Hagios Demetrios (5.Jh.) werden auch seine Reliquien verwahrt. Der röm. Soldat und Sohn einer einflussreichen Familie wurde um 306, unter Diokletian oder Maximinus Daia, in Thessaloniki mit Speeren durchbohrt, weil er sich weigerte, seine Glaubensbrüder zu verfolgen. An seinem Festtag, dem 8 Nov. wird der Schrein geöffnet und die ganze Kirche duftet vom Wohlgeruch - daher sein Beiname „der Myrrhe verströmende“. Anschliessend wird eine Prozession durch die Stadt abgehalten, dabei erfüllen sich die Gassen von diesem Duft. Noch heute sind ihm allein in Griechenland über 200 Kirchen geweiht. Demetrios gehört zu den Heiligen Rittern, die in verschiedener Zusammenstellung vorkommen und ist der volkstümlichste Heilige der Orthodoxen Kirchen. Im 9. Jh. führten die Slawenlehrer Cyrillus und Methodius die Verehrung von Demetrios in Mähren und Pannonien ein, Methodius verfasste einen Hymnus auf ihn. Der altserbische Name von Sirmium erinnerte an den Heiligen: er lautete Dimitrovce, ungarisch Szava Szent-Demeter, civitas S. Demetrii in lateinischen Quellen des 13. bis 15. Jh.

Tindari / I (Sizilien) Der grosse Wallfahrtsort der schwarzen Madonna, der als Nationalheiligtum von Sizilien gilt, liegt auf einem h...

Der grosse Wallfahrtsort der schwarzen Madonna, der als Nationalheiligtum von Sizilien gilt, liegt auf einem hohen Hügel an der Nordküste Siziliens. Tindari war im Altertum eine grosse römisch-griechische Stadt (395 v. Chr.). Sie wurde durch ein Erdbeben zerstört, daher kann man heute nur noch die Ruinen des antiken Tindari erkennen. Im Jahre 726 verbot der Syrier Leo der Dritte, Herrscher vom Orient, mit einem Edikt den Kultus der heiligen Statuen und befahl deren Zerstörung. Die Gläubigen wollten diese Statue nicht zerstören und brachten sie auf ein Schiff, das mit dem Ziel Sizilien in See stach. Die ersten Gläubigen dachten sofort daran, die gefundene Statue auf dem Hügel von Tindari aufzustellen, weil das der schönste und höchstgelegene Platz war. Das Christentum begann in Tindari im ersten Jh. wurde aber stärker und lebendiger nach der Ankunft der wundertätigen Statue der Madonna. Auf dem Vorplatz der herrlichen Mosaikkirche, kann man bei guter Sicht, am Horizont die Silhouetten der liparischen Inseln: Stromboli, Vulcano und Lipari erkennen.

Tours / F In dieser grossen Stadt an der Loire wurde der hl. Martin Bischof. Wir besuchen die alte Kathedrale mit dem Gr...

In dieser grossen Stadt an der Loire wurde der hl. Martin Bischof. Wir besuchen die alte Kathedrale mit dem Grab des hl. Martin. Dargestellt wird der Heilige als römischer Soldat, der hoch zu Ross für einen Bettler seinen Mantel mit dem Schwert teilt.

Trakaj (Litauen) Gnadenbild der Schwarzen Madonna. Seine Kopie wird auch im grossen Pilgerort Aglona (Lettland) verehrt. ...

Gnadenbild der Schwarzen Madonna. Seine Kopie wird auch im grossen Pilgerort Aglona (Lettland) verehrt.

Trebnitz / PL Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Trier / D Das „altdeutsche Rom" ist Ausgangspunkt für die Verbreitung des Christentums im Norden. Besuch der St. Matthia...

Das „altdeutsche Rom" ist Ausgangspunkt für die Verbreitung des Christentums im Norden. Besuch der St. Matthiaskirche, wo die Gebeine des hl. Apostels Matthias (Nachfolge-Apostel des Judas Iskariot) ruhen. Im Dom wird der ungenähte Leibrock (Tunica) unseres Herrn aufbewahrt, den Jesus auf dem letzten Weg zum Kreuz getragen hat. Die letzten Schaustellungen der Tunica waren 1959, 1996 und 2000; mehrere Millionen Pilger besuchten die alte Kaiserstadt. In der Domschatzkammer wird auch ein Nagel des hl. Kreuzes Christi und eine Sandale aufbewahrt.

Trsat / HR Oberhalb der grossen Hafenstadt Rijeka liegt Trsat.Die Kirche u. lb. Frau von Loreto erinnert an das Haus der ...

Oberhalb der grossen Hafenstadt Rijeka liegt Trsat.Die Kirche u. lb. Frau von Loreto erinnert an das Haus der Hl. Familie von Nazareth, das im Jahr 1291 nach Trsat und drei Jahre später nach Italien gebracht wurde. Der Legende nach wurde das gemauerte Haus durch Engel 1291 erst nach Illyrien, dann auf den Hügel von Loreto (1294) getragen. Andere Stellen berichten, dass das Haus von frommen Schiffers-Familien namens “de Angeli” nach Loreto (Italien) gebracht worden sei. Der Graf Nikolaus Frangipani schickte vier Gesandte nach Nazareth. Diese nahmen die genauen Angaben über die Masse des Häuschens, dessen Baumaterialien und die sich darin befindlichen Gegenstände mit, um an Ort und Stelle alles überprüfen zu können. Doch bevor die Abgesandten noch zurück waren, kamen aus Galiläa Gefangene nach Fiume, die den Mohammedanern entflohen waren und berichteten, welches erstaunen das Verschwinden des hl. Hauses aus Nazareth dort hervorgerufen habe. Man führte sie auf den Hügel von Tersatto, und sie erkannten es sofort wieder. Die Abgesandten ihrerseits berichteten nach ihrer Rückkehr, dass alles genau auf das Häuschen zutreffe und bezeugten es unter Eid für die Nachkommenschaft. In der Schatzkammer des angebauten Franziskanerklosters wurden wertvolle Votivgaben für Gebetserhörungen gespendet.

Tschenstochau / PL Das weltbekannte Gnadenbild von Tschenstochau wird überall, wo Polen leben, z. B. im Exil, früher in Gefangens...

Das weltbekannte Gnadenbild von Tschenstochau wird überall, wo Polen leben, z. B. im Exil, früher in Gefangenschaft oder in einer freiwillig gewählten neuen Heimat, verehrt. Es ist ihr Heiligtum und ihre Heimat zugleich. Auf dem „hellen Berg“ (Jasna Gora), im Kloster der Paulinermönche, kann sich keiner der Faszination von Tschenstochau entziehen, wo der Glaube in einer nicht zu beschreibenden Überzeugung und Feierlichkeit sichtbar wird.

Turin - Grabtuch Christi Das Grabtuch Christi bezeugt nicht nur die Qualen des Leidens Christi und seinen Tod. Die geheimnisvoll auf di...

Das Grabtuch Christi bezeugt nicht nur die Qualen des Leidens Christi und seinen Tod. Die geheimnisvoll auf diesem Tuch abgedruckte Gestalt setzt ein nachfolgendes Ereignis voraus. Yves Delage nennt unter den Gründen, die ihn bewogen, das Grabtuch von Turin mit dem Tuch zu identifizieren, das Christus wirklich einhüllte, auch diesen: »Damit das Bild entstehen konnte, mußte der Leichnam wenigstens 24 Stunden und nicht länger als ein paar Tage im Grabtuch eingehüllt sein; nachher hätte der Eintritt der Verwesung das Bild und schließlich auch das Tuch zerstört.« Zusammen mit dem leeren Grab wirft das Grabtuch somit eine wichtige Frage auf, die man zufriedenstellend nur mit der Auferstehung, der »frohen Botschaft« der Evangelien, beantworten kann. Bei aufmerksamer Betrachtung sehen wir im Antlitz Christi nicht nur ein Bild des Todes, sondern auch ein Durchschimmern des Lebens. Jener, der ruhig in der Umarmung des Todes schläft, ist der Herr des Lebens am Vorabend seines Triumphes. Quellen: „Kreuzweg Jesu Christi“ im Lichte der Evangelien und des Turiner Grabtuches, Kanisius-Verlag Fribourg, ISBN Nr. 88-01-16794-6) und “Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ von Wolfgang Waldstein, Christiana - Verlag, 8260 Stein am Rhein. ISBN Nr. 3-7171-1029-2).

Botschaft von Papst Franziskus:
«Liebe Brüder und Schwestern,
mit euch trete auch ich vor das Grabtuch hin und danke dem Herrn, der uns mit den heutigen Mitteln diese Gelegenheit schenkt. Auch wenn es auf diese Weise geschieht, ist es unsererseits nicht ein bloßes Anschauen, sondern ein Verehren, es ist ein Blick des Gebets. Ich würde noch mehr sagen, es ist ein Sich-anschauen-lassen.»

Turin / I Wir besuchen den Turiner Dom und dürfen eine Kopie des Grabtuches Jesu, ganz aus der Nähe betrachten. Das Grab...

Wir besuchen den Turiner Dom und dürfen eine Kopie des Grabtuches Jesu, ganz aus der Nähe betrachten. Das Grabtuch Jesu wird mit guten Gründen als das fünfte Evangelium bezeichnet und ist der überzeugendste Indizienbeweis für die Tatsache, dass Christus auferstanden ist. Buch: „Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ Christiana- Verlag, 8260 Stein am Rhein, ISBN: 3-7171-1029-2. Turin wird mit dem einzigartigen Ehrentitel „Stadt des allerheiligsten Sakramentes“ bezeichnet. Diese Benennung verdankt die Stadt einem eucharistischen Wunder, welches am 6. Juni 1453 geschah. Am Platze selber erbaute man zuerst eine Gedächtniskapelle und später eine prachtvolle Kirche mit dem Titel „Corpus Christi“ – „Leib des Herrn“. Im Jahre 1953 wurde in Turin die 500-Jahr-Feier dieses einzigartigen Wunders, in Anwesenheit des heiligmässigen Kardinals Schuster von Mailand und vieler tausend Pilger festlich begangen. Hl. Don Bosco besass eine bezwingende Macht über die Herzen der Jugendlichen und setzte dafür auch alle seine natürlichen Fähigkeiten ein. Seine Pädagogik gründete auf seiner charismatischen Begabung, seiner optimistischen Einführungskraft in die Welt der Jugend und in seiner tiefen Religiösität. Durch seine Erziehungsgrundsätze wurde er bahnbrechend für die spätere Zeit. Aus seinem Leben sind zahlreiche übernatürliche Gnadenerweise verbürgt: Wunder, Visionen Prophezeiungen und die Gabe der Herzensschau. Hl. Giuseppe Cottolengo geboren am 03.Mai 1786 als ältestes von 12 Kindern, war eine überaus menschliche Gestalt mit grosser Ausstrahlungskraft, er konnte mit seiner Gründung „Piccola Casa della Divina Providenza“, Hunderte von Menschen aller sozialer Schichten erfassen, die bereit sind, das eigene Leben zugunsten der Ausgestossenen einzusetzen. Dieses „Piccola Casa“ ist heute so gross wie ein ganzes Stadtviertel, wo kranke und behinderte Menschen die sonst nirgends aufgenommen würden, ein dauerndes Zuhause haben, und liebevoll gepflegt werden.

Ulm / D Dem Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt (161 m), sind während dem Bildersturm grosse Kirchenschä...

Dem Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt (161 m), sind während dem Bildersturm grosse Kirchenschätze zum Opfer gefallen, doch vieles ist erhalten geblieben. Während der Bombardierung durch die Alliierten, blieb das Gotteshaus wie durch ein Wunder nahezu unbeschädigt. So birgt es immer noch von allen Kirchen nördlich der Alpen: das grösste Wandfresko des jüngsten Gerichts über dem Chorbogen, den grössten Tabernakel mit den berühmten „sich ausruhenden Jakobspilgern“, sowie weitgehend originale Kirchenfenster u.v.a. Auf dem Stadt-Rundgang begehen wir die Stadtmauer, begegnen dem „fliegenden Holländer“, der damaligen Jugend „weissen Rose“ im Widerstand gegen den Nazionalsozialismus, dem Schwörhaus und der heutigen Synagoge. Im Fischerviertel sind wunderschöne mittelalterlichen Fachwerkhäuser erhalten geblieben, u. a. das schiefe Haus.

Karfreitag: Mehrere tausend Teilnehmer folgen jeweils dem „Lebendigen Kreuzweg“ durch Neu-Ulm und Ulm. Von der Fusswaschung und dem letzten Abendmahl auf dem Neu-Ulmer Rathausplatz, bis zur Golgotha Station beim Ulmer Münster.

Valencia / E Der Abendmahlskelch, El Santo Cáliz, ist das Gefäß (el vaissel oder Gral), mit dem Jesus Christus das Abendmah...

Der Abendmahlskelch, El Santo Cáliz, ist das Gefäß (el vaissel oder Gral), mit dem Jesus Christus das Abendmahl begangen hat. Joseph von Arimathäa habe dieses Gefäß nach Europa bringen lassen. Während der Christenverfolgungen unter Kaiser Valerian habe der Papst Sixtus II., das Gefäß im Jahr 257/58 seinem Diakon, dem hl. Laurentius anvertraut, der aus der Stadt Huesca in Aragón stammte. Er fand später auf dem Rost den Märtyrertod, doch zuvor sei es ihm gelungen, den Kelch vor dem Zugriff der Römer in Sicherheit zu bringen und in seine iberische Heimat schaffen zu lassen. Auf diese Weise blieb das Gefäß während der gesamten Herrschaft der Westgoten über die iberische Halbinsel in Huesca. Als die Eroberung von Huesca durch die Araber im Jahr 716 unmittelbar bevorstand, brachte der dortige Bischof das Gefäß in die entlegenen Pyrenäentäler von Hoch-Aragón in Sicherheit. Mehr als drei Jh. lang hüteten die Mönche der westgotischen Klöster von San Pedro de Sasave und Santa María de Siresa die kostbare Reliquie, bis sie 1063 in die neue aragónische Königsresidenz nach Jaca gelangte. Als sich Sancho, Bischofvon Jaca und Huesca, 1071 nach San Juan de la Peña zurückzog, nahm er den Abendmahlskelch in das Höhlenkloster, wo sie bis zum Jahr 1399 verwahrt wurde. Dann liess König Martín die Reliquie zunächst in seinen Palast Aljafería nach Zaragoza und später in das Schloß von Barcelona bringen. Von dort gelangte es in den Königspalast von Valencia, um endlich 1437 in der "Kapelle des hl. Kelchs" der Kathedrale von Valencia den vorerst letzten Aufenthaltsort zu finden. Das Gefäß, das sich heute in der Capilla del Santo Cáliz der Kathedrale befindet, besteht aus einer aus Achat gearbeiteten Kelchschale, ein einziger, edel strukturierter Stein orientalischer Herkunft. Die Untersuchungen, die der Archäologe und Kunsthistoriker Antonio Beltrán durchführte, haben ergeben, daß der obere und eigentliche Teil des Kelches, die Schale, durchaus irgendwo im Nahen Osten - in Ostägypten, Palästina oder Syrien - vor oder in der Zeit Christi hergestellt worden ist. „Die Entdeckung des hl. Grals“ Buch von Michael Hesemann, Pattloch- Verlag. ISDN: 3-629-01659-6. Erwähnt sei auch die Basilika mit dem Gnadenbild u. lb. Frau der Verlassenen, dessen Ursprung auf eine 1413 gegründete Bruderschaft „der Eucharistischen Anbetung“ zurückgeht, die sich auch für das christliche Begräbnis unschuldig Hingerichteter und für Schiffbrüchige einsetzte. Kein Zufall dass sich in der Ordenskirche das Grab der Günderin hl. Madre Maria Miguela Desmaisieres befindet.

Varallo / I Varallo - Sacro Monte; ein wunderschöner Ort mit 44 Kapellen, die das Leben Jesu eindrücklich, mit kunstvoll g...

Varallo - Sacro Monte; ein wunderschöner Ort mit 44 Kapellen, die das Leben Jesu eindrücklich, mit kunstvoll gefertigten Bildnissen aufzeigen. Nach einem Aufenthalt im Heiligen Land, begann im Jahre 1491 der sel. Bernardino Caimi sein grossartiges Werk: er bildete die Stätten von Palästina nach, die an die Höhepunkte im Leben Jesu erinnern. Der Pilger kann sich selbst überzeugen, dass ihm diese Kunstwerke einmalig gelungen sind. Wir haben die Möglichkeit uns an diesem Gnadenort, im Geiste ins Heilige Land zu versetzen.

Venedig / I Die Stadt ist auf 117 Inseln erbaut und zählt 150 Kanäle und 400 Brücken. Der Canal Grande als Hauptverkehrsad...

Die Stadt ist auf 117 Inseln erbaut und zählt 150 Kanäle und 400 Brücken. Der Canal Grande als Hauptverkehrsader windet sich durch das historische Herz Venedigs. Seit Jahrhunderten sind die Gondeln das Wahrzeichen der Stadt, die wohl anmutigste Art der Fortbewegung. Mittelpunkt des öffentlichen Lebens ist die Piazza San Marco, der Markusplatz. Vom Busparkplatz aus fährt ein Boot direkt zum Markusplatz, der als einer der schönsten Plätze der Welt gilt. Im 9. Jh. wurde hier die Markuskirche genau über dem Grab des hl. Evangelisten Markus erbaut. Der hl. Markus ist der Stadtpatron Venedigs und sein Attribut, der Löwe, das Wappentier der Republik). In Venedig findet man unzählige Kirchen, wo die Reliquien vieler Heiligen ruhen, z. B. die Reliquien des hl. Rochus (S. Rocco) von Montpellier, und der hl. Lucia von Sizilien.

Vézelay / F Die über tausendjährige Geschichte des Ortes begann 878 mit der Gründung einer Benediktinerabtei auf dieser le...

Die über tausendjährige Geschichte des Ortes begann 878 mit der Gründung einer Benediktinerabtei auf dieser leicht zu verteidigenden Anhöhe. Für die spätere Entwicklung war im Jahre 882 die Überführung der Reliquien der hl. Maria von Magdala aus der Provence nach Vézelay von großer Bedeutung. Vor allem im 11. Jh. setzte deshalb ein reger Pilgerbetrieb ein. Der Ort wurde zudem Ausgangspunkt eines der französischen Jakobswege. So wurde Vézelay einer der größten Wallfahrtsorte jener Zeit. Zahlreiche historische Ereignisse kennzeichnen diese Bedeutung: Bernhard von Clairvaux rief 1146 hier zum zweiten Kreuzzug auf, beim dritten trafen sich in Vézelay 1190 der französische König und Richard Löwenherz zum Aufbruch ins Heilige Land, 1166 sprach Thomas Becket, Erzbischof von Canterbury in Exil, hier den Bannspruch über König Henry II. Heute betet und arbeitet hier ein gemischter Orden, die „Fraternité de Jerusalem“.

Vierzehnheiligen / D Zu der Wallfahrtskirche "Vierzehnheiligen" bei Lichtenfells (auch 14 Nothelfer genannt), gehören die Heiligen ...

Zu der Wallfahrtskirche "Vierzehnheiligen" bei Lichtenfells (auch 14 Nothelfer genannt), gehören die Heiligen Christophorus, Georg, Erasmus, Blasius, Dionisius, Cyrianus, Pantaleon, Achatius, Eustachius, Vitus, Ägidius sowie Barbara, Margaretha und Katharina. Die Geschichte des Wallfahrtsortes geht auf 3 Erscheinungen zurück, welche dem Schäfer Hermann Leicht (1445 und 46) zuteil wurden. Er sah ein Kind mit einem roten Kreuz auf der Brust, umgeben von 14 anderen Kindern, welche von ihm den Bau einer Kapelle verlangten. Als dann im gleichen Jahre 1446 eine todkranke Frau durch die Anrufung der 14 Heiligen gesund wurde, hat man im selben Jahr mit dem Bau einer Kapelle begonnen. Vierzehnheiligen liegt im Erzbistum Bamberg.

Vilnius (Wilna) / Litauen Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Visperterminen (Kapellenweg) VS Der Kapellenweg von Visperterminen ist sicher einer der prunkvollsten im Wallis. Diese Wege werden auch «Sacri...

Der Kapellenweg von Visperterminen ist sicher einer der prunkvollsten im Wallis. Diese Wege werden auch «Sacrimonti» genannt und haben ihren Ursprung im Piemont und in der Lombardei. Auf diesem Wanderweg begegnet man in regelmässigen Abständen zehn Rosenkranzkapellen, die alle zur Waldkapelle «Mariä Heimsuchung» führen.

Wadowice / PL Beschreibung folgt ...

Beschreibung folgt

Walldürn / D Das Blutwunder von Walldürn, südwestlich von Würzburg, gab den Ursprung der Wallfahrt. Alljährlich versammeln ...

Das Blutwunder von Walldürn, südwestlich von Würzburg, gab den Ursprung der Wallfahrt. Alljährlich versammeln sich Tausende von Pilgern während der Wallfahrtszeit, um in der Wallfahrtskirche St. Georg das Korporale zu besichtigen. Um das Jahr 1330 stieß der Pfarrer Heinrich Otto bei der hl. Messe nach der Wandlung aus Unachtsamkeit den Kelch um. Der konsekrierte Wein ergoss sich auf das Korporale und zeichnete blutig rot das Bild des Gekreuzigten, umgeben von 11 Abbildungen des dornengekrönten Hauptes Jesu, sog. „Veronicae“. Pfarrer Otto verbarg das Korporale aus Angst. Kurz vor seinem Tod bekannte er das Geheimnis. Der Würzburger Bischof Gerhard von Schwarzenberg anerkannte das Wunder 1408. Papst Eugen IV. bestätigte das Wunder 1445, ordnete die Wallfahrt an und legte den Großen Blutfeiertag fest auf den Oktavtag von Fronleichnam. Von 1698 bis 1728 wurde die prächtige Wallfahrtskirche erbaut, die Papst Johannes XXIII. zur Basilika minor erhob.

Weingarten / D Das Benediktinerkloster mit der größten und prächtigsten Barockkirche Deutschlands „Schwäbischer St. Petersdom...

Das Benediktinerkloster mit der größten und prächtigsten Barockkirche Deutschlands „Schwäbischer St. Petersdom“ besteht seit fast tausend Jahren. Sie birgt die Hl. Blut-Reliquie, die kurz vor der Jahrtausendwende, in der Zeit der ersten Kreuzzüge, von Byzanz nach Mantua und schließlich nach Weingarten kam. In den Pilatusakten wird Longinus als jener Soldat erwähnt, der die Seite Jesu mit einer Lanze durchstach (Joh19,34), bzw. der Hauptmann, der die Kreuzigung Jesu überwachte (Mk 15,39, Mt 27,54, Lk 23,47). Gregor von Nyssa bezeugt, daß dieser Longinus später Bischof in Kappadozien wurde. Andere Quellen berichten auch, Longinus sei als Märtyrer für den wahren Glauben gestorben.

Weltenburg / D Direkt am Donau-Ufer, umgeben von den grauen, steilen Felsen des Donau-Durchbruchs liegt das Kloster Weltenbur...

Direkt am Donau-Ufer, umgeben von den grauen, steilen Felsen des Donau-Durchbruchs liegt das Kloster Weltenburg. Es wurde wohl schon im frühen 7. Jh. durch den Benediktiner-Abt Eustasius von Luxeuil als Missionsstation gegründet. 760 zogen die Benediktiner ein. Das berühmte Kloster besitzt eine grossartige, den Heiligen Georg und Martin geweihte Abteikirche. Auf dem wunderbaren Rokkoko-Hochaltar steht das Gnadenbild, das jährlich von vielen Pilgern besucht wird. Die Frauenberg-Kapelle steht auf dem Frauenberg hinter dem Kloster. Über 100 steinerne Stufen führen zur Kapelle, die der Legende nach auf den hl. Rupert zurückgehen soll.

Wien / A Auf der Stadtrundfahrt fahren wir vorbei am Heldenplatz, dem Stadtpark, Burgtheater, usw. Auf dem Rundgang dur...

Auf der Stadtrundfahrt fahren wir vorbei am Heldenplatz, dem Stadtpark, Burgtheater, usw. Auf dem Rundgang durch die Innenstadt besuchen wir den Stefansdom. Besuch der Franziskanerkirche mit dem Grab des P. Petrus Pavlicek OFM, Gründer des "Rosenkranz-Sühne-Kreuzzuges". Der Rosenkranz-Sühnekreuzzug (RSK) ist eine 1947 auf den Trümmern des Zweiten Weltkrieges gegründete Gebetsgemeinschaft zum Erhalt des Friedens in der Welt. Beten für den Frieden – nach diesem Wort gründete der Franziskaner P. Petrus eine Gebetsgemeinschaft, die viel Segen zu erbitten vermochte, zuerst für den ersehnten Frieden in Österreich, später über alle Grenzen hinweg. Heute gehören dem „RSK“ weltweit rund 700.000 Menschen in 132 Ländern an. „Geeintes Gebet ist eine Macht, die Gottes Barmherzigkeit auf diese Welt herabzieht.“ (P. Petrus / Quelle: www.rsk-ma.at) Die alljährliche Maria-Namenfeier erinnert an die Befreiung der Belagerung der Türken am 12. Sept. 1683, als die Stadt auf die Fürbitte Mariens durch die ruhmreiche, polnische Armee unter General Subiewski im letzten Augenblick gerettet werden konnte. Je nach Zeit evtl. Besuch der Kirche St. Maria am Gestade wo der Stadtpatron Wiens, hl. Clemens Maria Hofbauer seine letzte Ruhestätte fand.

Wies / D Wallfahrtskirche (Wieskirche) mit der Gnadenstatue "Christus an der Geisselsäule". ...

Wallfahrtskirche (Wieskirche) mit der Gnadenstatue "Christus an der Geisselsäule".

Wigratzbad / D Die "Gebetsstätte Wigratzbad" des Bistums Augsburg wird im Auftrag des Diözesanbischofs geleitet. Es liegt im ...

Die "Gebetsstätte Wigratzbad" des Bistums Augsburg wird im Auftrag des Diözesanbischofs geleitet. Es liegt im Dreiländereck Deutschland, Österreich und der Schweiz, was die europäische Dimension des Gnadenorts seit seinen Anfängen prägt. Gegründet wurde die Stätte von einer unscheinbaren Frau, Fräulein Antonie Rädler (1899-1991), während der bedrängten Zeit des Nationalsozialismus. Sie war überzeugt, dass die Entstehung des Gnadenorts auf eine direkte Initiative Gottes zurückgeht. Immer folgte sie den übernatürlichen Impulsen, die sie gnadenhaft erleben durfte. Erstes sichtbares Zeichen war eine einfache Lourdesgrotte, die 1936 errichtet wurde. Bald darauf entstand daneben die Kapelle "Maria vom Sieg", in der das bekannte Wigratzbader Gnadenbild verehrt wird. Im Zug des wachsenden Pilgerstroms wurde die 1976 eingeweihte grosse Sühnekirche "Herz Jesu und Mariä" gebaut, die den Gläubigen 1200 Sitzplätze bietet. Geplant wurde dieses Gotteshaus von Gottfried Böhm, dem bislang höchst dotierten Architekten der deutschen Nachkriegsgeschichte. 500'000 Pilger nehmen jährlich an den Veranstaltungen der Gebetsstätte teil. Im Mittelpunkt des Wallfahrtsgeschehens stehen die Sakramente der Versöhnung und der Eucharistie. Gebetsstunden und Sühnenächte sind geprägt von der Anbetung des Allerheiligsten und dem Rosenkranzgebet.

Zadar / HR Die sehr interessante und malerische Altstadt von Zadar, die von den Griechen mit dem Namen „Idissa“ gegründet...

Die sehr interessante und malerische Altstadt von Zadar, die von den Griechen mit dem Namen „Idissa“ gegründet und später von den Römern „Jadera“ genannt wurde, liegt auf einer Landzunge an der dalmatischen Küste. Wir besuchen zu Fuss die Kirche „Sv. Simun“ wo die Reliquien des hl. Hohenpriesters Simeon (Nunc dimittis) über dem Hauptaltar in einem Silberschrein aufbewahrt werden. Die Kathedrale von Zadar ist der hl. Anastasia geweiht, in der linken Apsis befinden sich ihre Reliquien. Unter anderem sind römische Ausgrabungen und ein archäologisches Museum zu sehen.

Zaragoza / E Die Basilika Nuestra Senora del Pilar (unsere lb. Frau von der Säule). Die Muttergottesstatue steht auf einer ...

Die Basilika Nuestra Senora del Pilar (unsere lb. Frau von der Säule). Die Muttergottesstatue steht auf einer Säule, so wie sie der hl. Jakobus nach der Legende in einer Erscheinung gesehen hat. Zaragoza, am Rio Ebro gelegen, gehört nebst Santiago de Compostela und Montserrat zu den meistbesuchten Wallfahrtsstätten Spaniens. Während des span. Bürgerkrieges 1936-39 wurde die Kathedrale von einem kommunistischen Flugzeug bombardiert. Wie durch ein Wunder detonierten die Bomben nicht, die heute noch bei der Gnadenkapelle zu sehen sind. Sie durchschlugen lediglich das Kirchendach und fielen auf den Boden des Kirchenschiffs und niemand wurde verletzt. In der grossartigen Kathedrale Seo ist das berühmte Hostienwunder von Zaragoza aus dem Jahr 1427 in Gemälden dargestellt. Die Hostie zeigte sich als kleines überaus leuchtendes schönes Knäblein.

Informationen zu den Pilgerorten und Reisezielen erhalten Sie, wenn Sie auf den Knopf drücken. Sie können diese Information durch nochmaliges Drücken wieder verstecken.