Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Mit Albanien & Mazedonien: Medjugorje - S.G. Rotondo - Loreto (Hl. Haus) - Bari (hl. Nikolaus) - Shkoder (Martyrer Albaniens) - Felsenkloster (hl. Basilius v. Ostrog)

9 Tage

20. - 28. Oktober 2018

Reiseroute

Loreto - S.G. Rotondo (hl. P. Pio) - Bari - Durres - Shkoder - Ostrog (Felsenkloster) - Medjugorje - Monte Berico

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfarrer Daniel Bühlmann

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 990.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 170.00

Zuschlag Einzelkabine (Fähre): CHF 80.00

inkl. Halbpension (zusätzlich 2x Lunch, 2 Mittagessen)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise


Details / Programm

Samstag, 20. Okt.

Frühzeitige Fahrt ab verschiedenen Einsteigeorten durch den Gotthard ins Tessin, hl. Messe, Mittagslunch aus dem Car. Über Mailand, die Po-Ebene und Bologna gelangen wir an die schöne Adriaküste. Am Abend Ankunft in Loreto. Nachtessen und Übernachtung.

Sonntag, 21. Okt.

Hl. Messe, Aufenthalt in der Basilika mit dem Haus der Hl. Familie. Vormittags herrliche Fahrt entlang der mit Zypressen und Olivenbäumen geschmückten Küstenlandschaft. Mittagessen fakultativ. Wir erreichen das Gargano-Massiv und S.G. Rotondo. Übernachtung im Pilgerhotel.

Montag, 22. Okt.

Vormittags Aufenthalt am Gnadenort. Museums-Rundgang und Besichtigung des Kapuzinerklosters. Besuch der Kirche San Pio und der mit eindrucksvollen Mosaikbildern ausgeschmückten Krypta, welche den Schrein des hl. Pio birgt, der als mächtiger Fürbitter verehrt und angerufen wird. Nachmittags fahren wir durch das fruchtbare Gebiet Apuliens, über Foggia, an Obstplantagen, Olivenhainen und Weingärten vorbei und gelangen Abends in die grosse Hafenstadt Bari. Besuch des Domes mit der Grabeskrypta des hl. Nikolaus von Myra (6. Dez). Bezug unserer Fähren-Kabinen mit WC. Überfahrt nach Durres (Albanien), ein herrliches Erlebnis! Nachtessen fak.

Dienstag, 23. Okt.

Am frühen Morgen läuft das Fährschiff im Hafen von Durres ein. Herrliche Fahrt durch die einzigartige Landschaft Dalmatiens zur Stadt Shkoder. Mittagessen fakultativ. Hl. Messe im Klarissinen-Kloster, Besichtigung der Gedenkstätte der Märtyrer des Kommunismus in Albanien. Am Nachmittag werden wir bei der spirituellen Weggemeinschaft von unserer Schweizer Schwester Christina Färber empfangen. Hotelübernachtung.

Mittwoch, 24. Okt.

Herrliche Fahrt in das wildromantische Bjelopavlici-Tal. Nach kurzer Wanderung erreichen wir das berühmte orthodoxe Felsenkloster Ostrog. Im Grabgewölbe der Höhlenkirche ruht der hl. Basilius. Mittagessen fakultativ. Weiterfahrt nach Bosnien-Herzegowina. Abends Ankunft in Medjugorje.

Donnerstag, 25. bis Freitag, 26. Okt.

2 Tage und 3 Nächte Aufenthalt in Medjugorje. Möglichkeit für hl. Messen, Rosenkranzgebet, Beichtgelegenheit, Kreuzweg, Besteigen des Erscheinungs- und Kreuzberges usw.

«Die Priester möchten wissen, ob du einen besonderen Namen hast?» «Ich bin die Königin des Friedens und der Versöhnung.» 6. August 1981

Samstag, 27. Okt.

Nach dem Frühstück und der hl. Messe Antritt der Rückreise. Die unbeschreiblich schönen Landschaftsbilder des kroatischen Hinterlandes, sowie die romantische Küste Dalmatiens lassen uns staunen. Abends Hotelübernachtung am Zuchtgehege der berühmten Lipizzaner-Pferde.

Sonntag, 28. Okt.

Frühzeitige Fahrt durch Venetien, Richtung Gardasee, zum vielbesuchten Wallfahrtsort auf dem Monte Berico bei Vicenza. Hl. Messe und Mittagessen. Beeindruckt von den unvergesslichen Erlebnissen kehren wir durch den Gotthard nach Hause zurück.

«Mutter der Barmherzigkeit und Hoffnung, erwirke für die Menschen das wertvolle Geschenk des Friedens. Schenke uns Christus, den wahren Frieden der Welt! » Hl. Johannes Paul II.

Frühzeitige Anmeldung von Vorteil !


Informationen zu den Reisezielen

Medjugorje / BiH

Medjugorje heisst zwischen den Bergen. Das Dorf liegt auf einer karstigen und doch fruchtbaren Hochebene zwischen Kalksteinbergen. Die ganze Gegend hat ländlichen Charakter, und der grösste Teil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Der von den Gläubigen zum 1900. Todestag Jesu 1933 errichtete Kreuzweg auf den Krizevac (Kreuzberg) gehört mit dem Erscheinungsberg zum Wallfahrtsgeschehen. Die Kirche und diese Berge sind Stätten des Gebetes und der Gotteserfahrung. Medjugorje blieb von den kriegerischen Auseinandersetzungen auf wunderbare Weise verschont. Am 24. Juni 1981, dem Festtag des heiligen Johannes des Täufers, erschien in Medjugorje, auf dem Berg Podbrdo, nach Aussagen der Kinder Ivanka, Mirjana , Vicka, Ivan, Marija und Jakov die Gottesmutter, oder die „Gospa“, wie sie hier genannt wird. Während der Begegnung stellte sich die Gospa den Kindern als die „Königin des Friedens“ vor und sprach sie mit „liebe Kinder“ an. Schon bei der ersten Botschaft hob die Gospa hervor: „Zwischen Gott und Mensch soll wieder Friede herrschen. Der Friede soll unter den Menschen sein!“ Nachdem von staatlicher Seite verboten wurde, den Erscheinungsort zu besuchen, fanden die Erscheinungen an verborgenen Plätzen, auf den Feldern und in den Häusern der Seher statt. Durch häufige Wechsel waren die Seher und ihre Seelsorger vielen Zerreissproben ausgesetzt. Den anderen vier Seherkindern erscheint

San Giovanni Rotondo / I

Am 25. Mai 1887 wurde der hl. Pater Pio in Pietrelcina, in Süditalien, als Sohn eines Kleinbauern geboren. Mit 15 J. trat Francesco Forgione in das Noviziat der Kapuziner in Morcone ein. Sein Klostername Pio, d. h. der Fromme, entsprach seinem Wesen und Leben. Bruder Pio hatte eine schwache Gesundheit. Trotzdem brachte er grosse Opfer als treuer Jünger seines gekreuzigten Meisters. Auf dem väterlichen Anwesen wurde er im September 1910 unsichtbar stigmatisiert. Acht Jahre später wurden ihm die Wundmale des Herrn am 20. September 1918, drei Tage nach dem Fest der Stigmen des hl. Franz von Assisi, seines Ordensvaters, in San Giovanni Rotondo sichtbar eingeprägt. P. Pio wurde somit der erste stigmatisierte Priester der katholischen Kirche. Im Jahre 1940 gründete er ein grossartiges Werk “Casa Sollievo della Sofferenza“ (Haus zur Linderung der Leiden). Es entstanden Gebetsgruppen, die sich bald in ganz Italien und von da in vielen Ländern der Welt verbreiteten. 50 Jahre lang lebte er für seine Aufgabe als Priester in heroischer Weise, insbesondere führte er durch das Sakrament der Versöhnung viele tausend Menschen zu Gott zurück und vielen Personen erwies er Wohltaten mit der Hilfe seines Gebetes. Pater Pio starb am 23. September 1968 im Alter von 81 Jahren. Er wurde am 2. Mai 1999 selig- und am 16. Juni 2002 heiliggesprochen. Das Lebenszeugnis des hl. P. Pio berührt bis heute viele Menschen, es ermuntert zu einer tieferen Christusnachfolge.

Loreto / I

Loreto ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte Italiens. In der Mitte der riesengrossen, mit Kunstwerken namhafter Künstler reich ausgestatteten Basilika, befindet sich das Haus der Heiligen Familie. Es wurde der Legende nach vor gut 700 Jahren von Engeln oder wie andere Quellen berichten, von frommen Adelsfamilien namens "degli Angeli" im Jahre 1291 zuerst von Palästina nach Trsat bei Rijeka (Kroatien) und dann, im Jahre 1294, von Trsat nach Italien gebracht. Das sog. "Loreto Oel", das die Ewig-Licht Lampen in der Casa Santa speist, hat schon vielen Heilung gebracht. Es ist rechts beim Aufgang zum Heiligen Haus gegen ein freiwilliges Almosen erhältlich.

Bari / I

In der Krypta des wundervollen Doms befindet sich das Grab des hl. Bischof Nikolaus von Myra (Fest 6. Dez.). Die Gebeine des Heiligen wurden von Bareser Kaufleuten und Seefahrern im Jahre 1087 aus der Grabstätte von Myra gerettet, weil es in die Hände der Türken gefallen war, und nach Bari gebracht. Der Beginn des bischöflichen Wirkens des hl. Nikolaus fällt höchstwahrscheinlich in die Zeit der Herrschaft des Kaisers Diokletian (284-312). Gemäss einer geschichtlichen Quelle war der hl. Nikolaus einer der wenigen Auserwählten, die aus dem Laienstand heraus zum Bischof gewählt wurden. Während seiner Zeit als Bischof setzte Nikolaus seine Liebe für die Armen in die Praxis um. Zur Zeit einer Hungersnot (311) landeten einige alexandrinische Schiffe in der Nähe von Myra. Sie waren vollgeladen mit Korn und sollten weiterfahren zur Hauptstadt. Nikolaus bat sie, einen Teil der Ladung in Myra zu löschen um die Bevölkerung zu sättigen. Sie liessen sich überreden und willigten ein, einen Teil des Korns in Myra zu lassen. In der Hauptstadt angekommen, hatten sie wieder gleichviel Korn wie vorher, sodass sie das Wunder zu loben begannen. Und die Myreser hatten genug Korn für zwei Jahre.

Shkoder / ALB

Das ehemalige Franziskaner-Kloster und Priesterseminar aus der Zeit von 1930, wurde 1946 durch das kommunistische Regime enteignet und in das „Dega e Brendshme“, ein Gefängnis des Innenministeriums umgebaut. Hier wurden gewalttätigste Folterungen hauptsächlich an verfolgten Christen und politisch Gefangenen verübt, die dann zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, oder nach Russland verschleppt, und oftmals hingerichtet wurden. Nach der Kulturrevolution von 1967 wurde zusätzlich ein atheistisches Museum mit antireligiöser Propaganda eingerichtet. Im heutigen Museum sind die ursprünglichen Zellen zu sehen. Die neu errichtete Kunst-Galerie symbolisiert die Folter und den Schmerz. Es ist eine Erinnerung an die Vergangenheit schuf, um eine neue Generation anzusprechen, die sich der Fehler der Vergangenheit bewusst werden und sie nie mehr wiederholen soll. Am Ende der Galerie finden wir einen Ausstellungsraum mit Objekten, die im Gefängnis verwendet und hergestellt wurden, Manuskripte, Briefe zwischen Gefangenen und ihren Familien, die von hinterbliebenen Familienangehörigen gespendet wurden. Diese Stätte ist heute, nach der Wende, das erste und wichtigste Denkmal für die Opfer des kommunistischen Regimes in Albanien.

Ostrog (Felsenkloster) / ALB

Schon in frühchristlicher Zeit waren die Höhlen dieser Berge die Heimat für Einsiedler. Dieser Ort wurde aber erst im 17. Jh. noch bekannter, nachdem der hl. Basilius, Metropolit von Hurn und der Herzegovina, dort 1656 sein Kloster gründete. Nach seinem Tode 1671 wurde er aufgrund seines Glaubens, seines heiligen Lebens und durch die Güte und Hilfe, die er den Menschen entgegenbrachte für heilig erklärt. Seine Reliquien werden im Grabgewölbe der Höhlenkirche, die der Gottesmutter gewidmet ist, aufgebahrt. Kloster Ostrog ist nicht nur ein Heiligtum der Ortodoxen, sondern aller Gläubigen der Welt, auch Muslime kommen hierher, um sich vor den Gebeinen des Heiligen zu verneigen und Heilung für Geist und Körper zu suchen. Das Kloster von Ostrog gehört zu den meistbesuchten Heiligtümern im christlichen Balkan. Im II. Weltkrieg versteckte sich hier der Patriarch Gavrilo von Jugoslawien vor den heranrückenden deutschen Truppen. Auch König Peter II. nahm hier ebenfalls kurzzeitig Zuflucht. Doch die Gestapo hatte 1941 das Kloster aufgespürt und in Besitz genommen. Sie fanden hier Teile des Serbischen Staatsschatzes, sowie Nahrungsmittel und die Königsuniform.