Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Padua - Schio (hl. Bakhita) - Caravaggio („Das Lourdes“ von Bergamo)

4 Tage

9. - 12. November 2017

Reiseroute

Padua - Schio - Caravaggio

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Daniel M. Bühlmann

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 520.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 80.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise

Interesse / Anmeldung


Details / Programm

Donnerstag, 9. Nov.

Über unsere Einsteigeorte gelangen wir durch das Tessin und Mailand (Mittagslunch aus dem Car) nachmittags nach Padua. Hl. Messe in der Antoniusbasilika. Übernachtung direkt beim Heiligtum im Pilgerhotel.

Freitag, 10. Nov.

Hl. Messe im Kapuzinerkloster des hl. Beichtvaters Leopold Mandic. Besuch der Kirche S. Giustina mit den Sarkophagen der hl. Märtyrerin Justina, Stadtpatronin von Padua, sowie des hl. Lukas, Verfasser des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte. Nach dem Mittagessen setzen wir unsere Reise fort und erreichen am Nachmittag Schio. Bezug der Pilgerunterkunft für zwei Nächte. Möglichkeit zum Aufstieg den Kreuzwegstationen entlang auf den Monte di Cristo (steiler Fussweg). Kreuzweg-Andacht jeden Freitag um 21:00 Uhr.

Samstag, 11. Nov.

Aufenthalt in San Martino di Schio. Hl. Messe, Betrachtung, Vortrag, Gebet, Beichtgelegenheit. Besichtigung des Cenacolo, der Auferstehungskapelle, der Krippe, des Hauses der Hl. Familie und des Kirchleins SanMartino. In dieser Kapelle hatte Renato Baron, wie er selber aussagte, von 1985 bis kurz vor seinem Tode 2004, Erscheinungen der Gottesmutter als „Königin der Liebe“. Ihre Worte, welche Renato aufschrieb, konnten Grosses für viele Seelen und für die Marianische Bewegung bewirken. Führung in der Klosterkirche der hl. Sr. Giuseppina Bakhita, Besichtigung des kleinen Museums.

Sonntag, 12. Nov.

Fahrt in die Nähe von Bergamo, Besuch von Caravaggio, ein Pilgerort „U. lb. Frau vom Brunnen“. Die Heilige Grotte mit dem Muttergottesbild befindet sich unter dem Hauptaltar, die unterirdische hl. Quelle fliesst seit 1432. Tausende Pilger besuchen jährlich „dieses Lourdes“ bei Bergamo und waschen sich am grossen Brunnen vor der Kirche. Hl. Messe, Mittagessen und Heimfahrt über Mailand in unsere Heimat.


Informationen zu den Reisezielen

Padua / I

In der Antoniusbasilika werden die Reliquien des hl. Antonius neben dem Hauptaltar links, im Antoniusaltar aufbewahrt. Die unverweste Zunge ist in der Reliquienkapelle ganz vorne in der Basilika (Apsis) zu sehen. Besichtigung des Kreuzgangs rechts in der Kirche, durch den man ins Franziskanerkloster gelangt. Besuch des Kapuzinerklosters, in dem der hl. Leopold Mandic als Beichtvater überaus segensreich wirkte. Wir dürfen seine Beichtzelle betreten, die bei der Bombardierung des Klosters 1944 als einziger Raum, wie durch ein Wunder, unversehrt blieb. In der Kirche S. Giustina sind Reliquien der hl. Martyrin Justina, Stadtpatronin von Padua, aufbewahrt.

Schio / I

Im Kloster der Canossianerinnen ruht die hl. Sr. Giuseppina Bakhita die Heilige des "Wie der Herr will" (Papst Joh. Paul II an der Heiligsprechung am 1. Okt. 2000). Im südwestlichen Gebiet des Sudan wurde sie in Olgossa 1869 geboren. Die Familie von Bakhita war wohlhabend und besass bebaute Felder und Vieh. Bakhita sagte selbst einmal: "Ich lebte vollkommen glücklich, ohne zu wissen, was Schmerz ist". Im Jahre 1876, als sie ca. 7 Jahre alt war, wurde sie von zwei Arabern geraubt und in den nächsten Jahren mehrmals als Sklavin verkauft und furchtbar gepeinigt. Sie glaubte zu sterben, doch "ich bin nicht gestorben, weil der Herr an mir ein Wunder getan und mich für größere Dinge bestimmt hat", sagte Bakhita einmal. Im Jahre 1882 verkaufte der türkische General in Khartoum Bakhita an den italienischen Konsul Callisto Legnani. Als Dienstmädchen kam sie nun nach Italien und fand zum christlichen Glauben. Nachdem sie die Hl. Taufe empfangen hatte, bei der ihr die Namen Giuseppina, Margherita, Fortunata, Bakhita gegeben wurden, blieb sie bei den Canossianerinnen, die sie im Glauben unterwiesen hatten. Bald verspürte sie, zu einem Leben mit besonderer Weihe berufen zu sein. Von nun an war ihr Leben gekennzeichnet von einer bedingungslosen Hingabe an den Willen Gottes und in das Wesen der Vollkommenheit. In San Martino di Schio: Besuch der kleinen Kapelle, in der dem Seher Renato Baron, wie er selber aussagte, die Gottesmutter von 1985 bis kurz vor seinem Tode 2004 erschien. Am 25. März 1985 betete Renato Baron (Sakristan) im Kirchlein San Martino vor der Statue der „Mutter des Rosenkranzes“. Plötzlich begann die Statue sich zu bewegen und lächelnd zu sprechen: “Von heute an komme hierher, denn ich muß dir viele Dinge sagen..., die du aufschreiben wirst.“ Trotz seiner Erschrockenheit kam Renato tags darauf zur Kirche zurück. Maria sprach wieder zu ihm: „Ich bin es. Maria, die Mutter Gottes. Nimm es ernst, wenn ich dich bitte, von jetzt an alle Worte aufzuschreiben. Eines Tages aber wirst du sprechen... denn gemeinsam müssen wir viele zur Umkehr und viele Seelen zu Jesus führen.“