Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Grabtuch Christi: TURIN - LA SALETTE - Sacra di San Michele - Annecy

4 Tage

29. Juli - 1. August 2018

Reiseroute

Turin - Sacra di San Michele - La Salette - Annecy

Geistliche Leitung / Begleitung: Pater Michael Josuran

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 495.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 85.00

inkl. Vollpension (1 x Lunch)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Sonntag, 29. Juli

Fahrt durch den Gotthard, das Tessin und über Mailand (Mittagslunch aus dem Car) zur ehem. Königsstadt Turin. Wir besuchen den Dom beim ehem. Königspalast, wo das authentische Grabtuch Christi in einem wertvollen Reliquiar aufbewahrt wird. Stadtrundfahrt, Ankunft beim Zentrum der Salesianer-Missionare, das der hl. Don Bosco gegründet hat. Der Rettung der Jugend galt sein Leben. Er richtete in benachteiligten Stadtvierteln Schulen ein, dazu Heime und Ausbildungsstätten. In der Kirche ruhen ebenfalls die Reliquien des hl. Domenico Savio, des Lieblings-Schülers von Don Bosco. Übernachtung im Pilgerhaus der Salesianer.

Hl. Don Bosco: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.“

Montag, 30. Juli

Nach kurzer Fahrt erkennen wir das von weitem sichtbare, auf einem hohen Felskegel erbaute Heiligtum des hl. Erzengels, Sacra di San Michele. Kurze Wanderung und Besuch der beeindruckenden Pilgerstätte. Nach dem Mittagessen Fahrt durchs romantische Susatal. Wir überqueren das französische Grenzgebirge über den berühmten Col de Montgenèvre (1854 m ü.M.). Durch Briancon, die höchstgelegene Stadt Frankreichs, gelangen wir nachmittags auf die Route Napoleon. In atemberaubender Bergwelt (1800 m ü.M.) erreichen wir den einmaligen Wallfahrtsort La Salette. Zweimalige Übernachtung im Pilgerhaus. Jeweils 20.30 Uhr Pilgerandacht in der grossen Kirche mit anschliessender Lichterprozession.

Dienstag, 31. Juli

Ganzer Tag Aufenthalt am Gnadenort. Wer etwas in die Höhe steigen möchte, findet einige Wandermöglichkeiten bis zum Kreuz auf dem Berggipfel.

Mittwoch, 1. Aug. (Nationalfeiertag)

Frühzeitig verlassen wir La Salette und fahren über Grenoble, Chambéry nach Annecy. Hl. Messe und Gebet für unser Schweizerland am Schrein des hl. Franz von Sales, Ordensgründer, Bischof von Genf, Mystiker und Kirchenlehrer. Gegenüber ruht die hl. Johanna-Franziska von Chantal. Erfüllt mit unvergesslichen Eindrücken fahren wir über Genf in die Schweiz zurück.


Informationen zu den Reisezielen

Turin - Grabtuch Christi

Das Grabtuch Christi bezeugt nicht nur die Qualen des Leidens Christi und seinen Tod. Die geheimnisvoll auf diesem Tuch abgedruckte Gestalt setzt ein nachfolgendes Ereignis voraus. Yves Delage nennt unter den Gründen, die ihn bewogen, das Grabtuch von Turin mit dem Tuch zu identifizieren, das Christus wirklich einhüllte, auch diesen: »Damit das Bild entstehen konnte, mußte der Leichnam wenigstens 24 Stunden und nicht länger als ein paar Tage im Grabtuch eingehüllt sein; nachher hätte der Eintritt der Verwesung das Bild und schließlich auch das Tuch zerstört.« Zusammen mit dem leeren Grab wirft das Grabtuch somit eine wichtige Frage auf, die man zufriedenstellend nur mit der Auferstehung, der »frohen Botschaft« der Evangelien, beantworten kann. Bei aufmerksamer Betrachtung sehen wir im Antlitz Christi nicht nur ein Bild des Todes, sondern auch ein Durchschimmern des Lebens. Jener, der ruhig in der Umarmung des Todes schläft, ist der Herr des Lebens am Vorabend seines Triumphes. Quellen: „Kreuzweg Jesu Christi“ im Lichte der Evangelien und des Turiner Grabtuches, Kanisius-Verlag Fribourg, ISBN Nr. 88-01-16794-6) und “Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ von Wolfgang Waldstein, Christiana - Verlag, 8260 Stein am Rhein. ISBN Nr. 3-7171-1029-2).

Botschaft von Papst Franziskus:
«Liebe Brüder und Schwestern, mit euch trete auch ich vor das Grabtuch hin und danke dem Herrn, der uns mit den heutigen Mitteln diese Gelegenheit schenkt. Auch wenn es auf diese Weise geschieht, ist es unsererseits nicht ein bloßes Anschauen, sondern ein Verehren, es ist ein Blick des Gebets. Ich würde noch mehr sagen, es ist ein Sich-anschauen-lassen.»

Turin / I

Wir besuchen den Turiner Dom und dürfen eine Kopie des Grabtuches Jesu, ganz aus der Nähe betrachten. Das Grabtuch Jesu wird mit guten Gründen als das fünfte Evangelium bezeichnet und ist der überzeugendste Indizienbeweis für die Tatsache, dass Christus auferstanden ist. Buch: „Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch“ Christiana- Verlag, 8260 Stein am Rhein, ISBN: 3-7171-1029-2. Turin wird mit dem einzigartigen Ehrentitel „Stadt des allerheiligsten Sakramentes“ bezeichnet. Diese Benennung verdankt die Stadt einem eucharistischen Wunder, welches am 6. Juni 1453 geschah. Am Platze selber erbaute man zuerst eine Gedächtniskapelle und später eine prachtvolle Kirche mit dem Titel „Corpus Christi“ – „Leib des Herrn“. Im Jahre 1953 wurde in Turin die 500-Jahr-Feier dieses einzigartigen Wunders, in Anwesenheit des heiligmässigen Kardinals Schuster von Mailand und vieler tausend Pilger festlich begangen. Hl. Don Bosco besass eine bezwingende Macht über die Herzen der Jugendlichen und setzte dafür auch alle seine natürlichen Fähigkeiten ein. Seine Pädagogik gründete auf seiner charismatischen Begabung, seiner optimistischen Einführungskraft in die Welt der Jugend und in seiner tiefen Religiösität. Durch seine Erziehungsgrundsätze wurde er bahnbrechend für die spätere Zeit. Aus seinem Leben sind zahlreiche übernatürliche Gnadenerweise verbürgt: Wunder, Visionen Prophezeiungen und die Gabe der Herzensschau. Hl. Giuseppe Cottolengo geboren am 03.Mai 1786 als ältestes von 12 Kindern, war eine überaus menschliche Gestalt mit grosser Ausstrahlungskraft, er konnte mit seiner Gründung „Piccola Casa della Divina Providenza“, Hunderte von Menschen aller sozialer Schichten erfassen, die bereit sind, das eigene Leben zugunsten der Ausgestossenen einzusetzen. Dieses „Piccola Casa“ ist heute so gross wie ein ganzes Stadtviertel, wo kranke und behinderte Menschen die sonst nirgends aufgenommen würden, ein dauerndes Zuhause haben, und liebevoll gepflegt werden.

La Salette / F

Der Ort zählt mit Lourdes und Fatima zu den bekanntesten marianischen Erscheinungsstätten der Welt. Am 19. September 1846 weiden zwei Hirtenkinder, Maximin und Melanie, ihre Herden hoch über dem Dorf La Salette auf den Weideplätzen. Unerwartet sehen sie über dem Stein, auf dem sie eben noch schliefen, eine geheimnisvolle Feuerkugel schweben. Im Gefunkel des Lichtes erscheinen zwei Hände, in den Händen aber verbirgt sich ein Gesicht. Eine Frau voll Hoheit und Majestät und doch voll Mütterlichkeit steht vor ihnen. Sie trägt ein Sonnengewand, auf dem zahllose Sterne strahlen. Das edle Antlitz der Frau ist von einer Anmut, die kein Künstler je nachbilden kann. Es leuchtet im hellsten Glanz. Sie wendet sich den Kindern zu, die unbeweglich stehen und kein Auge von ihr wenden können. Sie spricht mit den Kindern und gibt ihnen eine für die ganze Welt wichtige Botschaft. An der Erscheinungsstelle befindet sich eine Quelle, die seit damals ununterbrochen fliesst.

Annecy / F

Das ehemalige Savoyer-Städtchen liegt am malerischen Lac d’Annecy. Oberhalb des Schlosses, beim schönsten Aussichtspunkt über die Stadt und den See, besuchen wir die Grabeskirche der hl. Franziska v. Chantal (1572-1641) und Franz v. Sales, Bischof v. Genf (1567-1622). Er war geistlicher Schriftsteller und Gründer des weltberühmten Ordens der Heimsuchung. Wer seine Schriften, „Einführung in das Leben aus christl. Glauben“ (auch „Philothea“ genannt) liest, stellt fest, dass sie für unsere heutige moderne Zeit nichts an Aktualität eingebüßt haben.

Sacra di San Michele / I

Ist eines der berühmtesten Benediktinerklöster im Susatal, in der norditalienischen Region Piemont. Oben angekommen, erwartet uns ein unvergesslicher Ausblick; Die Berggipfel der Umgebung sind ein unvergessliches Naturspektakel. Die Architektur des Klosters ist einzigartig. Der Komplex entstand dank der Gunst und des Glaubens von Ugo di Montboisser, ein reicher Herr aus der französischen Region Alvernia. Ihm wurde die Aufgabe erteilt, eine grosse Abtei zu errichten, um von seinen Sünden erlöst zu werden. Nach einer alten Legende war es der Erzengel Michael, der den Ort ausgewählt hat, an dem die Klause entstehen sollte. Daher rührt der Name des Ortes. Heute erscheint die Sacra dem Besucher als ein mächtiges, von Schutzmauern umgebenes Werk, das entstanden war, um die vielen Pilger aufzunehmen und um die Räuber zu entmutigen, die einst das Gebiet heimsuchten. Es ist dieses Kloster an dem sich der Autor Umberto Ecos „Der Name der Rose“, und später der Erfolgsfilm mit Sean Connery inspiriert haben.