Pilgerreise - Angebot von Drusberg Reisen AG

Ostern Lourdes (hl. Bernadette) - Lyon (Fourvière) - Tarascon (hl. Martha)

5 Tage

18. - 22. April 2019

Reiseroute

Tarascon - Lourdes - Lyon (Fourvière)

Geistliche Leitung / Begleitung: Pfr. Erwin Keller

Preise

Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 635.00

Zuschlag Einzelzimmer: CHF 140.00

Leistungen (Details sh. Reisebeschreibung)

Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise



Informationen zu den Reisezielen

Lourdes / F

Einer der weltgrössten Pilgerorte. Gottesdienste,Sakraments- und Lichter-Prozessionen, Rosenkranzgebet und Kreuzweg prägen das Pilgerleben von Lourdes. Aufenthalt bei der Grotte. Gelgenheit zur Benutzung des Wassers der Heilquelle. Möglichkeit zum Besuch des Geburtshauses der hl. Bernadette und des Cachots. Besichtigung des Château Fort, von wo man einen herrlichen Ausblick in die Pyrenäen und über die ganze Stadt geniessen kann, usw. Lichterprozession täglich um 21.00 Uhr. Bernadette Soubirous wurde am 7. Januar 1844 in der Mühle Boly in Lourdes geboren und wurde zwei Tage später in der Pfarrkirche von Lourdes getauft. Als älteste von neun Kindern, von schwächlicher Gesundheit, wurde sie mit 13 Jahren ihrer früheren Amme, Marie Laguës, die in Bartrès wohnte, als Hirtenmädchen anvertraut. Im Januar 1858 kehrte sie nach Lourdes zurück, um sich auf ihre erste Kommunion vorzubereiten, die am 3. Juni stattfand. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrer ganzen Familie im ”Cachot” (ehemaliges Gefängnis von Lourdes). Am 11. Februar 1858 sieht Bernadette ”ihre Dame” zum erstenmal und lernt von ihr das Kreuzzeichen andächtig zu machen. Bernadette empfängt die Botschaft der Mutter Gottes, mit dem Auftrag, diese der Kirche und einem jeden von uns zu übermitteln. Zwischen dem 14. Februar und dem 2. März sagte ihr die Dame: ”Willst du so freundlich sein, und 14 Tage lang hierher kommen?" "Ich verspreche dir nicht, in dieser Welt glücklich zu sein, wohl aber in der anderen.” ”Bete für die Sünder.” ”Sage den Priestern, sie sollen hier eine Kapelle bauen”. ”Ich will, dass man in Prozessionen herzieht.” ”Geh, trinke aus der Quelle und wasche dich.” Bei diesem letzten Auftrag grub die Seherin mit ihren Händen in dem Boden der Grotte, und es entsprang eine Quelle, die seitdem ununterbrochen fliesst. Am 25. März verkündet die Muttergottes: ”Ich bin die unbefleckte Empfängnis.” Insgesamt hatte Bernadette Soubirous (1844-1879) in der Zeit vom 11. Februar bis 16. Juli 1858 achtzehn Erscheinungen.

Tarascon / F

Nach der Legende „Vita SS. Mariae Magdalenae, Marthae et Lazari“, eines Zisterziensermönchs im 12 Jh. soll die hl. Martha im Jahr 48 mit ihren Geschwistern und weiteren Begleitern auf der Flucht vor Verfolgung auf dem Meer ausgesetzt, nach Südfrankreich gelangt sein. In der Nähe von Marseille soll sie ein Kloster gegründet und ein asketisches Leben geführt haben. Sie reiste nach Tarascon - das damals Nerluc hiess - und bezwang dort das Ungeheuer Tarasque. König Chlodwig I. soll im Jahr 500 bei einer Wallfahrt nach Tarascon durch Berührung der Marthareliquien geheilt worden sein. Martha war die ältere Schwester der Maria von Bethanien (Luk 10, 38 - 42) und des Lazarus (Joh 11, 5 - 20). Sie war es, die nach dem Tod ihres Bruders die Initiative ergriff, Jesus um Hilfe zu bitten. Martha gehörte zum engeren Freundeskreis Jesu und es wird berichtet dass Jesus sie lieb hatte. Martha bewirtete Jesus als er bei ihr und ihrer Schwester zu Gast war. Nach (Joh 12, 1 - 3) bewirtete sie Jesus auch, als er von der unbekannten Frau gesalbt wurde.

Lyon (Fourvière) / F

Eines der schönsten Marienwallfahrtsorte der Welt ist Notre-Dame de Fourvière (foro vetere - altes röm. Forum), den schönsten Aussichtspunkt über die Stadt Lyon. Mit dem Marmor und den Mauersteinen des römischen Forums, das 840 zusammenstürzte, baute man zu dessen Füßen die Kathedrale des hl. Johannes des Täufers, wie die römischen Inschriften der Apsis bezeugen. Zwischen 1176 bis 1187 wurde auf dem alten röm. Forum eine Kapelle zu Ehren der Gottesmutter errichtet. Seit alters her war Fourvière ein viel besuchter Wallfahrtsort, zahllose Wunder und Bekehrungen erfolgten hier. Bischof Pothinus, Schüler des hl. Polykarp, Bischof von Smyrna, war der erste bekannte Missionar von Lyon. Im Jahre 177 verblutete er als Martyrer im Kerker des römischen Forums, wenig unterhalb der heutigen Basilika Notre-Dame de Fourvière. 25 Jahre darauf starb als Martyrer sein Nachfolger, Bischof Irenäus, zusammen mit unzähligen Glaubenszeugen. Demnach warf der Militärkommandeur während der Abwesenheit des kaiserlichen Ge- sandten einige Christen ins Gefängnis, dar- unter eine Familie mit ihrer Sklavin Blandina. Diese blieb trotz schrecklicher Folter standhaft: “Ich bin eine Christin und bei uns wird nichts Schlechtes begangen.” So wurde auch Blandina im Amphitheater an einen Pfahl gebunden und wilden Tieren ausgesetzt, die sie aber nicht anrührten. Nachdem sie tagelang die Qualen von Mitchristen in der Arena mit ansehen musste, wurde Blandina als letzte der Märtyrer gepeitscht, gebrandmarkt, in ein Netz gebunden und einem wilden Stier vorgeworfen, schließlich mit dem Schwert gerichtet.